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Region | - keine Angabe -


Nachricht vom 11.04.2016    

Westerwälder Delegation macht Druck in Berlin

Die im Jahr 2012 gegründete Kampagne "Anschluss Zukunft" die sich für den Ausbau der Bundesstraßen einsetzt, hat ihren Forderungen jetzt noch einmal energisch Nachdruck verliehen. In Berlin traf die Westerwälder Delegation die verkehrspolitischen Sprecher der Fraktionen des Deutschen Bundestages und forderten den zügigen Lückenschluss zwischen A3 und A 45. Eine direkte Zusage für die Forderungen gab es nicht.

In Berlin verlieh die gemeinsame Kampagne "Anschluss Zukunft" den Forderungen nach einem zügigen Ausbau der Bundesstraßen im Kreis Altenkirchen und dem Westerwaldkreis den nötigen Nachdruck. Foto und Video: pr

Region/Berlin. Bei einem Treffen mit Abgeordneten des Bundestags und des rheinland-pfälzischen Landtags haben Vertreter der Verkehrskampagne „Anschluss Zukunft“ und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz am Montag, 11. April, in Berlin ihrer Forderung nach einem zeitnahen Ausbau der B8/B414 nochmals Nachdruck verliehen.

„Mit dem vorliegenden Entwurf des Bundesverkehrswegeplans sind wir unserem Ziel, dem infrastrukturellen Lückenschluss zwischen der A3 und der A45, einen großen Schritt näher gekommen. Für unsere Region zentrale Projekte sind in den Plan aufgenommen worden. Allerdings müssen Bundes- und Landespolitik nun sicherstellen, dass die Projekte auch umgesetzt werden“, sagte Christoph Böhmer, Sprecher der Kampagne und Geschäftsführer der Maschinenbau Böhmer GmbH.

IHK-Vizepräsident Thomas Bellersheim betonte, es liege in der Verantwortung des Bundes, die notwendigen Beschlüsse für die Projekte entlang der zentralen Ost-West-Achse B8/B414 zügig zu fassen. Die Vertreter der Kampagne und der IHK Koblenz wiesen im Gespräch mit den Abgeordneten darauf hin, dass alle Projekte entlang des Planungskorridors B8/B414 als Einheit zu betrachten seien, damit die Achse der ihr zugedachten Verbindungsfunktion gerecht werden könne.

Dazu müssten die Ortsumgehungen Kirburg und Nister-Möhrendorf im Westerwaldkreis vom Bund stärker priorisiert werden – sie sind zentral für den östlichen Teil der Verkehrsachse. „Die Landespolitik muss ihrerseits dafür Sorge tragen, dass die vom Bund bereitgestellten Mittel zeitnah und mit genügend Personalkapazitäten für die Projektplanung und -umsetzung verwendet werden. Sonst fallen die Gelder an den Bund zurück“, erklärte Bellersheim.

Mit der Initiative „Anschluss Zukunft“ setzen sich seit 2012 mehr als 70 Unternehmer aus der Region Westerwald-Sieg gemeinsam mit der IHK Koblenz, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis/Kreis Altenkirchen, der Kreishandwerkerschaft und Landrat Michael Lieber für eine bessere Anbindung der Region an die überregionalen Verkehrswege ein.

„Die Infrastruktur ist der Schlüssel, um die Attraktivität der Region Westerwald-Sieg für Bewohner und Unternehmen zu erhalten“, sagte Christoph Böhmer. „Insbesondere die Fahrzeitdauer ist für Betriebe ein entscheidendes Standortkriterium, beispielsweise, wenn es um Themen wie Expansion, Nachfolgeregelung und Fachkräftesicherung geht. Deshalb werden wir uns weiterhin für den Ausbau der Ost-Westachse stark machen – so lange, bis wir unser Ziel erreicht haben.“

Kampagnen-Sprecher Christoph Böhmer in einem ersten Statement: "Wir haben in Berlin Gehör für den Ausbauplan und unsere Forderungen gefunden. Wir konnten unser Anliegen den verkehrspolitischen Sprechern nahebringen und nochmal Nachdruck verleihen, dass die Punkte, die im Bundesverkehrwegeplan für die Region Westerwald geplant sind, auch wirklich umgesetzt werden".

Oliver Rohrbach (IHK Kreis Altenkirchen): "Heute haben wir keine Zusage bekommen. Dies ist auch verständlich. Aber unter dem Strich ist es so, dass wir allen Beteiligten nochmal deutlich unser Anliegen übermitteln konnten. Der Abschnitt B8 sollte für den Landkreis Altenkirchen und den Landkreis Westerwald eine genauso hohe Wichtigkeit erhalten, wie eine Autobahn im Verkehrswegeplan des Bundes".



Kommentare zu: Westerwälder Delegation macht Druck in Berlin

1 Kommentar
Das geht denen in Berlin doch so am (Ar...) vorbei, ein Bericht hierzu ist nicht nötig,
außer Spesen nichts gewesen, verschwendete Steuergelder.
#1 von Schneider Werner, am 12.04.2016 um 22:08 Uhr

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