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Nachricht vom 13.01.2016    

Wissens Altbürgermeister Dr. Karl Friedrich Everke gestorben

Dr. Karl Friedrich Everke war von 1965 bis 1977 Bürgermeister des damaligen Amtes Wissen, er starb im Alter von 85 Jahren. Viele besondere Ereignisse fielen in die Amtszeit, so die Stadtwerdung aber auch die Partnerschaft mit der französischen Stadt Chagny.

Die Aufnahme von Dr. Karl Friedrich Everke entstand 1974 im Rahmen einer Trauung. Viele Freundschaften entstanden in jener Zeit und sie führten ihn immer wieder in die Stadt. Foto: pr

Wissen/München. Wissen einstiger Bürgermeister Dr. Karl Friedrich Everke starb im Alter von 85 Jahren in seiner Wahlheimat München-Unterhaching.

1965, im Oktober begann seine Amtszeit als Bürgermeister in Wissen und er blieb bis 1977 im Amt. Erst kürzlich erhielt der Altbürgermeister eine Ehrung durch den Stadtrat. Everke setzte sich unter anderem energisch für Stadtwerdung ein, vieles trägt bis heute seine Handschrift.

Ein besonderes Anliegen galt der deutsch-französischen Partnerschaft, und mit der Stadt Chagny blieb Everke auch nach seiner offiziellen Amtszeit tief verbunden. Wer heute noch die alten „Wissener Beiträge“ aus den 70er Jahren aufschlägt wird an Everke erinnert. Er war neben anderen Personen einer der Gründerväter. Bis heute wird dieses Erbe gepflegt. Alle Verdienste Everkes für Wissen und seine Menschen aufzuzählen gelingt hier nicht.

1930 in Rottweil am Neckar geboren, studierte Karl Friedrich Everke Staatswissenschaften und promovierte 1960 in Innsbruck/Wien zum Thema Funktionsgeschichte der politischen Parteien. Er war bis zum Amtstritt in verschiedenen Funktionen tätig, auch als Chefassistent des Vorstandes einer Bergwerksgesellschaft in Baden-Württemberg. Everke war nach der Ära Wissen lange als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Verlages tätig.

Auch vom Wohnort München ließ er die Verbindungen nach Wissen nie abreißen. Er pflegte die Kontakte mit den Freunden und Bekannten, er ließ sich das Mitteilungsblatt per Post schicken. Briefe und Nachrichten sowie Grüße schrieb Everke mit Tinte dann kam der PC. Auch hier war er den neuen Medien und den Möglichkeiten aufgeschlossen und schnell fit. Unvergessen der abendliche späte Anruf aus München: „Ich kann jetzt jeden Tag Nachrichten aus Wissen am Bildschirm lesen, danke“.
Mit Sicherheit werden viele Menschen den Bürgermeister Dr. Karl Friedrich Everke in Erinnerung behalten. (hws)


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