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Nachricht vom 13.02.2016    

Lebenshilfe stellt Entwurf der neuen Tagesförderstätte vor

Die Lebenshilfe im Kreis Altenkirchen plant den Neubau ihrer Tagesförderstätte in Steckenstein. Am Donnerstagabend, 11. Februar, wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Werkstatt in Steckenstein vom Geschäftsführer der Lebenshilfe Jochen Krentel und dem mit dem Neubau beauftragten Architekturbüro Alhäuser aus Elkenroth über das Bauvorhaben informiert.

So wird die neue Tagesförderstätte der Lebenshilfe aussehen. Foto: Ing-büro Alhäuser

Mittelhof-Steckenstein. Anfang Dezember 2015 wurde bereits die Fläche der zukünftigen Baustelle gerodet. Mit der Baumaßnahme wird – auch mit Blick auf den Brand im Wohnheim am 12. Februar des letzten Jahres – ein neues Verkehrswege- und Rettungskonzept umgesetzt. Ziel dieses Konzeptes ist es, zusätzliche Parkflächen zu gewinnen, damit in einem Notfall Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge ungehindert die Einrichtungen erreichen können. Damit wurden am Abend Bedenken der Anwohner beseitigt, die die schwierige Parksituation rund um die Anlage bemängeln.

Unterhalb der Werkstatt soll ab Sommer 2016 mit dem Neubau eines zweigeschossigen Komplexes begonnen werden. Die Bauarbeiten werden etwa ein Jahr dauern. Das Konzept sieht vor, dass sowohl der Neubau als auch die Außenflächen großzügig und vor allem barrierefrei gestaltet werden sollen. Im Untergeschoss sollen unter anderem drei Gruppenräume mit Zugang zur Terrasse sowie ein barrierefreies Bad eingerichtet werden. Im Erdgeschoss werden unter anderem Küche, Büro, Personalraum und Mehrzweckraum ihren Platz finden. Außerdem wird das neue Gebäude mit einem Personenaufzug ausgestattet. Der Innenhofbereich soll zum Verweilen einladen und ein gemeinsamer Ort für Kommunikation sein.



Große Fenster, eine offene Bauweise und warme Materialien im Innenbereich sollen für eine Wohlfühlatmosphäre für die derzeit 16 Tagesgäste sorgen. Durch das neue Raumkonzept werden außerdem acht weitere Tagesplätze geschaffen.

Das Bauvorhaben hat bei den betroffenen Anwohnern im Vorfeld für Bedenken gesorgt. Besonders die Parksituation während der Bauarbeiten bereitet ihnen Kopfzerbrechen, da bereits jetzt die Parkmöglichkeiten häufig ausgereizt sind. Jochen Krentel machte den Betroffenen am Abend keine Illusionen: „In der Bauphase wird es eng werden“. Er sagte aber auch, dass es nach den Umbauarbeiten mehr Parkplätze als jetzt geben werde. Bereits vor Beginn der Bauarbeiten sollen in der Steckensteiner Straße 13 neue Parkplätze ausgebaut werden. Diplom-Ingenieur Paul Alhäuser versicherte, dass alles getan werde, um die Bauphase für die Anwohner so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

Das Architektur- und Sachverständigenbüro Alhäuser hatte im Rahmen eines Wettbewerbs das Baukonzept vorgestellt und den Auftrag für den Neubau erhalten. (rst)


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