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Nachricht vom 30.09.2015    

Interview: Ein Einblick in das Familienunternehmen Schürg

Die Brüder Klaus und Harald Schürg bilden die dritte Generation des vielseitigen Unternehmens Pflanzenhof Schürg. Der Kurier führte ein Interview mit einem der Brüder.

Foto: www.pflanzenhof-schuerg.de

Wissen. Das Familienunternehmen Pflanzenhof Schürg, das sich auf dem Südwesthang des Alserberges am Rande von Wissen befindet, existiert nun schon seit 102 Jahren. Die Brüder Klaus und Harald Schürg bilden die dritte Generation. Aus den ehemaligen Edelobstplantagen errichteten sie einen Pflanzenhof mit einer acht Hektar großen Baumschule und einem Verkaufsgewächshaus. Darüber hinaus betätigt sich das Unternehmen im Landschaftsbau und plant sowie gestaltet somit Gärten in den Regionen von Hachenburg bis Siegen. Ferner veranstaltet der Pflanzenhof Schürg mehrere Feste im Jahr, wie das Rosenfest oder den Lichtscheinabend.


Harald Schürg gab dem Kurier ein Interview.

Kurier: Wie kamen Ihr Bruder und Sie dazu den Betrieb ihres Vaters zu übernehmen?

Harald Schürg: Für uns stand eigentlich schon früh fest, dass wir die Arbeit unseres Vaters und Großvaters weiterführen möchten. Wir sind schließlich damit aufgewachsen. Früher bestand der Betrieb aus Obstplantagen und landwirtschaftlicher Fläche. So gesehen war es ein kleiner Bauernhof.

Mein Bruder und ich durchliefen beide eine Lehre zum Gärtner in die Fachrichtung Zierpflanzenbau, sowie anschließend in die Fachrichtung Baumschule. 1978, als mein Bruder mit mir den Betrieb übernahm, wandelten wir langsam die Obstplantagen in eine Baumschule um. Später kamen noch das Verkaufsgewächshaus und der Landschaftsbau hinzu. Nun sind wir sehr breit aufgestellt und bieten alles an, was das Gärtnerherz höherschlagen lässt.

Kurier: Haben Sie denn schon einen Nachfolger in Aussicht, der das Unternehmen übernehmen will?

Harald Schürg: Ja natürlich, die Nachfolge ist mit mindestens zwei Neffen, von denen einer Gartenlandschaftsbauingenieur ist, bereits gesichert.




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Kurier: Gibt es bei Ihnen auch besondere Pflanzen, die nicht so alltäglich sind?

Harald Schürg: Ja, wir bieten eine große Vielfalt an. Eine Besonderheit ist zum Beispiel der Bonsai. Im Bereich der Fruchtgehölze haben wir auch Bäume, wo man nicht glauben würde, dass sie bei uns wachsen: Das sind beispielsweise Nektarinen- und Nashibäume, oder auch die Honigbirne. Wir haben aber auch eine Sammlung von mediterranen Pflanzen, die jedoch eher für den Wintergarten oder die Terrasse bestimmt sind, wie Palmen, Zitronen- und Olivenbäume.

Kurier: Was wird momentan im Herbst bei Ihnen gekauft?

Harald Schürg: Im Herbst werden vor allem Kübel gekauft. Diese werden mit verschiedenen Gewächsen oder Gräsern bepflanzt. Beliebt sind auch Heidepflanzen und Chrysanthemenbüsche.

Kurier: Das Unternehmen Schürg bietet nicht nur eine große Pflanzenvielfalt an, sondern auch alles rund herum…

Harald Schürg: Ja, das ist richtig. So sind wir durch das Pflanzenschutzamt verifizierter „Pflanzendoktor“ und können daher wegen Schädlingen oder Düngung beraten und aushelfen. Weiter stellen wir von Pflanzenerde bis zu verschiedenen Mulcharten alles bereit.

Außerdem veranstalten wir mehrmals im Jahr verschiedene Events. So fand zuletzt das Fest der „Herbstgenüsse“ auf dem Pflanzenhof statt. Dort hatte man unter anderem die Möglichkeit die Früchte mal zu probieren. Im November veranstalten wir als nächstes passend zum Advent den „Lichtscheinabend“.

Kurier: Dies klingt nach einem Allround-Unternehmen rund um die Pflanzen- und Gartenwelt.

Harald Schürg: Ja, das könnte man so sagen.

Kurier: Ich danke Ihnen für das Interview Herr Schürg.

Das Interview führte Julia Heinz.


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