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Nachricht vom 22.05.2016    

„WIEDer ins Tal“ sehr gut besucht

Autofrei und „Rad frei!“ hieß es wieder am Sonntag, 22. Mai im Wiedtal. Von 10 bis 18 Uhr war das Tal von Neuwied-Niederbieber bis Seifen auf einer Strecke von rund 50 Kilometern für den motorisierten Verkehr gesperrt und ausschließlich Radlern, Inlineskatern und Fußgängern vorbehalten.

Viele Familien waren im Wiedtal unterwegs. Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied/Seifen. Veranstalter der kreisübergreifende Großveranstaltung waren die Stadt Neuwied und die Verbandsgemeinden Waldbreitbach, Asbach, Flammersfeld und Puderbach. Bei warmen, aber angenehmen Temperaturen machten sich bereits zum offiziellen Start in Seifen viele auf den Weg auf die 50 Kilometer lange Strecke.

Am Morgen gab es den offiziellen Startschuss in Seifen für die 18. Auflage von den Ortsbürgermeistern Martin Weingarten und Martin Fischbach sowie dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Puderbach, Hartwig Kaulbach. In Seifen war eine Fahrradwippe aufgebaut, die von den Jugendlichen eifrig genutzt wurde. Eine besondere Attraktion war ein richtiger Bagger, mit dem eine kleine Eisenstange transportiert und balanciert werden musste. Hier war Einfühlungsvermögen am Steuerknüppel gefragt.

An der Strecke nach Neuwied gab es in den Orten eine ganze Reihe von Attraktionen für Groß und Klein. Verhungern und verdursten brauchte niemand. Das Angebot war riesig. In Waldbreitbach zum Beispiel wurde es um die Mittagszeit sehr eng, so groß war der Andrang. An der örtlichen Eisdiele bildete sich eine lange Schlange. Insgesamt gab es reihum zufriedene Gesichter. Hat letztlich doch das Wetter mitgespielt, wenn auch schon am Mittag dunkle Wolken aufzogen. Sie hielten aber weitestgehend dicht.




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Erstmals wurde in diesem Jahr ein Shuttle-Service zwischen Niederbieber und Seifen angeboten. Diesen organisierte das Busunternehmen „Auto-Schmidt“ aus Breitscheid in Zusammenarbeit mit dem Touristik-Verband Wiedtal. Dadurch war es für die Teilnehmer möglich, die gesamte Strecke über 50 Kilometer zu fahren und wieder an ihrem Auto anzukommen. Um 9, 12 und 15 Uhr startete der Transfer mit Bus und Fahrradanhänger am Schulzentrum Niederbieber, wo auch kostenfreie PKW-Parkplätze zur Verfügung standen. Um 10.30 und 13.30 Uhr fuhr der Bus ab Seifen in Richtung Niederbieber. Der Service wurde rege genutzt. (woti)


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