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Nachricht vom 14.06.2016    

Friedel Hees: 25 Jahre Vorsitzender Fußballkreis Westerwald/Sieg

Drei Worte – ein Begriff : Der wei(ß)se Vater“. Dann weiß ein Jeder, wer gemeint ist, zumindest im Fußballkreis Westerwald/Sieg. Vorstand und Mitarbeiterkreis gratulierten Friedel Hees aus Weitefeld. Ein Vierteljahrhundert Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen und Durchhaltevermögen kennzeichnen den leidenschaftlichen Fußballfunktionär.

Friedel Hees (rechts) mit Willi Simon. Fotos: pr

Nister. Es ist der 14. Juni 1991. Fußballkreistag in Nister. Ein neuer Vorsitzender ist zu wählen. 107 Vereinsvertreter aus 147 Vereinen sind in die Turnhalle in Nister gekommen. Es ist 21.45 Uhr, als das Votum bei der Wahl zum neuen Kreisvorsitzenden des Fußballkreises Westerwald/Sieg durch den Wahlleiter bekanntgegeben wird. Mit überwältigender Mehrheit wird der bisherige Vorsitzende der Bezirksspruchkammer und dort seit 16 Jahren Sportrichter, Friedel Hees aus Weitefeld an die Spitze des Fußballkreises gewählt.

Seine ersten Worte: „Ich bin ein Mann von zwergenhaftem Wuchs, mit Verstand und großer Klappe“ und „ ich will mein Amt nach bestem Wissen und Gewissen ausführen und ‚die in Koblenz‘ spüren lassen, dass an der nördlichen Peripherie des Verbandsgebietes ein reger Kreis zu finden ist“. Markige Worte, die manche der Delegierten verwundert die Augen reiben ließ. Aber, den Worten ließ der Neugewählte Taten folgen und schon sehr bald merkte man auch ‚in Koblenz‘, dass die Westerwälder ‚Basaltköpfe‘ Menschen mit Durchsetzungsvermögen sein können.

Nach dem kurzen Intermezzo von Heinz Meier als Kreisvorsitzender und dem eher patriarchalischen Führungsstil eines Wilhelm Birkenbeul nun also Friedel Hees, der sofort ‚die Ärmel hochkrempelte‘ und einen eigenen Führungsstil prägte, den der Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit seinem Vorstandskollegen und dem Mitarbeiterkreis.

Der Friedel Hees eigene Führungsstil brachte ihm Anerkennung bei Verbänden und anderen Institutionen. Das gilt auch für die angeschlossenen Vereine im Fußballkreis. Sicher war es bisweilen auch eine Art ‚Ottokratie‘ (nach Otto Rehhagel benannt), wenn bei Entscheidungen Durchsetzungsvermögen erforderlich war. Das Amt an der Spitze bringt es mit sich, es nicht Allen rechtmachen zu können. Friedel Hees hat das mit Bravour gemeistert.

Das alles erwähnte Willi Simon, Pressewart und seit mehr als 23 Jahren der nach Friedel Hees Dienstälteste im Vorstand des Fußballkreises anlässlich des Kreispokal-Endspieles der Kreisligen C/D am 5. Juni im Altenkirchener Sportzentrum auf der Glockenspitze. Bewusst hatte er diesen Termin gewählt, um die Dankesworte der Vorstandsmitglieder und Kreismitarbeiter für die langjährige, harmonische Zusammenarbeit auch vor einer großen Zuschauerkulisse, quasi coram publico an den völlig überraschten und nicht eingeweihten Kreisvorsitzenden kundzutun. Das ist jetzt kein ‚Abgesang‘ auf den Friedel, er ist ja noch zwei Jahre im Amt und als angedachter Ehrenvorsitzender auch darüber hinaus. Aber, so sagte Willi Simon, „Feste soll man feiern wie sie fallen“, und das sind heute 25 Jahre Kreisvorsitz, quasi ‚Silberhochzeit‘ im Amt des Kreisvorsitzenden. Deshalb heute unser Dank an den Friedel. Die großen Verdienste in den vielfältigsten Ämtern und Positionen im FVR-Verbandsvorstand, dem DFB und anderen Gremien, denen Friedel Hees angehört(e), würden zu gegebenem Anlass gebührend gewürdigt.

Als ‚Dankeschön‘ der gesamten Kreismitarbeiter gab es für Friedel Hees zahlreiche Gutscheine, die er gemeinsam mit seiner Ehefrau Helga einlösen und genießen kann,
denn auch ihr gebührt „ein Teil dieses Dankes“, sagte Willi Simon. Dazu kam noch ein ansprechende Dankesurkunde und Presseausschnitte von besagtem Kreistag.

Dem so überrumpelten Kreisvorsitzenden (die Ehefrau war vom Pressewart schon Wochen vorher befragt und eingeweiht worden) verschlug es (fast) die Sprache, als die in Spalier angetretenen Vorstands-/Kreismitarbeiter zum Jubiläum gratulierten.

Tags zuvor hatte Friedel Hees auf dem Verbandstag des Fußballverbandes Rheinland bereits eine Urkunde ‚25 Jahre Kreisvorsitzender‘ erhalten. Auch hier wurde er von der Ehrung überrascht. Willi Simon


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