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Nachricht vom 21.02.2016    

Feuerwehr Kirchen: Förderverein lässt 2015 Revue passieren

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des Förderverein Freiwillige Feuerwehr Löschzug Kirchen zu ihrer Jahreshauptversammlung. Viele fördernde, aber auch aktive Mitglieder der Feuerwehr waren hierzu in den Schulungsraum im Gerätehaus gekommen.

Der Förderverein der Feuerwehr Kirchen schaute auf das Jahr 2015 zurück. Symbolfoto: AK-Kurier.de

Kirchen. Begrüßt wurden sie dort durch den 1. Vorsitzenden Wolfgang Müller. „Unser Ziel ist es, die freiwilligen, ehrenamtlichen Kräfte ideell und materiell zu fördern. Auch die sozialen Belange der Aktiven, der Alterskameraden und der Jugendfeuerwehr wollen wir gerne unterstützen“, so fasste Wolfgang Müller die Aufgaben des Fördervereins kurz zusammen.

Traditionell zu dieser Jahreshauptversammlung gehören auch die Jahresrückblicke der einzelnen Abteilungen der Feuerwehr. So resümierte Wehrführer Philipp Link gemeinsam mit den Anwesenden das Jahr 2015 der aktiven Feuerwehrleute. Bei 66 Einsätzen, 24 Übungen, technischem Dienst, Ausbildung, Straßensperren, Brandwachen und vielem mehr brachten die 38 Kameradinnen und Kameraden mehr als 3500 Stunden auf.

Im Anschluss daran berichtet Jugendwart Christoph Bähner über den Nachwuchs der Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehr hatte 2015 viele spannende Aktionen, wie eine Übung aller Jugendfeuerwehren der VG, das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager, einen Tagesausflug in die Boulderhalle und eine Besichtigung der Feuerwehr Siegen. „Die Jugendfeuerwehr ist die wichtigste Säule für den Nachwuchs der Aktiven“, stellt Wolfgang Müller fest. Mit 61% sind mehr als die Hälfte der aktuell aktiven Feuerwehrleute aus den Reihen der eigenen Jugendfeuerwehr gewachsen.

Von der Teileinheit des Gefahrstoffzuges, welche in Kirchen stationiert ist, berichtete dann Teileinheitsführer Matthias Schäfer. Dieser freute sich besonders darüber, im vergangenen Jahr ein neues Fahrzeug in Empfang nehmen zu dürfen. Dieses kam 2015 auch ein paar Mal zur Unterstützung in der Flüchtlingsunterkunft in Koblenz zum Einsatz.

Nach all diesen Rückblicken wollte auch der Förderverein das Jahr 2015 nicht unkommentiert lassen. Schriftführer Marcus Feist konnte auch hier über viele Ereignisse berichten. So traf sich der Vorstand im vergangenen Jahr zu 8 Sitzungen und Besprechungen, in denen Aktionen geplant, Unterstützungen beschlossen und Anschaffungen beratschlagt wurden. Als Ergebnis eben dieser Sitzungen blickt man zum Beispiel auf einen Wandertag im Mai zurück, an dem sowohl aktive als auch passive Mitglieder mit ihren Familien teilnahmen. Auch das Feuerwehrfest war 2015 ein voller Erfolg für den Förderverein, ebenso wie die Teilnahme am Martinsmarkt der Stadt und dem Adventsmarkt. Für die kleinsten aus den Familien der Mitglieder hatte man im Dezember auch wieder den Nikolaus zu einer Feier engagiert. Für einen Nachmittag, an dem die Flüchtlingskinder aus Kirchen die Feuerwehr besuchen durften, war ebenfalls der Förderverein der Ausrichter.

Zudem hat der Förderverein finanziell wieder einiges geleistet. Der Schulungsraum wurde mit einem neuen Laptop ausgestattet, es wurden Holster für Atemschutzgeräteträger angeschafft, sodass sie ihr Arbeitsmaterial immer am Gerät tragen können und für das Feuerwehrfest wurden neue Waffeleisen und ein Kühlschrank angeschafft. Die Fahrzeughalle wurde mit einem elektrischen Seilhebezug ausgestattet, wie jedes Jahr wurde Arbeits- und Ausgehkleidung ersetzt, neu angeschafft oder aufgestockt und die Jugendfeuerwehr wurde in der Anschaffung von neuen T-Shirts unterstützt.

Über den Kontobewegungen und den Zustand der Vereinskasse berichten dann Kassierer Christian Böllstorff, sowie seine Kassenprüfer Berthold Hof und Horst Hegels. Turnusmäßig scheidet Horst Hegels als Kassenprüfer aus und Maik Leuchte wird als neuer zweiter Kassenprüfer gewählt.

Nach all den Rückblicke gab Marcus Feist noch einen Ausblick auf das laufende Jahr. Auch in diesem wird es wieder einen Wandertag, einen Familientag und das Feuerwehrfest geben. In Sachen Ausbildung stehen Überlegungen an, eine Technische Hilfe-Ausbildung von Fachpersonal, sowie die Teilnahme der Atemschutzgeräteträger an Ausbildungen in einer Rauchdurchzündungsanlage zu unterstützen Man wird sich um Zusatzausstattung für das in diesem Jahr eintreffende Hilfeleistungslöschfahrzeug kümmern und sich am Umbau des Rüstwagens beteiligen. All diese Anschaffungen finden immer in enger Absprache mit der Wehrleitung statt, um Standards auch über die Grenze der eigenen Feuerwehr hinweg halten zu können. Außerdem soll für den Verkauf des Floriansschinkens am Feuerwehrfest ein eigener Grill gebaut werden.

Wolfgang Müller dankte abschließend allen Anwesenden und bat darum, weiterhin Werbung für den Verein zu machen: 233 Mitglieder seien zwar eine sehr gute Zahl, diese auszubauen könne aber nie schaden!



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