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Nachricht vom 13.11.2015    

Infrastruktur und Lärmschutz beachten

Zum Ausbau der Siegstrecke der Deutschen Bahn nimmt MdB Erwin Rüddel Stellung und fordert die Beachtung von Lärmschutz und Infrastruktur in gleichem Maße. Mit der Aufnahme der Siegstrecke in den Bundesverkehrswegeplan hat die Diskussion eine neue Dynamik erhalten.

Kreisgebiet. "Bei einem Ausbau und demzufolge einer Stärkung der Siegstrecke für den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene hätten Infrastruktur und Lärmschutz gleichermaßen Beachtung zu finden. Das betonen auch partei- und länderübergreifend meine Bundestagskollegen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, Volkmar Klein (CDU) und Willi Brase (SPD)", erklärt aktuell der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Zwar sei eine Aufnahme des Projektes in den Bundesverkehrswegeplan ein wegweisender Schritt für die künftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in den jeweiligen Kreisen. Die Debatte um eine Stärkung der Siegstrecke, die auch durch den Rhein-Sieg-Kreis führt, hat mit der Mittelrheinkorridor-Studie eine neue Dynamik erhalten. Denn hier wurden mehrere Korridor-Varianten für den ansteigenden Güterverkehr miteinander verglichen. Eine signifikante Entlastung des Rheintals durch den Ausbau der Siegstrecke wurde dabei nicht bescheinigt.

„Gemeinsam wollen wir die Chancen in den Vordergrund stellen, aber auch die Probleme nicht ausblenden. Der diskutierte Prozess könnte helfen, den lang geforderten zweigleisigen Ausbau der Siegstrecke zu erreichen. Denn eine bessere Zug-Anbindung für die Anwohnerinnen und Anwohner, insbesondere aber die Pendlerinnen und Pendler können wir nur auf diesem Wege erreichen“, äußern unisono die Bundestagsabgeordneten.



„Sollte ein Ausbau erfolgen, muss die Siegstrecke auch in den Genuss von höchsten Lärmstandards kommen. Wenn Strecken neu gebaut oder grundlegend ertüchtigt werden, dann gibt es dazu auch Lärmschutz auf dem neuesten Stand. Bestandsstrecken werden dagegen nach jeweiliger Haushaltslage bloß mit geringeren Lärmschutzmaßnahmen bedacht. Die höheren Standards müssen aber für die gesamte Strecke und nicht nur für einzelne Teilabschnitte gelten“, so der heimische Abgeordnete.

Gerade gegen den Bahnlärm ist Rüddel konsequent unterwegs. Schließlich ist er im Deutschen Bundestag Mitgründer und Sprecher der parteiübergreifenden Parlamentsgruppe „Bahnlärm“, mit inzwischen über 100 Bundestagsabgeordneten. „Sollte bis 2020 der Ausbau der Siegstrecke kommen, würde sich die Lärmbelastung durch den Schienenverkehr per Umrüstung von Waggons auf sogenannte Flüsterbremsen, um 50 Prozent und damit um die Hälfte reduzieren“, glaubt Rüddel.



Kommentare zu: Infrastruktur und Lärmschutz beachten

1 Kommentar
Alles nur Geschwätz mit Blick auf die Landtagswahl im nächsten Jahr, der Wegfall von Zügen im Berufsverkehr interessiert keinen der Politiker. Wenn Pendler ab Mitte Dezember aufs Auto umsteigen müssen ist das wenigstens aktiver Lärmschutz auf der Siegstrecke.
#1 von Burkhard Neuser , am 13.11.2015 um 09:18 Uhr

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