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Nachricht vom 13.04.2016    

Keine Windkraft in ungünstigen Lagen

In Kirchen traf MdB Erwin Rüddel Vertreter der Bürgerinitiativen Wildenburger Land und Siegtal, sowie den Bundesvorsitzenden der Naturschutz Initiative, Harry Neumann. Es ging um das Thema Windkraft. Rüddel unterstrich seine ablehnende Haltung zur Windkraft in ungünstigen Lagen der Region.

„Keine Windräder in ungünstigen Lagen“, sagen von linsk: Harry Neumann, Erwin Rüddel MdB, Werner Weller, Gabriele Neumann, Jürgen Naskrent, Udo Otterbach und Christel Hussing. Foto: Reinhard Vanderfuhr/Büro Rüddel)

Kirchen. „Wenn’s eben nicht geht, dann geht es nicht“, konstatierte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel vor Vertretern von zwei Bürgerinitiativen gegen Windkraft im Landkreis Altenkirchen. Damit kritisierte er zum wiederholten Male den „Entwurf für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), der eine besonders starke Förderung neuer Windkraftwerke ausgerechnet an Stellen vorsieht, an denen der Wind besonders selten weht.“

Dazu erhielt der Abgeordnete die uneingeschränkte Zustimmung der Anwesenden von „BI Siegtal“ und „BI Wildenburger Land“ sowie des ebenfalls angereisten Bundesvorsitzenden der „Naturschutz Initiative“, Harry Neumann. „Keine Windräder in ungünstigen Lagen“, lautete die gemeinsame Prämisse, wobei abermals gesagt wurde, dass mit der Sonne auch der Wind kommt und entsprechend eben auch wieder abflacht. Deshalb sei Bestrebungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Windstandorte geringerer Qualität in der Ausschreibung durch Boni aufzuwerten, eine klare Absage zu erteilen.

„Durch Subventionen und steuerliche Vorteile sollten nicht Projekte gefördert werden, die tatsächlich unrentabel und ineffizient sind, sowie Mensch und Natur schaden. Vielmehr sollten die Nutznießer und Befürworter der Energiewende auch bedenken, dass sie eine Verantwortung für Mensch, Tier und Natur haben“, lautete ein Credo.
Dabei haben die Betroffenen vor Ort in erster Linie Höh- und Giebelwald, sowie das Wildenburger Land im Blick.




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Kritik galt einmal mehr der Mainzer Landesregierung und da insbesondere der noch zuständigen Ministerin Eveline Lemke (Grüne), die sich für Windkraftanlagen in der Region ausspreche, obwohl die bislang nur Verluste eingefahren hätten. „Ich denke, das muss einfach unwirtschaftlich sein in Mittelgebirgslagen“, äußerte Erwin Rüddel. Dem pflichtete Jürgen Naskrent, von der BI Siegtal, bei: „Da ist Windkraft nicht wirtschaftlich, sondern reine Ressourcenverschwendung.“ Zudem bedeute die Umsetzung der Windkraft durch Windräder, eine gewaltige Naturzerstörung.

„Vielleicht können wir im Bund etwas bewegen“, hoffte der Sprecher der BI Siegtal, Werner Weller, an Rüddel gerichtet. Der sagte seine Unterstützung zu und will sich dafür einsetzen, dass die Ansichten der Bürgerinitiativen in Berlin ankommen und Gehör finden. „Neben wirtschaftlichen und ökologischen Themen geht es bei der Windkraft ja ebenso um noch nicht ausdiskutierte gesundheitliche Belange, wie den Infraschall“, bekräftigte Erwin Rüddel auch als Gesundheitspolitiker unter breiter Zustimmung.


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