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Nachricht vom 08.03.2016 - 10:39 Uhr    

Wissener Straße in Rosenheim: Lösung in Sicht?

Auf Wahlkampf-Unterstützungstour war CDU-Generalsekretär Peter Tauber in Rosenheim. Dort wollen die Menschen schon seit langem im Bereich der Kindertagesstätte eine Tempo-30-Zone im Verlauf der L 286, alle Bemühungen blieben bislang ohne Erfolg.

Mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber (rechts) nahmen CDU-Vertreter sowie Eltern und Erzieherinnen die Verkehrssituation an der Wissener Straße in Rosenheim erneut unter die Lupe. Eine Gesetzesänderung verspricht jetzt Abhilfe. Foto: pr

Rosenheim. Eltern- und Kindergartenvertreter, Kommunal- und Landespolitiker der CDU sind sich einig: Die Wissener Straße (L 286) in Rosenheim braucht im Bereich der katholischen Kindertagesstätte eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30. Im Rahmen seiner Kreisbereisung machte hier auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber, MdB, in der letzten Woche Station.

Bereits der von der Kita steil auf die Wissener Straße laufende Fußweg machte ihn stutzig: „Hier muss unbedingt etwas passieren, um die Gefahrensituation zu entschärfen“, so der CDU-Politiker, der unter anderem mit den Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach, Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Konrad Schwan und Ortsbürgermeister Bernd Mockenhaupt vor Ort war.

Die Ortsgemeinde bemüht sich bereits seit Längerem um eine Verkehrsberuhigung an der Durchfahrtsstraße, Kindergarten und Eltern der Kinder sowie Anlieger unterstützen das Ansinnen - bisher jedoch erfolglos. Der Landesbetrieb Mobilität und die Polizei sehen bislang aufgrund entsprechender Zahlen keinen Unfallschwerpunkt, der zum Handeln drängt, was aber die Gefahr nicht mindere, so MdL Enders: „Viele Fußgänger - Kindergartenkinder, Schüler auf dem Weg zum oder vom Bus, Kirchgänger und Kunden der benachbarten Metzgerei oder der Bank - überqueren die Straße hier. Und je nachdem, wo man die Straße überquert, kann man den Straßenverlauf nur eingeschränkt einsehen. Das gilt umgekehrt auch für die Autofahrer.“ Enders hatte sich bereits im vergangenen Jahr um Unterstützung für die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei Infrastrukturminister Roger Lewentz eingesetzt. Eltern und Erzieherinnen der Kindertagesstätte weisen zudem darauf hin, dass der gegenüber der Kita verlaufende Bürgersteig an der Kirchenseite viel zu schmal sei, um diesen tatsächlich zu nutzen.

Die Hoffnungen ruhen jetzt auf einer Novellierung der Straßenverkehrsordnung, wonach länderübergreifend Tempo 30 ohne Nachweis eines Unfallschwerpunktes insbesondere an Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen ermöglicht werden soll. Bundesverkehrsminister Dobrindt, so Enders, habe hierzu einen Vorschlag gemacht. Dann würde es erheblich einfacher, dem Rosenheimer Anliegen gerecht zu werden.

CDU-Generalsekretär Tauber unterstrich, „wie wichtig es ist, dass Gesetze so gemacht werden, dass sie den tatsächlichen Problemen vor Ort auch gerecht werden und angewendet werden können," heißt es in der Pressemitteilung.



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