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Nachricht vom 19.10.2015    

Dritter Jahrgang erhielt telc-Zertifikate

Den 16 telc-Absolventinnen und Absolventen des Schuljahres 2014/15 der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Schule (IGS Hamm) wurden am Freitag, 16. Oktober feierlich ihre Urkunden überreicht, die ihnen Sprachkompetenzen auf einem fortgeschrittenen Niveau (B1) im Fach Englisch nach Klasse 9 bestätigen.

Die Prüfungsteilnehmer/innen hielten voller Stolz ihre Sprachzertifikate in Händen. Foto: Schule

Hamm. Andrea Brambach-Becker, pädagogische Koordinatorin der Jahrgangsstufen 9/10, begrüßte die Kursteilnehmer/innen des dritten telc-Sprachkurses sowie deren Eltern und alle Anwesenden zur Feierstunde. Sie wies darauf hin, dass sich die telc-Prüfungen mittlerweile im Haus erfolgreich etabliert haben und es eine besondere Freude sei, dass viele Interessierte dieses Angebot nutzen.

Sie richtete Grüße von Bernd Kohnen, dem Leiter der VHS Altenkirchen, zu der die telc GmbH als Tochtergesellschaft gehört, und von der Prüfungsvorsitzenden Gambhira Heßling aus, die beide aus terminlichen Gründen nicht an der Zertifikatsübergabe teilnehmen konnten.

In ihrer Ansprache nannte Andrea Brambach-Becker drei Bausteine, die zur erfolgreichen Durchführung der telc-Sprachkurse an der IGS Hamm/Sieg beitragen: Zum einen haben die Schüler/innen die fachbezogenen Grundlagenkenntnisse im Englischunterricht der letzten Jahre erworben, zum anderen bewiesen sie selbst zusätzliche Leistungsbereitschaft durch ihre freiwillige Teilnahme an der telc-AG, was keine Selbstverständlichkeit ist. Darüber hinaus haben die Jugendlichen außerdem ein neues Prüfungsformat kennengelernt, das sich von schulischen Überprüfungen unterscheidet, da der Kompetenzrahmen europaweit gültig ist. Dem Zertifikat kommt damit eine besondere Bedeutung für Bewerbungen und die weitere Ausbildung – auch im Hinblick auf Auslandsaufenthalte – zu.

An dieser Stelle bat Andrea Brambach-Becker die Zehntklässlerin Celina Kappenstein, die Prüfungsabläufe und -inhalte spontan zusammenzufassen. Celina berichtete von einer 100-minütigen schriftlichen Prüfung, in der die Kompetenzen Listening, Reading und Writing abgefragt wurden. Die mündlichen Prüfungen liefen in Zweierteams ab. Jeder Prüfling musste sich selbst vorstellen, ein Bild beschreiben und gemeinsam mit dem Prüfungspartner einen Camping-Trip planen.

Auch die beiden Englisch-Lehrkräfte Sandra Gilles und Ulrich Ammon, die sich im Rahmen des telc-Projektes engagieren, richteten noch einige Worte an alle Anwesenden. Sandra Gilles begleitete die Vorbereitung der Schüler/innen auf die Sprachprüfung, sie brachte ihre Begeisterung darüber zum Ausdruck, wie gut die Sprachkursteilnehmer/innen trotz Aufregung die ungewohnte Situation gemeistert haben. Durch diesen Erfahrungsvorsprung seien sie nun auf Neues und Unbekanntes vorbereitet, so dass sie in Ausbildung oder Studium von diesen Erfahrungen profitieren können.

Der Englisch-Lehrer Ulrich Ammon wies noch einmal darauf hin, dass es sich um eine externen Prüfung handele, bei der die Kollegen vor Ort nicht beteiligt seien und ein gewisses Arbeitstempo von den Prüflingen eingefordert werde, so dass eine neutrale Bewertung der Ergebnisse vorliegt.



Der Wert eines solchen Zeugnisses ist deshalb nicht zu unterschätzen, denn die Fremdsprachenkenntnisse werden bei telc („the European Language Certificates“) an den Kompetenzstufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (A1 bis C1) gemessen und besitzen damit internationale Gültigkeit.

Im Anschluss überreichte Andrea Brambach-Becker gemeinsam mit Sandra Gilles die Sprachzertifikate an folgende Prüfungsteilnehmer/innen, denen es ausnahmslos gelang, selbstständige Sprachanwendung auf dem Niveau B1 unter Beweis zu stellen: Leonard Best, Laura van der Burg, Emelie Dauertzhofen, Tatjana Enders, Mara Hannig, Chantal Janßen, Dennis Jung, Celina Kappenstein, Fabienne Krey, Marie-Therese Mehlem, Susanne Sendzik, Viola Thiessen, Denise Verdi, Charlotte Walkenbach, Mathis Waschbüsch und Antonia Weber.

Am Ende der Veranstaltung dankte Andrea Brambach-Becker allen Beteiligten für ihr Engagement. Ganz besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch dem Förderverein der Schule unter dem Vorsitz von Lothar Peukert. Der Verein unterstützte und ermöglichte die Durchführung des Projekts mit einer großzügigen Spende. Das stieß auch beim Fremdsprachentag in Speyer, bei dem die IGS Hamm/Sieg ihr Konzept für die telc-Sprachkurse vorstellte, auf Begeisterung. Die Feierstunde klang mit einem gemeinsamen Imbiss aus.



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