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Nachricht vom 06.01.2009    

Neue Hoffnung auf schnelles Internet

Es gibt neue Hoffnung auf schnelles Internet: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Elke Hoff setzt hierbei auf jüngste Entwicklungen beim Netzausbau. Der Grund: Eine Offerte der Telekom-Konkurrenz sollte relativ kurzfristig für Bewegung in dieser Angelegenheit sorgen.

Region. Die Bürger in den Orten der beiden Landkreise Altenkirchen und Neuwied, die bislang nicht mit DSL ausgestattet sind, können nun doch auf eine – relativ kurzfristige - Versorgung mit schnellem Internet hoffen. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Elke Hoff macht auf neue Entwicklungen im Netz-Ausbau aufmerksam. Die Deutsche Telekom AG auf der einen Seite und deren Mitbewerber auf der anderen Seite haben der Bundesregierung das Angebot unterbreitet, alle Haushalte in Deutschland an das Breitband-Internet anschließen zu wollen. Und damit würden auch endlich die Menschen in den ländlichen Regionen in den Genuss des High-Speed-Internets kommen.
"Ich werde mich auf politischer Ebene dafür einsetzen, dass die ,weißen Flecken‘ in meinem Wahlkreis, in denen bislang kein schnelles Internet vorhanden ist, so schnell wie möglich beseitigt werden", kündigt Hoff in einer Presseerklärung an. Denn fehlendes schnelles Internet führe zu Wettbewerbsnachteilen – nicht nur für die heimische Wirtschaft. Heutzutage sei es auch bei der Wahl des Wohnortes als so genannter "weicher Standortfaktor" für die Menschen auch wichtig, zu Hause auf einen schnellen Internetzugang zugreifen zu können. Die FDP-Politikerin ist zuversichtlich, dass durch die Offerte der Telekom-Konkurrenz der Druck auf die Deutsche Telekom AG zum Ausbau des Netzes steigt. "Wichtig ist, dass der Bund auf Rahmenbedingungen für einen freien Wettbewerb im Netzausbau setzt", so Hoff.
Bislang hatte es die Deutsche Telekom gerade in ländlichen Regionen ohne ausreichendes Kundenpotenzial aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt, weiter in den DSL-Ausbau zu investieren. Die Telekom war nur unter finanzieller Beteiligung der Kommunen zu den entsprechenden Investitionen bereit. "Durch die Beteiligung der Gemeinden an den Ausbaukosten kann unter Umständen der weitere Ausbau doch noch wirtschaftlicher realisiert werden", hatte die Deutsche Telekom seinerzeit Hoff geschrieben, als sie den weiteren DSL-Ausbau im Kreis Altenkirchen gefordert hatte.
Nun aber haben sich die Vorzeichen geändert: Es gibt gleich mehrere Interessenten zum Netz-Ausbau für schnelles Internet. "Gewinner werden dadurch hoffentlich die Bürger sein, die bislang auf High-Speed-Internet verzichten müssen", so Elke Hoff.



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