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Nachricht vom 31.01.2016    

Kölsche Nacht im närrischen Kulturwerk bot großartige Show

Am Samstag, 30. Januar um 19:11 Uhr war es mal wieder so weit, eines der größten Highlights in einer der Hochburgen des Karnevals in der Westerwaldregion wurde gefeiert. Die berühmte Kölsche Nacht im Kulturwerk Wissen bot wieder eine großartige Show.

Fotos: jkh

Wissen. Die Wissener Karnevalsgesellschaft 1856 e.V. veranstaltete unter der Regentschaft Ihrer Tollität Prinzessin Lisa I. auch dieses Jahr wieder die berühmte Kölsche Nacht.
Im Kulturwerk saß ein großes, bunt-verkleidetes Publikum, das gespannt auf den Einmarsch der Karnevalsgesellschaft Wissen wartete. Um 19:11 Uhr war es dann soweit. Alle Gäste standen auf und Prinzessin Lisa I. marschierte unter Applaus mit ihrem Gefolge auf die Bühne. Lisa Trapp bedankte sich daraufhin bei Ihren Eltern, ihrem Arbeitgeber, dass er ihr freigegeben hat, bei Freund Sven und bei der Karnevalsgesellschaft: „Danke, dass ich eure Prinzessin sein darf.“ Sie fügte hinzu: „Ich lebe dieses Amt nicht nur, ich liebe dieses Amt auch.“

Anders als vorher geplant führten Alexander Hoffmann zusammen mit Alt-Sitzungspräsident Rudolf Trapp durch das Programm. Es gab einige beeindruckende Gardeauftritte, wie die Solomariechen, die Junioren-Tanzcorps und die Großen Tanzcorps. Die Jungen und Mädchen bauten menschliche Pyramiden und zeigten ihr akrobatisches Können. Aber auch das Mini-Tanzcorps, die momentan Deutsche Meister sind, brachten eine großartige Leistung. Zudem hatten die Minis für Prinzessin Lisa I., die auch Trainerin der Tanzgruppe ist, ein kleines Geschenk, da sie wegen ihres Amtes nicht zu den nächsten Deutschen Meisterschaften mitfahren kann.

Neben den Schautänzen standen auch einige Komiker auf der Bühne. „Der Leo“, der für seinen „Humor in R(h)einkultur“ bekannt ist, brachte das Publikum zum Lachen. Aber auch Edno Bommel, der Tiger aus Glachau, kommt gerne in die „gebrauchten Bundesländer“, in denen die Straßen so voller Schlaglöcher sind, dass er sich die Stoßdämpfer „zerrammelt“. Das Publikum lachte und applaudierte laut. Schließlich gab er einer Frau aus dem Publikum namens Anja einen BH, damit sie diesen im richtigen Moment auf die Bühne wirft. Dann sang und performte er einen Song, in dem er sich als „sexy man“ beschrieb. Das Publikum war begeistert und Anja warf tatsächlich den BH auf die Bühne. Das Publikum verlangte nach einer Zugabe, die Bommel in Form einer Fabel präsentierte. Der Komiker „Dä Fibbes“ kam mit einem getunten Rolator auf die Bühne und erklärte wie es zu dem Krach zwischen Düsseldorf und Köln gekommen ist. Die Zuschauer waren begeistert.

Genauso gut kam „Dä Kölsche Tenor“ Tino Selbach beim Publikum an. Er nahm bekannte Lieder und sang diese mit deutschen, närrischen Texten. Zudem machte er auf die Ereignisse in Köln aufmerksam und sang „jeder Jeck kommt woanders her“. Die Zuschauer gaben dem Tenor vor Begeisterung Standing-Ovations und baten um eine Zugabe. So sang er zu dem Lied „oh sole mio“ „Ich bin ein Kölsche Jung“.

Vom zweiten Beigeordneten der Stadt Wissen, Horst Pinnhammer, bekam dieses Jahr Ingo Rolland, erster Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft den Wissener Stadtorden überreicht. Rolland fühlte sich sehr geehrt und bedankte sich: „Ohne den tollen Verein, wäre ich gar nichts.“ Anschließend sang Alexander Hoffmann ein Lied von Elvis.

Zudem war die Karnevalsgesellschaft Morsbach zu Gast. Auch ihr Verein hatte tolle Gardetänzer und –tänzerinnen, die eine schöne, akrobatische Show hinlegten. Prinzessin Siegried I. verlieh Prinzessin Lisa I. und einigen anderen Vorstandsmitgliedern einen Orden. Lisa I. verlieh daraufhin ebenfalls vier Orden an die Karnevalsgesellschaft Morsbach.

Weiter ging es mit einigen musikalischen Darbietungen. Die „Ratsherren“ und die heimische Formation "Hännes" sorgten für Stimmung. Die wohl bekannten Musiker von "Hännes" brachten unter dem Motto: "Kölsche Tön sind wunderschön" das Publikum so richtig in Fahrt. Das große Finale endete mit der „FBI der Partypolizei“. Noch lange tanzten und schunkelten alle in die Nacht hinein.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass auch dieses Jahr die Wissener Karnevalsgesellschaft wieder ein großartiges und abwechslungsreiches Programm bot, das den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird. (jkh)


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Kommentare zu: Kölsche Nacht im närrischen Kulturwerk bot großartige Show

2 Kommentare
Es war eine schöne Sitzung.....aber anmerken möchte ich : Wir haben auch geklopft....wir hatten Spaß.....konnten der Sitzung trotzdem folgen.....und wir haben die Flaschen dort gekauft und nicht mitgebracht....wie so EINIGE.... Wer sich dadurch gestört fühlt..nun.....der sollte dann an anderer Stelle seine Beschwerde anbringen (kein Verkauf ). Oder besser noch : Zu Hause bleiben....Es ist Karneval....Das KLOPFEN gehört dazu.

#2 von B.Cramer, am 05.02.2016 um 06:45 Uhr
Danke an die Verantwortlichen der KG Wissen, die mit viel Mühe einen solchen Abend im super geschmückten Kulturwerk veranstaltet haben. Leider gibt es immer wieder Zeitgenossen, gerade am Samstag in der hinteren Hallenhälfte, welche die Arbeit des Vereins und die Leistung der verschiedenen Akteure nicht zu würdigen wissen. Gerade bei den Redevorträgen kann man doch eine gewisse Aufmerksamkeit erwarten und nicht dieses unmögliche Klopfen mit den Schnapsfläschchen. Noch einen Tipp für diese Gäste: kaufen sie sich doch besser für das Eintrittsgeld nen Kasten Bier und trinken diesen dann zu Hause. So stören sie wenigstens nicht die anderen Gäste.
#1 von Dieter Dornhoff, am 01.02.2016 um 19:11 Uhr

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