Werbung

Nachricht vom 22.01.2016    

Wettbewerb „DenkT@g“ startet

Der Wettbewerb der Adenauer-Stiftung "Denk@tag" schärft Bewusstsein für NS-Diktatur und Rechtsextremismus. Der Jugendwettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alten von 16 bis 22 Jahre. Die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach rufen zur Teilnahme auf.

Region. Am 26. Januar wird Bundestagspräsident Norbert Lammert in Berlin eine neue Runde im bundesweiten Jugendwettbewerb „DenkT@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung eröffnen. Junge Menschen im Alter von 16 bis 22 Jahren sind zur Teilnahme aufgerufen. Darauf weisen die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach hin.

Auf Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog ist der 27. Januar - der Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz - seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Ende 2005 hat die UN-Vollversammlung diesen Tag auch zum weltweiten Holocaust-Gedenktag bestimmt. „Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt dies seit einigen Jahren zum Anlass für eine Reihe von bundesweiten Projekten im Umfeld des 27. Januars.

In dem bundesweiten Internetwettbewerb ‚DenkT@g‘ unter Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten werden junge Leute dazu aufgerufen, sich mit der Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auseinanderzusetzen“, so Enders und Wäschenbach.

„Leider erleben wir derzeit, dass Rechtsextremismus und Fremdenhass in Deutschland und anderen Ländern Europas, aber auch bei uns in der Region, Zulauf verzeichnen, weil sie vermeintlich einfache Antworten auf komplizierte politische und gesellschaftliche Fragen wie etwa die Herausforderungen der Flüchtlingspolitik versprechen. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder mit den Schrecken der NS-Vergangenheit zu beschäftigen und die populistischen Forderungen der Neu-Rechten zu entlarven. Auch dazu kann ein solcher Wettbewerb dienen“, meinen die Parlamentarier. Das Wettbewerbsmotto gebe die Richtung vor: „Hinsehen, Einmischen, Mitgestalten.“



Die Teilnehmer haben verschiedene Möglichkeiten, sich mit den Themen des Wettbewerbs zu beschäftigen: Von der historischen Spurensuche im persönlichen oder lokalen Umfeld, dem Blick auf Einzelschicksale und Zeitzeugen, Erfahrungen in Schule und Alltag bis zur Dokumentation von aktuellen fremdenfeindlichen oder antisemitischen Ereignissen. Die Wahl der medialen Aufbereitung ist ebenfalls vielfältig: von der Gestaltung einer Internetpräsenz oder eines Kurzfilms bis zur Dokumentation von Theater- oder Gedenkstättenbesuchen.

Die ausführlichen Teilnahmebedingungen und weitere Informationen gibt es bei der Konrad-Adenauer-Stiftung online unter http://www.denktag.de oder https://www.facebook.com/denktag Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2016. Zu gewinnen gibt es Geld- und wertvolle Sachpreise.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Politik


Grüne Rheinland-Pfalz drängen auf Reform des Sexualstrafrechts

Die Landesvorsitzenden der Grünen in Rheinland-Pfalz fordern eine klare Positionierung im Bundesrat zur ...

Schweitzer fordert pragmatische Lösungen in Krankschreibungsdebatte

In der aktuellen Diskussion über die Reformvorhaben der Bundesregierung hat der rheinland-pfälzische ...

Zukunft der regionalen Infrastruktur: Herausforderungen und Fortschritte im Bahnverkehr

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler traf sich mit Ismail Ertug, dem neuen Konzernbevollmächtigten ...

Landtagsabgeordnete informieren sich über Arbeit der Straßenmeisterei

Die Aufgaben der Straßenmeistereien werden immer vielfältiger und anspruchsvoller. Bei einem Besuch des ...

Ministerpräsidenten überwiegend positiv zu Rentenvorschlägen

Die Vorschläge der Rentenkommission stoßen bei den Ministerpräsidenten auf mehrheitliche Zustimmung, ...

Jennifer Siebert übernimmt Vorsitz der CDU Altenkirchen-Flammersfeld

Nach 15 Jahren an der Spitze des Gemeindeverbandes hat die CDU Altenkirchen-Flammersfeld einen Wechsel ...

Weitere Artikel


AfA-Leitung gewährte Einblick in die Arbeit auf dem Stegskopf

Es gibt derzeit einen kommissarischen Leiter der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Stegskopf, ...

Bad Honnef AG: Top-Lokalversorger Strom & Gas 2016

Qualitätssiegel für besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis. Vergeben wird die Top-Lokalversorger-Auszeichnung ...

Spektakuläre Flucht eines Straftäters endete in Kroppach

Hinweise aus der Bevölkerung und die Zusammenarbeit der Polizei aus Altenkirchen und Hachenburg setzte ...

Muslime brachten Rosen ins Seniorenheim

Der Neujahrsbesuch der jungen Muslime der Ahmadiyya Gemeinde im Seniorenheim St. Josef in Betzdorf dient ...

Stegskopfgegner: Heiße Angst-Parolen bei Minusgraden

Rund 350 Teilnehmer demonstrierten dieses Mal in Rennerod gegen die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber ...

Linke setzten Zeichen gegen Stegskopfgegner

Der Kreisverband "Die Linke" Westerwald, Martin Klein, hatte am Donnerstag, den 21. Januar um 18 Uhr ...

Werbung