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Nachricht vom 17.12.2008    

Beitragsfreies Jahr wird genutzt

Insgesamt 990 Kinder profitieren im Kreis Altenkirchen vom beitragsfreien zweiten Kindergartenjahr. Dies erfuhren die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Krell und Thorsten Wehner jetzt auf eine Anfrage hin aus dem Mainzer Bildungsministerium.

Kreis Altenkirchen. Mit der seit 1. September geltenden Beitragsfreiheit für das zweite Kindergartenjahr werden Eltern monatlich um 77 Euro für Ganztagsplätze oder 58 Euro bei Teilzeitangeboten finanziell entlastet. Dies bedeutet auf das Jahr umgerechnet Einsparungen für die Familien in Höhen von 924 beziehungsweise 696 Euro. "Gerade in konjunkturell schwieriger Zeit ist dies ein deutliches Zeichen zur Unterstützung der Familien", so die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Krell und Thorsten Wehner. Im Jugendamtsbezirk Kreis Altenkirchen nähmen 990 Kinder diese Regelung in Anspruch. Zusammen mit dem bereits seit 2006 beitragsfreien letzten Kindergartenjahr profitieren kreisweit rund 2090 Kinder von der Beitragsfreiheit. Dies geht aus der Antwort des Bildungsministeriums auf eine Nachfrage der beiden SPD-Politiker hervor.
Wie Krell und Wehner erklären, fallen unter die Neuregelung alle Kinder, die am Stichtag 1. September 2008 vier Jahre alt waren. Bis zum Jahr 2010 sieht das Landesprogramm "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" die Ausdehnung der Beitragsfreiheit auf die gesamte Kindergartenzeit vor. Mit dem Programm habe das Land die Bildungs- und Betreuungsangebote im vorschulischen Bereich weiter ausgebaut, so die Abgeordneten. In diesem Zusammenhang weisen Sie auch auf die Öffnung der Kindergärten für Zweijährige mit Rechtspanspruch ab dem Jahr 2010 sowie die Programme für Sprachförderung und Schulvorbereitung hin.
Außerdem habe der Landtag auf Initiative der SPD in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass ein Sozialfonds für das Mittagessen an Kindertagesstätten mit Ganztagsangebot eingerichtet werde. "In gewohnt partnerschaftlicher Weise mit den Kommunen werden die Mittel zur Verfügung gestellt, so dass kein Kind aus finanziellen Gründen auf die Mittagsmahlzeit verzichten muss", erklären Krell und Wehner abschließend.



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