Werbung

Nachricht vom 28.10.2015    

Dachstuhlbrand in der ehemaligen Steinebacher Schule

In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 28. Oktober bemerkte eine Frau die Flammen, die aus dem Dach der ehemaligen Schule in Steinebach schlugen. Sie alarmierte die Hausbewohner und die Feuerwehr. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist beträchtlich. Die Feuerwehren der Region konnten schnell und kompetent den Brand löschen.

Fotos: Feuerwehr

Steinebach. Um 4.28 Uhr am Mittwoch, 28. November wurden die Feuerwehren aus Steinebach, Rosenheim sowie ein weiteres Löschfahrzeug aus Kausen zu einem Dachstuhlbrand mit Menschenrettung in die Steinebacher Schwedengrabenstraße alarmiert.

Bei dem Brandgebäude handelte es sich um die ehemalige Steinebacher Schule, in der seit vielen Jahren eine Fabrik für Holzspielwaren beheimatet ist. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl. Dessen Fahrzeugführer, der stellvertretende Wehrführer Markus Beichler, veranlasste daraufhin die Alarmierung eines weiteren Löschfahrzeuges der Feuerwehr Elkenroth sowie der Drehleiter der Feuerwehr aus Betzdorf. Durch den zeitgleich eingetroffenen Wehrleiter Björn Jestrimsky, der auch sofort die Einsatzleitung übernahm, wurde aufgrund der Komplexität des Gebäudes eine weitere Drehleiter, gestellt von der Feuerwehr Wissen, nachalarmiert.

Der Brand konnte im Dachstuhlbereich durch einen Atemschutztrupp im Innenangriff soweit eingedämmt und abgelöscht werden, dass eine weitere Ausbreitung auf die Dachstuhlfläche vermieden werden konnte. Durch die beiden Drehleitern konnte das Dach auf beiden Seiten geöffnet und die von innen nicht zugänglichen Flammen abgelöscht werden.



Durch den gezielten und routinierten Einsatz der Kräfte wurde der Schaden am Dachstuhl auf ein Minimum reduziert, es entstand kaum Wasserschaden am Gebäude durch die Löscharbeiten. Der Einsatz stellte bedingt durch die Gebäudegröße und Nutzung für die Feuerwehr eine besondere Herausforderung dar, der sämtliche Einsatzkräfte der beteiligten Wehren hervorragend gewachsen waren.

Die Kripo Betzdorf nahm zügig die Ermittlungen zur Brandursache auf und geht davon aus, dass ein Feuerausbruch im Kamin und ein Überschlagen der Flammen auf den Dachstuhl die Brandursache war. Nach ersten Feststellungen wurde der Kamin ordnungsgemäß gewartet. Die Schadenshöhe beläuft sich auf mehrere tausend Euro.


Lokales: Betzdorf & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Alle Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       



Aktuelle Artikel aus Region


Literaturwerkstatt startet mit neuen Ideen ins Jubiläumsjahr

ANZEIGE | Schreiben, diskutieren und kreative Ideen entwickeln: Die Literaturwerkstatt im Haus Felsenkeller ...

40 Jahre Haus Felsenkeller: Neues Programm und Jubiläumsfeier starten

ANZEIGE | Mit einem neuen Bildungsprogramm und einer Jubiläumsfeier startet das Haus Felsenkeller in ...

Mit dem Fahrrad zu den Orgeln: Entdeckertour verbindet Musik und Bewegung

Musik erleben, Kirchen entdecken und dabei gemeinsam mit dem Fahrrad unterwegs sein: In Altenkirchen ...

Rasantes Straßenrennen von Fahranfängern sorgt für Gefährdung

Am späten Freitagabend (19. Juni 2026) lieferten sich zwei junge Fahrer ein gefährliches Straßenrennen ...

Kinder retten Zweijährigen vor dem Ertrinken im Freibad Daaden

Ein Badeunfall im Freibad Daaden hätte beinahe tragisch geendet, doch das schnelle Eingreifen mehrerer ...

Wiedweg Etappe 6: Felstäler, ein sagenhafter Sänger und der Blick von der Weißenfelser Ley

Die sechste Etappe des Wiedwegs führt auf 17 Kilometern von Neustadt (Wied) durch die wildesten Abschnitte ...

Weitere Artikel


Spanischer Gesangsprofi lehrt jetzt an der Kreismusikschule

Ein Spanier namens Alonso? Nein, weder der Fußballstar des FC Bayern noch der Formel-Eins-Fahrer sind ...

In eigener Sache: Die Kuriere trauern um einen Kollegen

Es ist das Schreckgespenst aller Reporter und Journalisten jetzt eingetreten, die zu Unfallorten gerufen ...

Als Computer noch „Amiga“ hießen

Mitarbeiterehrung bei der Westerwald Bank: Als fünf der Jubilare 1985 ihren Dienst bei der Bank antraten, ...

BMW-Fahrer stirbt auf B 414 nach Frontalzusammenstoß

Keine Rettung gab es mehr für einen 68-jährigen BMW-Fahrer aus dem Bereich Wissen nach einem Unfall auf ...

Afa Stegskopf: ein Hochsicherheitstrakt oder ein neues Zuhause?

Eine kuriose Verwandlung von einem militärischen Sicherheitsbereich, über eine angedachte Naturschutzzone ...

Eröffnung von zwei weiteren Fly and Help Schulen

Lesen, Rechnen und Schreiben lernen ist für viele Kinder dieser Welt nicht möglich. Die ärmsten Länder ...

Werbung