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Nachricht vom 03.01.2009    

Keine Angst vorm großen Hund

Kinder und Hunde - oft ein Herz und eine Seele. Umso schlimmer, wenn dann doch etwas passiert. Das älteste Haustier des Menschen wird oftmals verkannt und durch Unwissenheit falsch gehalten und auch falsch erzogen. Die Barbara-Grundschule Katzwinkel informierte über den richtigen Umgang mit dem Vierbeiner.

Katzwinkel. Der richtige Umgang mit dem Vierbeiner will gelernt sein. Das gilt vor allem für Kinder, die noch wenig Erfahrung im Zusammenleben mit Tieren haben. Bei der Katzwinkler Barbara-Grundschule machte dazu die Aktion „Keine Angst vorm großen Hund“ Station - eine Initiative des Vereins „Hunde helfen Menschen e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für die Hund-Mensch-Beziehung. Der Grundgedanke: Kompetente Hundehalter machen Unterricht in der Schule. Durch das von Pädagogen und Hundeexperten entwickelte Programm sollen die Kinder lernen, die Verhaltensweisen von Hunden - ihre Sprache - zu verstehen und zu respektieren. Zugleich sollen übertriebene Ängste abgebaut werden.

Martina van den Breul aus Nauroth besuchte im Rahmen ihres Schulbesuchsprogramms mit ihrem Golden Retriever Komet die erste Klasse der Barbara-Grundschule und erläuterte den angemessenen Umgang mit dem Hund. „Behandle einen Hund immer so, wie Du selbst gerne behandelt werden möchtest“, ist nach ihren Ausführungen eine wichtige Grundregel, die sie den Kindern vermittelte.

Wie verhalte ich mich, wenn mir ein fremder Hund unangeleint entgegenkommt? Wie gewinne ich das Vertrauen eines Hundes? Warum bellt der Hund mich an? Darf ich einen fremden Hund anstarren? Wie soll ich mit meinem Hund spielen? Diese und weitere Fragen wurden im Unterricht eingehend erläutert und besprochen. Die Schülerinnen und Schüler konnten das Erlernte in praktischen Übungen direkt mit Komet anwenden und umsetzen. Aber auch wenn Kinder bereits sicher im Umgang mit Tieren seien, so Martina van den Breul, sei es wichtig, Kinder nach Möglichkeit nie gänzlich unbeaufsichtigt mit einem Hund spielen zu lassen.

Die Devise heißt Aufklärung statt Angst. So wurde auch über die enormen Fähigkeiten von Hunden gesprochen, die sie vielfältig für uns Menschen täglich unter Beweis stellen, so z.B. als Blindenhund, als Drogensuchhund oder als Lawinenhund. (as)
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Foto: Martina van den Breul erläuterte mit Hilfe ihres Hundes Komet den Erstklässlern aus Katzwinkel, wie man angemessen mit einem Hund umgeht.


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