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Nachricht vom 25.04.2016    

SGD Nord: Startschuss für Amphibienprojekt im Westerwald

Als Obere Naturschutzbehörde hatte die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zu einer Auftaktveranstaltung zur Entwicklung und Umsetzung eines Maßnahmenkonzepts in den Natura 2000 Gebieten eingeladen. Dabei ging es speziell um den Schutz von Amphibien im Projektraum Westerwald. Natura 2000 Schutzgebiete tragen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa bei.

Projektbeteiligte für Amphibienschutz in Rheinland-Pfalz. Foto: SGD Nord.

Region. Ziel des Treffens war der gegenseitige Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer in Sachen Amphibienschutz sowie die Abstimmung der gemeinsamen, weiteren Vorgehensweise. Die SGD Nord ist Träger des Projekts und arbeitet eng mit den Projektbeteiligten, wie beispielsweise dem Umweltreferenten vom Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V., dem vom Land Rheinland-Pfalz eingesetzten Artenschutzbeauftragen für Amphibien, sowie dem Geschäftsführer des NABU Reinland-Pfalz für das Projekt „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland“, zusammen.

Bereits in diesem Jahr sind erste Maßnahmen im Westerwald geplant. Das beinhaltet die Verbesserung von bereits vorhandenen Lebensräumen der Amphibien, die Neuanlage von Laich- und Aufenthaltsgewässern, und die entsprechende Vernetzung der Gebiete. Denn die meisten Amphibienarten sind durch den Verlust ihrer Lebensräume stark gefährdet. Ohne die aktive Hilfe des Menschen ist ein langfristiges Überleben der Tiere kaum möglich.

Die Maßnahmenplanung und -umsetzung wird über das „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) finanziert. Im Laufe dieses Jahres sind weitere Treffen zu den beiden anderen Projektschwerpunkten „Wiesenvögel“ und „Tagfalter“ geplant.

Zum Hintergrund:
Natura 2000 ist die Bezeichnung für ein zusammenhängendes Netz europäischer Schutzgebiete, bestehend aus Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebieten und Vogelschutzgebieten (VSG). Ziel ist es, die biologische Vielfalt in Europa nachhaltig zu bewahren, zu entwickeln und dabei die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen zu berücksichtigen. Im Zuständigkeitsbereich der SGD Nord befinden sich 85 FFH-Gebiete mit einer Gesamtfläche von 163.937 Hektar und 23 Vogelschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 143.137 Hektar.
Weitere Informationen unter: www.sgdnord.rlp.de


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