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Nachricht vom 03.01.2009    

Herbert Weber 50 Jahre engagiert

Herbert Weber aus Schutzbach ist ein gewerkschaftliches Urgestein wies im Buche steht. In diesen Tagen kann er auf 50 Jahre gewerkschaftliche Tätigkeit zurückblicken.

herbert weber

Kreis Altenkirchen/Schutzbach. Herbert Weber aus Schutzbach kann auf 50 Jahre erfolgreiche gewerkschaftliche Arbeit zurückblicken. Alle Funktionen und Aufgabenbereiche kann man nicht aufzählen, die der heute 80-jährige Weber in diesen fünf Jahrzehnten übernommen und gestaltet hat. Seine ihm zur Verfügung stehende Freizeit hat er unentgeltlich für die Arbeit im Deutschen Beamtenbund, dem Bund der Ruhestandsbeamten, Rentnern und Hinterbliebenen und seiner kommunalpolitischen Tätigkeit gewidmet.
Der Beginn der gewerkschaftlichen Tätigkeit lag im Jahre 1958. In der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten, Angestellten und Arbeiter (GDBA) war Weber unter anderem zehn Jahre Vorsitzender der Ortsgruppe Betzdorf. Dem Bezirk Mainz der GBDA gehörte er bis zur Auflösung der Bundesbahndirektion Mainz an. Von 1963 bis 1993 war er DBB-Kreisvorsitzender, danach Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes. Ab 1995 setzte sich Weber für die Belange der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) im DBB ein. Er war bis 2001 Mitglied im Bundesvorstand des BRH, danach bis heute Stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes des Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen. Auch heute setzt sich der Schutzbacher nicht nur in Schreiben an Bundestagsabgeordnete, Minister und an die Bundeskanzlerin für die Belange der sozial Schwachen ein; seine Wege führen auch zu Besprechungen in die Bundeshauptstadt Berlin und zu Vorträgen nach ganz Deutschland.
Hans Eberhardt Hielscher, ehemaliger Landesgeschäftsführer des DBB und jetzt für die Pressearbeit des BRH in Rheinland-Pfalz zuständig, sieht Weber als gewerkschaftliches Urgestein, das man im DBB bundesweit wohl kaum noch antreffe. Seit nunmehr 50 Jahren zeige er ein sozial ausgeprägtes Engagement und leidenschaftlichen Einsatz für die Mitglieder. Hielscher: "Herbert Weber setzt sich ungeachtet seines hohen Alters gemeinnützig und selbstlos für die Belange der nicht so gut gestellten Menschen ein."
Bekannt wurde Weber im Kreis Altenkirchen auch mit DBB-Diskussionen, die vor Landes- und Bundestagswahlen mit den aufgestellten Politikern stattfanden. Hart aber fair vertrat er hier die Positionen des Deutschen Beamtenbundes. Es sei wichtig, so Weber, dass die Mandatsträger die Positionen und Argumente des DBB verstehen und mit nach Hause nehmen sollten. Webers Argumente waren fundiert, konnte er doch aufgrund seiner gewerkschaftlichen Tätigkeit ein Spektrum zur Lösung der Probleme bereitlagen. Auf einer dieser Podiumsdiskussionen begann Weber mit dem Satz: "Nie wird so gelogen wie vor einer Wahl!" Man kann sich denken, dass die anschließende Diskussion sehr lebhaft wurde.
Neben der gewerkschaftlichen Tätigkeit war Weber 38 Jahre in seiner Heimatgemeinde im Gemeinderat. 17 Jahre war er erster Beigeordneter von Schutzbach. Auch im kommunalpolitischen Bereich erwies sich Weber als Realist und Pragmatiker, den keine übergeordneten politischen Leitlinien oder gar Ideologien beeinflussen konnten.
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Foto: Herbert Weber aus Schutzbach - aufgrund seiner gewerkschaftlichen und kommunalpolitischen Tätigkeiten erhielt er 1977 das Bundesverdienstkreuz am Bande, 1998 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen.


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