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Nachricht vom 16.05.2016    

Wissener Ori-Schüler gewinnen Rheinlandmeisterschaft

Im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ WK IV (Jahrgänge 2004-2006) Fußball hat sich das Jungenteam der gemeinsamen Orientierungsstufe des Kopernikus-Gymnasiums Wissen und der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen die Rheinlandmeisterschaft gesichert.

Im Bild das Rheinlandmeisterteam der gemeinsamen Orientierungsstufe von Kopernikus-Gymnasium und Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen, von links: Thomas Heck, Oli Gawenda, Kerem Sari, Til Kilianowski, Tom-Louis Siegel, Mehmet Tas, Noel Krieger, Fynn Schlatter, Tom Zehler, Christopher Knautz und vorne Noah Langenbach. Foto: Schule

Wissen. Das Team ließ sich vom Erfolg der letztjährigen Landesmeisterinnen und damit Bundesfinalteilnehmerinnen im WK III Mädchen Leichtathletik anstecken. Gegen die nominell wesentlich stärkere Konkurrenz des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums Andernach und die Integrierte Gesamtschule Kastellaun (gespickt mit Spielern aus der Rheinlandliga) setzte das Team von Coach Thomas Heck mit einer sowohl spielerischen als auch taktischen Meisterleistung in der Rheinland-Endrunde in Andernach ein sportliches Glanzlicht. Hochmotiviert und voller Leidenschaft errang das Heckteam mit einer kompakten Mannschaftsleistung verdient den Titel des Rheinlandmeisters und qualifizierte sich obendrein für die Mitte Juni stattfindende Rheinland-Pfalz-Endrunde der besten drei Schulteams des Landes.

Das aus insgesamt vier verschiedenen Mannschaften zusammengesetzte Schulteam wurde von ihrem schulischen Betreuer Thomas Heck bestens auf die anstehenden Partien eingestellt und präsentierte sich wie in den bisherigen Runden als äußerst homogenes Gefüge, welches mit gefälligen Kombinationen, hoher Einsatzbereitschaft und ausgeprägtem taktischen Verhalten zu gefallen wusste.
Bei annehmbaren äußeren Bedingungen traf man im ersten Spiel der Endrunde auf den Gastgeber, das Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach. Trotz des verspätetetn Eintreffens und der dadurch bedingten sehr kurzen Aufwärmphase waren die Wissener Schüler von der ersten Sekunde an hellwach und nahmen das Spiel direkt in die Hand. Torhüter Noah Langenbach war bis auf wenige Szenen in der zweiten Halbzeit nahezu beschäftigungslos, ließen doch seine Vorderleute die gegnerischen Stürmer nicht zur Entfaltung kommen. Das Abwehrbollwerk, bestehend aus den Spielern Tom Zehler, Tom-Louis Siegel, Til Kilianowski und Mehmet Tas, erstickte die Andernacher Angriffsbemühungen nicht nur im Keim, sondern leitete zudem noch viele der brandgefährlichen Konter ein, mit dem die Stürmer Oli Gawenda, Noel Krieger, Kerem Sari, Fynn Schlatter und Christopher Knautz das Andernacher Tor belagerten. Zwangsläufig fielen denn auch die Tore für das Wissener Team, so dass man bei einer deutlichen 3:0 Führung kurz vor Schluss den einzigen echten torgefährlichen Andernacher Angriff mit anschließendem Gegentor gut verschmerzen konnte.

Nachdem der Turnierfavorit, die IGS Kastellaun, nach anfänglichen Schwierigkeiten ebenfalls das KSG Andernach besiegt hatte, kam es im abschließenden Turnierspiel zu einem echten Endspiel zwischen den beiden Siegerteams. Trotz der körperlichen Überlegenheit der Spieler aus dem Hunsrück, die mit einigen Auswahlspielern aufwarteten, nahmen die Wissener Jungen die Spielgestaltung wieder selbst in die Hand. Auch hier war der gegnerische Torwart – wie im ersten Spiel – sehr gut aufgelegt und hielt einige technisch hervorragend ausgeführte und sehr platziert geschossene Freistöße von Oli Gawenda. Eine kleine Nachlässigkeit im Wissener Mittelfeld brachte die Kastellauner Führung. Hierzu merkte Coach Thomas Heck an: „Wichtig war, dass die Mannschaft in dieser Situation ruhig und besonnen weitergespielt und auf ihre Chance gelauert hat!“ Daraus resultierte denn auch wenig später der mehr als verdiente Ausgleich. Mitte der zweiten Halbzeit dann fiel endlich der lang ersehnte Führungstreffer. Doch eine kleine Unaufmerksamkeit und eine überragende Einzelaktion des besten Kastellauner Spielers führten kurz vor Spielende zum Ausgleich. Die Entscheidung musste somit im Neunmeterschießen fallen. Hier warteten die Wissener Spieler wieder mit einer sehr konzentrierten Leistung auf, verwandelten selber alle Neunmeter während Kastellaun zwei Mal am sehr besonnen agierenden Torwart der Wissener, Noah Langenbach, scheiterte.

„Auf diese herausragende spielerische Leistung und das Auftreten der Jungs unter dem Motto „Wir sind ein Team!“ ist die gesamte Schulgemeinschaft stolz!“ konstatierte der Coach und stellvertretende Schulleiter des Kopernikus-Gymnasiums Wissen auch im Namen der Schulleitung der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen.


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