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Nachricht vom 28.10.2015    

In eigener Sache: Die Kuriere trauern um einen Kollegen

Es ist das Schreckgespenst aller Reporter und Journalisten jetzt eingetreten, die zu Unfallorten gerufen werden und berichten müssen. Unser Kollege und Mitarbeiter Manfred Hundhausen starb am Dienstagnachmittag nach einem Unfall auf der Bundesstraße 414. Wir können es kaum fassen und sind traurig und geschockt.

Wissen. Manfred Hundhausen, 68 Jahre alt, aus Mittelhof und freier Mitarbeiter, überwiegend beim AK-Kurier tätig, ist tot. Ein Unfall auf der B 414 im Westerwaldkreis war die Ursache, Manfred hatte keine Chance, diesem Unfall zu entgehen. Unser gesamtes Team ist traurig und irgendwie können wir das alles noch nicht glauben. Wie unendlich traurig muss die Familie sein. Unsere Gedanken sind bei ihr, auch wenn wir nichts tun können.

Seit mehr als zwei Jahren gehörte Manfred zu unserem Team und nahm als freier Mitarbeiter Termine wahr. Damals machte er uns in seiner unnachahmlichen Art klar: für das Rentnerdasein bin ich noch nicht geeignet, ich brauche eine Aufgabe. Und so kam es, seine Arbeit und seine Fotos wurden zum festen Bestandteil des AK-Kuriers.

Manfred liebte die Musik und die kulturellen Veranstaltungen in der Region, aber auch den Sport und die Vereine. In der Region verhaftet, meist überall nach kurzer Zeit geschätzt und mit der nötigen Distanz ausgestattet schrieb er seine Berichte. Da scheute er auch die manchmal auftretenden Konflikte nicht, wo er dann mit Leidenschaft des neutralen Beobachters seine Sichtweisen vertrat.



Als wir die Nachricht eines Unfalles durch die zuständige Behörde erhielten, setzte die notwendige Routine ein. Niemand von uns ahnte das Schreckliche. Und natürlich erfuhren wir auch nichts vor Ort, denn auch dort gelten die Distanz zu Opfern und der Datenschutz. Erst am Mittwoch, 28. Oktober, erfuhr unser Geschäftsführer vom tragischen Geschehen und so dann auch unser Team.

Neben der Trauer um einen geschätzten Kollegen stellt sich auch die Frage: Warum? Fakt ist: Manfred Hundhausen hatte keine Chance diesem schrecklichen Unfall zu entgehen. Das teilt die Polizei in der offiziellen Meldung mit und für alle anderen Spekulationen, die derzeit verbreitet werden, gibt es keinen Anhaltspunkt. Die Ermittlungen sind noch längst nicht abgeschlossen.

Wir werden Manfred vermissen und sicher auch viele Menschen in der Region, für die er häufig Ansprechpartner war. In den Kurieren bleibt er lebendig, denn seine Artikel sind immer abrufbar. Wir alle werden uns erinnern, denn niemand geht ganz.

Helga Wienand-Schmidt (Chefredaktion), Peter Blaeser (Geschäftsführer)


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Kommentare zu: In eigener Sache: Die Kuriere trauern um einen Kollegen

10 Kommentare
Unsere Theatergruppe "die Bühnenmäuse" ist betroffen vom plötzlichen Tod Ihres Mitarbeiters Manfred Hundhausen. Über viele Jahre hat Herr Hundhausen von unseren Theateraufführungen Fotos gemacht und mit entsprechendem Text als Artikel im AK-Kurier veröffentlicht. Seine freundliche Art und nette Berichterstattung werden wir vermissen.
Für "die Bühnenmäuse" Dr. N. Rausch
#10 von Dr. Nikolaus Rausch, "Die Bühnenmäuse", Wissen, am 30.10.2015 um 23:42 Uhr
Diese Nachricht ist sehr schockierend. Von Seiten unserer St. Sebastianus Schuetzenbruderschaft Schoenstein haben wir immer sehr gerne mit Hr. Hundhausen Kontakt gehabt und seine offene und umgaengliche Art geschaetzt. Unser Mitgefuehl gilt den Angehoerigen und Kollegen.
#9 von Bernhard Baur, am 29.10.2015 um 17:02 Uhr
Mein aufrichtiges Beileid der Familie
#8 von knopp, am 29.10.2015 um 13:37 Uhr
Ein tragischer Unfall,der schockiert.Ein Mensch,der urplötzlich aus dem Leben gerissen wird.Eine Fassungslosigkeit,die lähmt.Leider habe ich Manfred bei unserer gemeinsamen Tätigkeit bei den Kurieren nie persönlich kennengelernt.
Seiner Familie gilt mein tiefstes Beileid.Ich wünsche ihr die Kraft,diese schwere Zeit durchzustehen.
Die Frage nach dem 'Warum' wird bleiben.....
#7 von Dietmar Kuchheuser, am 29.10.2015 um 07:01 Uhr
Ich bin total geschockt und entsetzt. Mein Mitgefühl gilt der Familie und vor allem Manfred, der so gerne noch gelebt hätte.
#6 von Gaby Wertebach, am 29.10.2015 um 07:01 Uhr
Mein aufrichtiges Mitgefühl und Beileid der Familie und allen Kollegen.
#5 von D. Kusch, am 29.10.2015 um 07:01 Uhr
Mein Herzliches Beileid der Familie Freunde Mitarbeiter und Bekannten.
Tot ist nur der der Vergessen wird
#4 von Denise Mauz, am 28.10.2015 um 20:16 Uhr
Entschwunden dem Blick ist das irdische Bild,
Ihm nach schaut das Auge, mit Tränen gefüllt.
Fort lebt es im liebenden Herzen.

Mein Tiefesmitgefühl den Kollegen und der Familie
#3 von Josef Dehenn, am 28.10.2015 um 19:36 Uhr
Beileid der Familie. Manfred war ein geschätzter Kollege.
#2 von Heinz-Günter Augst, am 28.10.2015 um 19:36 Uhr
Mein Beileid der Familie und den Kurieren. Er wird wohl unvergessen bleiben.

#1 von I. Rosenberg, am 28.10.2015 um 19:36 Uhr

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