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Nachricht vom 26.04.2016    

Zweite Wissener Biennale bietet zwei Wochen Vergnügen

Die zweite Biennale „WERKtage“ startet am Montag, 2. Mai, um 19 Uhr mit der Eröffnungsveranstaltung im Motto des rheinland-pfälzischen Kultursommers „Der Sommer unseres Vergnügens!“ im Kulturwerk. Die Eröffnungsveranstaltung mit Kolumnist Harald Martenstein, Pianist Kai Schumacher und dem Karikaturisten Klaus Stuttmann. Die Stuttmann-Ausstellung bleibt bis zum Finale am 14. Mai und verspricht den satirischen Blick auf Politik und Gesellschaft.

Vom 2. bis 14. Mai ist die Stuttmann-Ausstellung im Kulturwerk Wissen zu sehen. Foto: Veranstalter

Wissen. Mit großer Vorfreude blicken die ehrenamtlichen Mitglieder der Wissener eigenART (Arbeitskreis Kultur in der Zukunftsschmiede der Verbandsgemeinde Wissen)auf Montag, den 2. Mai. Die zweite Biennale „WERKtage“ startet um 19 Uhr mit der Eröffnungsveranstaltung. Auf der Bühne werden Kolumnist Harald Martenstein (ZEIT), Pianist Kai Schumacher und Karikaturist Klaus Stuttman (taz) begrüßt. Noch etwas sorgt für Freude: Alle Veranstaltungen kann man jetzt auch über den neuen Fußgängersteg erreichen, Parkplätze der Innenstadt sind zu nutzen, man kann mit der Bahn anreisen und der lange Fußweg ist jetzt Geschichte.

Innerhalb von zwei Wochen werden anschließend im zweitägigen Rhythmus sechs weitere, hochkarätige und überwiegend internationale Kulturveranstaltungen verschiedenster Genres präsentiert. Ein Mammutprogramm für die über 30 Freiwilligen im Alter zwischen 16 und 86 Jahren. Doch die Gruppe um Arbeitskreisleiter Berno Neuhoff kann neben ihrer Erfahrung in der Kulturarbeit für die Verbandsgemeinde Wissen seit dem Jahr 2000 auch auf eine anhaltende und überwältigende Unterstützung aus allen gesellschaftlichen Bereichen zählen. So werden die WERKtage vom Kultursommer Rheinland-Pfalz, dem Förderverein "kulturWERKwissen e.V. – „blechen Sie mit!" sowie dem Kreis Altenkirchen gefördert.

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne »Martenstein« im ZEITmagazin und Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 bekam er den Curt-Goetz-Ring verliehen. Sein im selben Jahr erschienener zweiter Roman "Gefühlte Nähe" erhielt höchstes Kritikerlob. Bei C. Bertelsmann liegen von ihm des Weiteren die Kolumnen-Bände vor: "Männer sind wie Pfirsiche" (2007), "Der Titel ist die halbe Miete" (2008), "Ansichten eines Hausschweins" (2011) und als überarbeitete und erweiterte Neuausgabe der Longseller "Wachsen Ananas auf Bäumen?" (2012). Zuletzt erschien von ihm: "Die neuen Leiden des alten M." (2014).

Der Pianist Kai Schumacher nutzt seine klassische Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen, die er 2009 mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss, um das scheinbar Unvereinbare zu vereinen: Der „Punk-Pianist“ (BR-Klassik) verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden steckenzubleiben. Ein Schwerpunkt in Schumachers Solo-Repertoire liegt dabei auf der amerikanischen Klaviermusik des späten 20. und des 21. Jahrhunderts, neben diversen Uraufführungen und europäischen Erstaufführungen arbeitet er auch eng mit zahlreichen Komponisten der jüngeren Generation zusammen. Kai Schumacher arbeitet außerdem als Produzent und konzertiert regelmäßig als Solist mit Orchestern. Konzertreisen führten ihn quer durch Europa, Asien, Südamerika und die USA.

