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Nachricht vom 29.11.2015    

Motivierte Mitarbeiter sind unerlässlich

Der Kreis-Geschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Südwestfalen/LDK-Nord/Westerwald, Rainer Jung, hatte die Mitgliedsunternehmen ins sauerländische Drolshagen eingeladen. Bei den Vorträgen ging es um das Wissen und die Motivation der Mitarbeitenden.

„Wir haben uns als Systempartner der Automobilindustrie strategisch ausgerichtet“, sagte Alexander Huhn (5. v.r.), Geschäftsführer der Heinrich Huhn GmbH beim Rundgang durch seine moderne Fertigung. Organisiert hatte das Unternehmertreffen der BVMW-Kreisgeschäftsführer Rainer Jung (6.v.r.). Foto: pr

Region/Drolshagen. Einen interessanten Abend erlebten gut 30 Unternehmer aus der Region in alten Bahnhof Hützemert mit seinen liebevoll hergerichteten Räumlichkeiten. „Diese Lokalität nutzen wir gerne für Veranstaltungen“, sagte Alexander Huhn, einer der drei Geschäftsführer der Heinrich Huhn GmbH, deren Firmengelände unmittelbar an den Bahnhof angrenzt. Eingeladen zu diesem „BVMW Meeting Mittelstand“ hatte Rainer Jung, heimischer Geschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft in Südwestfalen/LDK-Nord/Westerwald.

Die Erfolgsgeschichte von Huhn kann sich sehen lassen. Aus dem Reparaturbetrieb für Landmaschinen, Motor- und Fahrräder wurde in hundert Jahren ein Vorzeigebetrieb der Automobil-Zulieferindustrie mit insgesamt 540 Mitarbeitern – 400 davon am Standort Hützemert. „Um unsere Stellung bei Kunden zu sichern, haben wir uns vom reinen Blechbearbeiter zum Systempartner für Baugruppen entwickelt, der gemeinsam mit dem Kunden die benötigten Teile entwickelt, zur Serienreife bringt und hocheffizient fertigt“, erklärte Alexander Huhn den interessierten Unternehmerkollegen. „Unsere Kernkompetenz liegt dabei auf den Verbundwerkzeugen.“

Heinrich Huhn kombiniert dies mit moderner Fertigungstechnologie wie Tiefziehen, Laserschweißen und Roboterhandling. „Unsere Produkte finden Sie in vielen Fahrzeugen weltweit in den Bereichen Bremsen, Airbags, Getriebe, Lenkung oder Armaturenbretter“, erklärte Alexander Huhn beim Firmenrundgang mit den BVMW-Teilnehmern.



Im ehemaligen Lagerschuppen des Bahnhofs, der vom Trägerverein zum Dorf-Saal mit Bühnenbereich in einem Waggon erweitert worden ist, erhielten die Teilnehmer außerdem Input durch zwei Referate. Dr. Peter Fascher (FMS aus Sundern), der sich selbst Prozessoptimierer nennt, brachte den Unternehmern die neue 9001:2015 nahe, die erstmals die Themenfelder „Wissen“ und „risikoorientiertes Denken“ aufgenommen hat, wenn es um Prozessabbildungen in einem Unternehmen geht. „Das prozessorientierte Netzwerk ist die Organisationsform, die der Komplexität und Dynamik der Geschäftsabläufe in der heutigen Zeit standhält.“ Dabei hat unter anderem das Wissen der Mitarbeiter und deren Engagement eine Schlüsselstellung inne.

„Nur wenn es uns gelingt, die Mitarbeiter an unser Unternehmen emotional zu binden, haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, um unsere Ziele zu erreichen. Nicht allein das Handeln ist entscheidend, vielmehr müssen wir die Einstellungen der Mitarbeiter berücksichtigen und die werden in erster Linie durch Erfahrungen geprägt“, schrieb als Co-Referentin Maria Schmidt vom Beratungsunternehmen BOA aus Menden den Anwesenden ins Stammbuch. Bei der anschließenden lebhaften Diskussion waren sich die BVMW-Gäste einig: Trotz aller Normen und Vorschriften sollte man den gesunden Menschenverstand nicht außer Acht lassen. „Damit sind wir Sauerländer immer gut gefahren“, resümierte Alexander Huhn.


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