Werbung

Nachricht vom 30.12.2015    

Tschüss 2015 - Willkommen 2016

Das Team der Kuriere wünscht Lesern und Anzeigenkunden ein friedliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr. Was das Jahr 2016 bringen wird? - zum Glück wissen wir das nicht. Alle Menschen haben Wünsche und Vorsätze, egal wo immer sie auch leben. Vieles wird sich erfüllen, vieles lässt sich nicht erfüllen.

Foto: Helga Wienand-Schmidt

Region. Silvester ist ja auch ein Anlass auf das zu Ende gehende Jahr zu schauen. Da ist unserem Team einiges eingefallen, aus dem großen Weltgeschehen aber auch aus unseren Landkreisen, die das Leben in der Region nachhaltig veränderten.

Das Jahr 2015 fing mit Trauer und Entsetzen an, der Anschlag auf die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo in Paris ließ die Welt aufhorchen und für einen kurzen Augenblick der Trauer zeigte sich die Weltgemeinschaft solidarisch – zumindest in den freien Ländern dieser Erde.

Im Frühjahr 2015 (März) ging die Nachricht vom Flugzeugabsturz in den französischen Alpen um die Welt. Und plötzlich war das Grauen in unserer Nähe, der junge kranke Unglückspilot aus Montabaur hatte die Maschine mit den Menschen an Bord in Selbstmordabsichten mit in den Tod gerissen. Das ist bis heute unfassbar, vor allem für die Hinterbliebenen.

Das zerstörerische Erdbeben in Nepal mit tausenden Opfern und vielen Millionen Obdachlosen: die Hilferufe aus dem Land wurden in unseren Landkreisen gehört. Es gab, und zum Teil gibt es sie noch, zahlreiche Hilfsprojekte. Die Kuriere berichteten und waren vom Einsatz und der Hilfsbereitschaft beeindruckt.

Es gab vieles mehr, Orkan „Niklas“ hinterließ seine Schäden, die unterschiedlichsten Streiks, egal ob bei der Bahn oder beim Kita-Personal sorgten für viel Gesprächsstoff. Als die großen Nachrichtenagenturen den Tod von 1100 Flüchtlingen vor Lampedusa meldeten, horchte die Welt erneut auf. Sogar Papst Franziskus sprach vom Massengrab im Mittelmeer. Die Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror nahmen plötzlich die „Balkan-Route“, weil sie lebendig irgendwo in Europa ankommen wollten.

Und es geschah wieder etwas, was man vor einem Jahr für unmöglich gehalten hatte:
In Europa wurden plötzlich wieder Grenzzäune gebaut. Die Verträge des geeinten Europas in Frieden und Freiheit unterzeichnet sind das Papier nicht mehr wert auf dem sie geschrieben wurden. Die humanistischen und christlichen Werte zählen nichts mehr. Aus der Flüchtlingskrise ist längst eine Krise des Versagens der Politik und der Verwaltungen geworden. Der kleine tote Junge Aylan an einem verlassenen Strand der Türkei, dessen Foto für das Scheitern einer Politik steht, die die Probleme in den Flüchtlingslagern und im Kriegsgebiet des Nahen Ostens allzu lange ignoriert hat.

Es gab die hässliche Fratze der Gewalt und des Terrors im November in Paris erneut. Wieder zeigte sich die Welt solidarisch und auch Europa. In vielen Worten und vielen Gesten. Aber das ist Makulatur, schon beim sogenannten Flüchtlingsgipfel waren sich die Regierungschefs schon wieder uneinig. Lösungen für die Aufnahme der Kriegsflüchtlinge wurde nicht gefunden, die Abschottungstendenzen gestärkt und die militärische Hilfe für ein Land (Türkei) zugesagt, das Menschenrechte und Freiheit mit Füßen tritt.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Vorarbeiter / Teamleiter Fahrzeugbeschriftung & Folientechnik (m/w/d)

BeschriftungsMeister.de
56593 Horhausen (Westerwald)

Kita - Assistenz (m/w/d) Friesenhagen

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
51598 Friesenhagen

Fachkraft (m/w/d) für die Wohnstätte Flammersfeld

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57532 Flammersfeld

Hilfskraft (m/w/d) Wohnstätte Flammersfeld

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

pädagogische Fachkraft (m/w/d) in Teilzeit oder Vollzeit

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Das wahre Gesicht der Gesellschaft und der Menschlichkeit zeigen die vielen ungezählten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die das Leid und die Not der vielen Flüchtlingen erkennen und einfach nur helfen. Überall in Deutschland. In den letzten Monaten und Wochen des Jahres gab es in der gesamten Region eine wahrlich beeindruckende Welle der Hilfsbereitschaft für die Neuankömmlinge. Alle Initiativen und Organisationen, Privatpersonen zu würdigen ist schier unmöglich. Diese Menschen lassen sich nicht von den geistigen Brandstiftern beeindrucken, sie folgen ihrem Verstand und ihrem Herzen.

