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Nachricht vom 18.10.2015 - 17:47 Uhr    

Zwei Tage weiß-blaue Party in Neitersen

Zwei Tage stand die Wiedhalle in Neitersen im Zeichen der Gemütlichkeit nach bayerischem Vorbild. Da gab es Volkstümliches mit den "Alpenstürmern", fetzige Partystimmung mit der jungen Band "Stockhiatla" und mehr. Dirndl und Trachtenmode waren ein absolutes Muss an den Tagen, und die Veranstalter zeigten sich rundum zufrieden.

Die Alpenstürmer heizten dem Publikum mächtig ein. Fotos: kkö

Neitersen. Am Wochenende, 16. und 17. Oktober wurde die Wiedhalle zünftig in Blau-Weiß dekoriert, zur Wies´n-Halle. Aufgrund der großen Kartennachfrage hatten sich die Veranstalter, die Wiedbachtaler Sportfreunde Neitersen (WSN) und Festwirt Michael Müller dazu entschlossen, zwei Veranstaltungen durch zu führen.

Am Freitag, 16. Oktober startete um 20 Uhr, das volkstümliche Oktoberfest. Die Alpenstürmer, Reini und Jakob aus Tirol, brachten die Besucher in Stimmung. Im Anschluss traten die „Original Steigerwälder Musikanten“, aus dem Frankenland, auf. Sie erfreuten das Publikum mit zünftiger Blasmusik. Trotz des mäßigen Besuchs, etwa 500 Besucher fanden den Weg am Freitag in die Halle, waren die Veranstalter zufrieden und wollen auch im kommenden Jahr diese Veranstaltung anbieten.

Am Samstag, 17. Oktober begann dann, ebenfalls um 20 Uhr die Oktoberfestparty. Die Warteschlangen beim Einlass waren nicht zu übersehen als um 19 Uhr die Türen geöffnet wurden. Etwa 1000 Besucher, „mehr passen nicht rein“, sagte Michael Müller, kamen zu dieser landauf und landab beliebten Gaudi. Die Kennzeichen der Fahrzeuge auf dem Parkplatz zeugten davon, das die Besucher nicht nur aus dem nahen Umfeld kamen.

Auch an diesem Abend heizten die Alpenstürmer dem Publikum ein und zeigten ihr Können an den Instrumenten aber auch ihre Fähigkeiten die Besucher einzubinden. So hatte ihnen ein Mitglied des Junggesellenvereins Oberlahr (JVG) mitgeteilt, das einer von ihnen Geburtstag habe. Der „Jubilar“ wurde auf die Bühne geholt und alle sangen ihm ein "Happy Birthday".

Gegen 21 Uhr nahmen dann, etwas verspätet, Michael Müller und ein Vertreter des WSN den Fassanstich auf der Bühne vor. Unter großem Jubel des Publikums gelang dies beim ersten Schlag.

Nach den Alpenstürmern kam dann „Die Stockhiatla“, eine junge Band die 2005 aus einer Schülerband hervorging auf die Bühne, und brachte mit ihrem Können die Menge zum Toben. Manchmal hatte man das Gefühl, die ganze Halle schunkelt mit.

An beiden Festtagen war auch Ortsbürgermeister Horst Klein anwesend, der sich freute das solche Veranstaltungen in der Wiedhalle durchgeführt werden können. (kkö)



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