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Nachricht vom 25.03.2016    

EU-Ausschuss gegen Glyphosat-Zulassung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt ebenso wie die Naturschutzorganisation schon lange vor dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Dieses Herbizid wird mittlerweile in vielen Nahrungsmittel und auch im menschlichen Körper nachgewiesen. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken begrüßtdas Votum des EU-Ausschusses.

Der NABU macht schon seit langem auf die Gefährlichkeit von Glyphosat aufmerksam. Foto: Archiv

Region. Umweltministerin Ulrike Höfken hat das Votum des EU-Umweltausschusses zur Verlängerung der Zulassung von Glyphosat begrüßt. „Nachdem bereits Anfang des Monats die Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten vertagt wurde, ist das ein weiterer richtiger Schritt“, so Höfken.

Die Ministerin unterstützt die Forderung der EU-Abgeordneten im Ausschuss. In deren Presseveröffentlichung heißt es: „Solange ernsthafte Bedenken über die krebserregenden und hormonellen Auswirkungen des Herbizids Glyphosat nicht ausgeräumt sind, sollte die Zulassung durch die EU-Kommission nicht verlängert werden. Stattdessen sollte eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben und alle wissenschaftlichen Erkenntnisse offengelegt werden (…).“



Das EU-Parlament wird im April über die Glyphosat-Zulassung abstimmen. „Wir fordern die Bundesregierung auf, auch die neuen kritische Studien zu berücksichtigen“, so Höfken. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass der in Pflanzenschutzmitteln enthaltene Wirkstoff wahrscheinlich krebserregend ist.

Etliche Baumarktketten haben bereits reagiert und Glyphosat-Produkte aus ihrem Sortiment gestrichen.


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