Wir als Redaktionsteam begleiteten immer wenn wir davon erfuhren, in allen drei Kurieren die Projekte und veröffentlichten Spendenaufrufe. Es gab und gibt dieses besondere Bild der Menschlichkeit und das wünschen wir uns auch für 2016. Wir alle im Team berichten viel lieber über gute Erfolge und Taten. Egal, ob Regenschirme, Weihnachtspäckchen oder sonstige Hilfen den Neubürgern pressewirksam überreicht wurden, wir waren auch vor Ort.

Das heißt nun aber nicht, dass wir die vielen Facetten, die Erstaufnahmeeinrichtungen oder die Unterbringung vieler Menschen aus fremden Ländern mit sich bringen, seien es Demonstrationen Pro oder Kontra und Konflikte, außer Acht lassen. Sollte das Thema wie schon so oft als Wahlkampfthema herhalten, werden wir die Distanz und Neutralität wahren, wie es sich gehört.

Das Thema Flüchtlinge wird uns alle ins Jahr 2016 begleiten und es wird weiter kontroverse Berichterstattung geben. Eines werden wir nicht tun und wir werden uns dagegen wehren: wir werden uns nicht vorschreiben lassen was wir zu berichten haben und was nicht. Von Niemanden. Übrigens: Wir sind auch nicht erpressbar - egal was geschieht.
Redaktion und Geschäftsleitung der Kuriere


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Altenkirchener Innenstadt: Marktplatz und Kirchpassage erhalten mehr Licht

Darf es ein bisschen mehr Licht in der Altenkirchener Innenstadt sein? Ja, denn der Stadtrat sprach sich ...

Hof Schützenkamp setzt auf Mulch, Kornblumen und solidarische Landwirtschaft

Der Demeter-Hof Schützenkamp bei Birken-Honigsessen erprobt im siebten Jahr alternative Methoden im Gemüseanbau. ...

Tariflöhne für Dachdecker im Kreis Altenkirchen steigen um 3,8 Prozent

Dachdecker im Landkreis Altenkirchen erhalten ab Oktober mehr Geld. Nach Angaben der IG BAU steigen die ...

Mehr als 22.000 Wildunfälle in Rheinland-Pfalz: LKA gibt Verhaltenstipps

Wildtiere können unvermittelt auf die Fahrbahn laufen, besonders häufig in der Dämmerung sowie in Wald- ...

SPNV-Nord fordert vollständige Sanierung der linken Rheinstrecke

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) warnt vor einer Reduzierung ...

Schulen und Unternehmen im Kreis Altenkirchen wollen Berufsorientierung verbessern

Schulen, Unternehmen und die Kreisverwaltung im Kreis Altenkirchen wollen Jugendliche künftig noch enger ...

Weitere Artikel


EHC Neuwied will im Heimspiel am Sonntag nachlegen

Das Heimspiel am Sonntag, 2. Januar gegen Herne in der Oberliga Nord wollen die Bären gewinnen. Die Veranstalter ...

Aktive Flüchtlingshilfe in Wissen

Nachdem der Bedarf an Kleidung, Spielsachen und Hilfsmitteln für den täglichen Gebrauch angesichts der ...

MGV „Glück Auf“ Forst: Das Ende einer Ära?

In einer gemütlichen Runde ließ der Männergesangverein (MGV) „Glück Auf“ Forst das Jahr 2015 ausklingen, ...

Mehr Kindergeld und höhere Freibeträge

Die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz (SBK) informiert zu Steueränderungen, die ab 1. Januar gelten. ...

Pianist Edgar Wild gastiert in Hamm

Am Sonntag, 10. Januar gibt es ein Klavierkonzert mit Werken von Robert Schumann und Frederic Chopin. ...

Ju-Jutsu Training für Kinder startet

Beim Judo– und Ju-Jutsu Verein Daaden ist jeder richtig, egal ob mit oder ohne Handicap. Kinder ab sieben ...

Werbung