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Nachricht vom 08.01.2016    

Neuer Tarifvertrag für Gebäudereiniger

Die Gebäudereinigungskräfte sorgen dafür, dass Schulen und Büros sauber bleiben. Jetzt bekommen die Beschäftigten mehr Geld, teilt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG Bau mit. Auch konkrete Maßnahmen gegen das „Turbo-Putzen“ soll es geben. 310 Gebäudereiniger im Kreis Altenkirchen bekommen mehr Geld.

Symbolfoto: IG Bau

Kreis Altenkirchen. Reinigungskräfte starten mit „sauberem Lohn-Plus“ ins neue Jahr: Die rund 310 Gebäudereinigerinnen/reinger und Fensterputzer im Kreis Altenkirchen bekommen ab sofort mehr Geld. In der Branche steigen die Tariflöhne zum Januar um 2,6 Prozent. So erhalten etwa Innenreinigerinnen 9,80 Euro pro Stunde – 25 Cent mehr als bisher. In der Glas- und Fassadenreinigung sind es sogar 12,98 Euro in der Stunde.

Ab 2017 kommen noch einmal zwei Prozent oben drauf. „Das ist ein echter Durchbruch für alle, die diesen harten Job machen“, sagt Walter Schneider von der IG Bau Koblenz-Bad Kreuznach. Die Lohn-Untergrenze von 9,80 Euro gilt dabei zunächst nur für Gewerkschaftsmitglieder. „Ein entsprechender neuer Mindestlohn für die Branche muss erst noch für allgemeinverbindlich erklärt werden“, betont Schneider.




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In fünf Verhandlungsrunden einigten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber außerdem auf eine Vereinbarung gegen den ständig wachsenden Arbeitsdruck. Damit soll das „Turbo-Putzen“, also das Reinigen immer größerer Flächen in immer kürzerer Zeit, bald ein Ende haben. Zudem werden die Löhne in Ost und West weiter angeglichen, berichtete Schneider.


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