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Nachricht vom 28.01.2016    

CDU fordert konkrete Pläne

Die CDU-Stadtratsfraktion überzeugte sich vor Ort wie die Pläne für die neue Gewerbefläche am Rangierablaufberg umgesetzt werde sollen. Die Fraktion will die Thematik im Blick behalten und wird deshalb regelmäßig nach dem Sachstand fragen.

Ortstermin der CDU-Stadtratsfraktion. Foto: pr

Betzdorf. „Wir freuen uns darüber, dass im Sommer endlich die Bagger rollen können“, sagte CDU-Fraktionssprecher Werner Hollmann. Hintergrund: Die Erschließung des Rangierablaufberges mit 47.000 Quadratmetern Fläche soll dieses Jahr endlich erfolgen. „Wir sind spät dran, kein Grund zum Jubeln.“, monieren die Christdemokraten. "Wir plädieren seit Jahren für eine vorsorgende Gewerbeflächenpolitik und konnten erst kurz vor Weihnachten eine entsprechende Ratsmehrheit dafür bekommen", heißt es weiter.

Was spricht für eine vorsorgende Gewerbeflächenpolitik? Planungs- und Entwicklungsphase von Gewerbeflächen benötigen Zeit, viel Zeit und manchmal auch zu viel Zeit. Daher sollte der Spruch „Heute schon an Morgen denken“ das Leitmotiv sein. Wenn der heimische Mittelstand nach Gewerbeflächen verlangt, die Stadt aber keine liefern kann, gehen namhafte Unternehmen in umliegende Städte oder verlassen ganz die Region.

Gewerbeflächen bringen Arbeitsplätze und damit Wohlstand und Kaufkraft für die heimischen Bevölkerung. Alle Studien belegen es, dass nur die Regionen zu Gewinnern im 21. Jahrhundert werden, die über genügend Arbeitsplätze verfügten. Betzdorf solle zu den Gewinnerregionen zählen, für die Stadtkasse seien florierende Unternehmen enorm wichtig, denn mit Hilfe der Einnahmen aus der Einkommens- und Gewerbesteuer lasse sich mancher Kitaplatz und Kinderspielplatz finanzieren.



Die heimische CDU-Fraktion fordert die Einführung eines regelmäßigen Berichtswesens. „Das Thema Arbeitsplätze verbunden mit der Ausweisung von Gewerbeflächen ist so wichtig, dass wir darüber vierteljährlich von der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf den aktuellen Sachstand gebracht werden möchten, fordert die CDU. Außerdem erwarte man die Vorlage eines konkreten Zeit- und Ablaufplanes zur Erschließung des Rangierablaufberges und der Fläche Dauersberg II. „Wir wollen verhindern, dass unnötig Zeit verloren geht“, gibt man als Ziel aus.


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