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Nachricht vom 12.02.2016 - 06:53 Uhr    

Landfrauen besuchten die Grüne Woche

Der Landfrauen Bezirk Altenkirchen hatte die Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin organisiert und die Reisegruppe genoss den Aufenthalt in der Bundeshauptstadt und auf der Messe.

Die Reisegruppe aus Altenkirchen besuchte die Grüne Woche in Berlin. Foto: pr

Altenkirchen. Zum dritten Mal im fast schon gewohnten Zweijahres-Rhythmus organisierte der Landfrauen-Bezirk Altenkirchen wieder eine Fahrt zur Grünen Woche in Berlin. In diesem Jahr ging es per Bus mit 41 Teilnehmern frühmorgens in Altenkirchen los. Es war ein entspanntes Fahren ohne umsteigen müssen und Koffer schleppen.

Beim Zwischenstopp in Nordhausen waren im Kneiff’s Garten Tische reserviert und man konnte die „Grundlage schaffen“ für den anschließenden Besuch in der Nordhäuser Traditionsbrennerei. Bei der gut einstündigen Führung und Besichtigung brachte Frau Sonja Saame recht kurzweilig die Geschichte und die heutige Arbeitsweise dieses Unternehmens näher. So erfuhr man zum Beispiel, dass es vor dem Krieg in Nordhausen 67 „offizielle“ Brennereien gab. Heute sind es nur noch drei Betriebe. Natürlich durfte die anschließende Verkostung nicht fehlen. Mit viel Humor und den entsprechenden Trinksprüchen konnte sich von einem Teil der vielfältigen Produktpalette überzeugt werden.

Nach einer ruhigen Weiterfahrt kam die Gruppe am frühen Abend im gebuchten Hotel „Berlin“ am Lützowplatz an und bezog die Zimmer. Am Freitag kamen noch zwei Teilnehmer, die mit dem Flugzeug angereist waren, dazu und man startete mit dem Bus zum Besuch der Grünen Woche. Wie immer war es ein Erlebnis, die Vielfältigkeit der einzelnen Länder zu erkunden und die umfangreichen Produktpaletten zu bestaunen. In Halle 2.2. war auch in diesem Jahr unser Bundesland Rheinland-Pfalz wieder vertreten. Am dritten Tag konnte trotz vorhergesagtem Eisregen das geplante Programm fortgesetzt und am Nachmittag zu einer dreistündigen Stadtrundfahrt gestartet werden. Der im ehemaligen Grenzgebiet aufgewachsene Stadtführer Thomas Schmidt übermittelte sehr anschaulich sein umfangreiches Wissen zu den einzelnen Besonderheiten und der Geschichte der Hauptstadt. Im Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“ brachten anschließend die Mitspieler des Stückes „Globale Betäubung“ die Besucher nicht nur zum Lachen sondern mitunter auch zum Nachdenken. Nach diesen drei ereignisreichen Tagen wurde am Sonntag nach dem schon liebgewonnenen abwechslungsreichen Frühstück gegen 10 Uhr die Heimreise angetreten.

Bei einer Rast in Alsfeld stärkten sich die Teilnehmer im Markt-Café an dem umfangreichen Kuchenbüfett und es blieb noch etwas Zeit, die Altstadt zu bewundern. Dieses schmucke Städtchen kann man als Ausflugsziel nur empfehlen, einfach schnuckelig. Am frühen Abend in Altenkirchen angekommen waren sich alle einig, dass es angefangen von der Unterkunft über die durchgeführten Aktivitäten und dem harmonischen Zusammenhalt der Gruppe und dem Spaß miteinander eine rundum gelungene Fahrt war. Ein herzliches Dankeschön galt natürlich auch dem Busfahrer, der umsichtig und zuvorkommend in diesen vier Tagen zur Verfügung stand.



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