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Nachricht vom 15.01.2016    

Neuer Naturschutzverband: Die Naturschutzinitiative e.V.

Bereits 2013 wurde die „Naturschutzinitiative Westerwald“ von einer Gruppe engagierter Naturschutzexperten und Naturschutzaktiven gegründet. Die Aktivitäten begannen im geografischen Westerwald und wurden seitdem kontinuierlich auf andere Regionen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Vorsitzender ist Harry Neumann.

Logo der Naturschutzinitiative. Fotos: Naturschutzinitiative e.V.

Quirnbach. Ein wesentlicher Schritt bestand 2015 in der Umwidmung und Fortentwicklung dieser Initiative zu einem bundesweit tätigen, gemeinnützigen Naturschutzverband und dem Aufbau der erforderlichen internen Verbandsstrukturen und entsprechender Naturschutzaktivitäten.

Das Amt des Vorsitzenden führt Harry Neumann. Ergänzt wird der geschäftsführende Vorstand durch die stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Ulrich Althauser und Sylke Müller-Althauser. Weitere Mitglieder des Bundesvorstandes sind Gabriele Neumann, Expertin für Wildkatze und Karnivoren sowie Konstantin Müller, Diplom- Biologe. Der Bundesvorstand repräsentiert die Naturschutzinitiative sowohl auf Bundesebene als auch in den einzelnen Bundesländern. Zusätzliche Experten (Biologen, Geografen, Geologen, Landschaftsarchitekten, Juristen) ergänzen als Fachbeiräte den Vorstand der Naturschutzinitiative. Länderbeiräte, die künftig als Ansprechpartner und Koordinatoren in weiteren Regionen zur Verfügung stehen sollen, werden kontinuierlich aufgebaut.

„Naturschutz ist das konkrete Fundament unseres Handelns, egal ob es sich um Straßenbau, die Erschließung von Industrie- und Gewerbegebieten oder die Errichtung von Windindustrieanlagen handelt“, machte Harry Neumann deutlich.

„Wir legen großen Wert darauf, dass der Schutzzweck und die daraus resultierenden Naturschutzaufgaben bereits in der Satzung sehr konkret festgelegt wurden. Der Verein setzt sich unter anderem dafür ein, dass Natura 2000 Gebiete, Nationalparke, Wälder, Auwälder, Naturwaldreservate, Naturparke, Landschaftsschutzgebiete, Wasserschutzgebiete, Kern- und Entwicklungszonen der Biosphärenreservate, markante Landschaftsübergänge, besonders schützenswerte Landschaften sowie alle gesetzlich geschützten Biotope von baulichen Anlagen jeglicher Art freigehalten werden“, betonte der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Ulrich Althauser.



„Eine Abwägung zwischen Natur- und Klimaschutz wird es in der Naturschutzinitiative nicht geben, denn Naturschutz ist das oberste Primat. Wir unterstützen dabei keinen Weg, bei dem Biosphäre zerstört wird, um ‚vermeintlich‘ die Atmosphäre zu schützen“, stellte die stellvertretende Vorsitzende Sylke Müller-Althauser klar.

Die Webseite: „www.naturschutz-initiative.de“ gibt einen inhaltlichen Einblick in das Verständnis der Gründer von Naturschutzarbeit. Das Jahresprogramm 2016 bietet bereits vielfältige, interessante Veranstaltungen und Exkursionen in den verschiedenen Regionen von Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. In diesem Jahr ist unser Verein vornehmlich in Rheinland-Pfalz, dem angrenzenden Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg tätig.


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Kommentare zu: Neuer Naturschutzverband: Die Naturschutzinitiative e.V.

2 Kommentare

Ach, das sind ja interessante Vorstellungen. Kann denn Natur ohne Klima leben? Das ist wie Fischschutz ohne Meeresschutz.
Die einseitige Fokussierung auf den Schutz einzelner Biotope und das Nichternstnehmen der globalen Klimaproblematik
hat leider zu der tragischen Spaltung und Schwächung der gesamten Umweltbewegung geführt.
Sehen die neuen Naturschützer nicht, dass bei ihrem erbitterten Kampf gegen „Windindustrieanlagen“ in unseren Wäldern die Energiekonzerne mit ihren Atom- und Kohlekraftwerken die lachenden Dritten sind?

Horst Vetter, Zur Klingelsbach 21, Betzdorf
#2 von Horst Vetter, am 17.01.2016 um 10:14 Uhr
Wir bewundern diese mutige Initiative und wünschen dem neuen Verband - seinen Zielen, Mitgliedern und Vorsitzenden - großen Erfolg.
Da der alte Naturschutzbund bei der Entwicklung und rasanten Verwandlung von Naturlandschaften in Energielandschaften mitbeteiligt ist, war und ist eine Korrektur und ein neuer Naturschutz mehr als notwendig.
#1 von Hedwig und Rolf Oechsler, am 16.01.2016 um 07:20 Uhr

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