Mehrere Zeichnungen pro Tag veröffentlicht Klaus Stuttmann als einer der wichtigsten politischen Karikaturisten seit 2003 täglich für den "Tagesspiegel". Außerdem zeichnet er regelmäßig für die "Badische Zeitung", die "Neue Osnabrücker Zeitung", die "Ruhrnachrichten", die "Rhein-Neckar-Zeitung", die "Hannoversche Allgemeine" und weitere ca. 30 Tageszeitungen. Die Denkanstöße verfolgen das tagespolitische Zeitgeschehen in hoher Geschwindigkeit und Karikaturen werden nicht erst seit den Anschlägen auf „Charly Hebdo“ immer wieder auch selbst Teil der Geschichte, so erlebte auch Klaus Stuttmann Bedrohungen als Folge von Veröffentlichungen zu religiösen Themen. Klaus Stuttmann ist Jahrgang 1949 und aufgewachsen bei Stuttgart. Er studierte Kunstgeschichte in Tübingen und Berlin und lebt bis heute in Berlin.

Die Karikaturen-Ausstellung mit Werken von Klaus Stuttmann im hinteren Hallenbereich des Kulturwerks wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 2. Mai zum ersten Mal den Gästen der Biennale präsentiert und ist bis zur finalen Veranstaltung mit Paul Morocco & Olé am 14. Mai während jeder Biennale-Veranstaltung für die jeweiligen Besucher geöffnet. Es wird neben der entsprechenden Veranstaltungseintrittskarte kein weiterer Eintritt verlangt. Gesonderten Besuchergruppen wie Schulklassen ist der Besuch der Ausstellung nach Terminvereinbarung unter mail@kulturwerk-wissen.de oder 02742-911664 auch zu Sonderzeiten möglich.

Die Abendkasse ist ab 18 Uhr geöffnet, die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Eintrittskarten gibt es neben der Abendkasse im Vorverkauf ab 12 Euro im Online-Shop www.kulturwerk-wissen.de, bei den bekannten Vorverkaufsstellen (der buchladen, Wissen und Waldbröl; Buchhandlung Mankelmuth, Betzdorf; Hähnelsche Buchhandlung, Hachenburg; Okay-Veranstaltungen, Herdorf; Buchhandlung Lesebuch, Morsbach) oder unter der Ticket-Hotline 0180 6050400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. Festnetz, 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus allen Mobilfunknetzen).
Mitglieder des Fördervereins "kulturWERKwissen" erhalten im "der buchladen", Maarstraße in Wissen eine Freikarte für die Eröffnungsveranstaltung sowie für eine weitere Biennale-Veranstaltung nach Wahl.

Die weiteren Veranstaltungen im Rahmen der WERKtage-Biennale:
4. Mai: Johannes Oerding - Alles Brennt Tour 2016, im Vorprogramm "Stille Post" aus Siegen
6. Mai: BigBand-Meeting der Kreismusikschule feat. Milena Lenz
8. Mai: Giora Feidman & Gershwin Quartett
10. Mai: Kabarett & Comedy mit Bill Mockridge - Alles frisch?!
12. Mai: Doña Oxford - Goddess of Soul und Queen of the Keyboard
14. Mai: Paul Morocco und Comedy Olé

Veranstalter der WERKtage – Biennale ist die kulturWERKwissen gGmbH in Kooperation mit der Wissener eigenART. Unerlässliche und nicht selbstverständliche finanzielle und materielle Unterstützung liefern zudem im hohen Maße die tragenden Säulen der regionalen Wirtschaft in Form von zahlreichen Sponsoren, allen voran die Premiumpartner Sparkasse Westerwald-Sieg, Rewe:XL, Nimak GmbH, Westerwald Bank eG, Kleusberg GmbH & Co. KG, Brucherseifer Transport + Logistik GmbH sowie Schumacher.plus GmbH.


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