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Nachricht vom 17.06.2016    

Freiwilligkeit ist Voraussetzung für Alarmsystem KATWARN

Die Wetterkapriolen der letzten Wochen zeigte bereits die Bedeutung des Warnsystems KATWARN, auch im Kreis Altenkirchen. Das Handy-Warnsystem setzt Freiwilligkeit voraus und eine Anmeldung. Das Warnsystem ist kostenfrei, aber ohne Anmeldung geht es nicht. Darauf weist die Kreisverwaltung erneut hin, die Anfang Mai öffentlichkeitswirksam das System einführte.

Symbolfoto: Fraunhofer Institut

Kreis Altenkirchen. Das kommunale Warnsystem KATWARN warnt Menschen in Gefahrensituationen ortsgenau auf ihrem Mobiltelefon. Rund 230 mal wurde das System in den vergangenen Wochen aktiviert und über eine Million Warnnachrichten versendet. Doch um möglichst viele Menschen zu erreichen, müssen sie sich zunächst freiwillig am System anmelden.

Schwere Unwetter, Starkregen und Überflutungen wüten in jüngster Zeit in vielen Regionen Deutschlands. Um die betroffenen Menschen schnell zu informieren und wichtige Verhaltenshinweise zu geben, haben viele Regionen in Deutschland, darunter auch seit Anfang Mai der Landkreis Altenkirchen, das Handy-Warnsystem „KATWARN“ als Ergänzung zu Rundfunk, Sirenen und Lautsprecher eingeführt.

Zusätzlich zu den deutschlandweiten Unwetterwarnungen der Bundesbehörde „Deutscher Wetterdienst“ (DWD) senden die regional angeschlossenen Leitstellen und Landeslagezentren über KATWARN ortsgenaue Warnungen direkt an die betroffenen Menschen.
Voraussetzung ist die Installation der kostenlosen Warn-App „KATWARN“ auf dem Smartphone oder eine Registrierung für den SMS- und E-Mail-Service.



„Bürgerinnen und Bürger des Kreises die über Gefahrensituationen schnell und unkompliziert informiert werden möchten, empfehle ich, den kostenlosen Warnservice KATWARN auf dem Smartphone zu installieren“, sagt Landrat Michael Lieber.

Die Anmeldung zur KATWARN App steht kostenlos zur Verfügung:
•iPhone im App Store
•Android Phone im Google Play Store
•Windows Phone im Windows Store

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleizahl. SMS an Servicenummer 0163 – 755 88 42: „KATWARN 12345 mustermann@mail.de“ (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

Weitere Informationen: www.katwarn.de



Kommentare zu: Freiwilligkeit ist Voraussetzung für Alarmsystem KATWARN

1 Kommentar
Gut dass der Mobilfunk immer funktioniert, wenn eine Katastrophe eintritt. Bei einem Stromausfall ist nach 30 Minuten schluss mit Handy.
Eine innovative und vor eine unter allen Umständen funktionierende Lösung wäre es gewesen das Bayrische EWF zu übernehmen: https://www.ewf.digital/
#1 von Paul Abt, am 23.06.2016 um 06:42 Uhr

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