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Nachricht vom 24.06.2016    

Schweißtreibendes Duell zwischen Bäumer und Brato

Im September wird der neue und erste Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain gewählt. Der Wahlkampf lag bisher in weiter Ferne. Das hat sich jetzt schlagartig geändert mit dem ersten Rede-Duell der beiden Kandidaten.

Trotz herrlichem Sommerwetter fanden sich zahlreiche Besucher ein, um das Rededuell zwischen Bernd Brato (links) und Simon Bäumer zu erleben. Fotos: Daniel Pirker

Gebhardshain. Selten passte die Formulierung „hitzige Debatte“ besser. Noch bevor die erste Frage fiel, tropften Simon Bäumer (CDU) und Bernd Brato (SPD) die Schweißperlen vom Stirn. Die Kreis-FDP hatte zum Schlagabtausch der Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters in der künftigen Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain geladen. Der Saal im Westerwälder Hof in Gebhardshain war bis auf den letzten Platz gefüllt. Draußen Sommer pur. Drinnen rote Köpfe und stickige Luft.

Das Duell zwischen Bäumer und Brato diente ganz sicher nicht zur Abkühlung. Die beiden ungleichen Kandidaten schenkten sich wenig in einem Schlagabtausch, der durchaus größtenteils gesittet ablief. In der Kommunalpolitik prallen selten ideologische Lager aufeinander, thematische Unterschiede zeichnen sich oft nur oberflächlich ab. Umso mehr waren der 26jährige Lehramtsstudent Bäumer und der amtierende Bürgermeister Betzdorfs bemüht, zu betonen, wo sie nicht einer Meinung sind.

Schwerpunkte setzten beide Kandidaten beim Thema Wirtschaft und dem langen Rattenschwanz, der hier dran hängt. Das Leib-und-Magen-Thema des Betriebswirtschaftlers Brato, der vor zehn Jahren selbst zur Überraschung vieler aus der Wirtschaft in die Verwaltung gewählt worden war. Er sei damals angetreten mit dem festen Willen zur Veränderung. Und die sei gelungen: „Es funktioniert ganz gut in Betzdorf.“ Der Sozialdemokrat sprach hier von einem „Erfolgsmodell“, das er ins Gebhardshainer Land tragen wolle im Fall eines Wahlsiegs im September. Der 57jährige Verwaltungschef verwies auf die Gründung der Regionalen Entwicklungsgesellschaft, einer Art ausgegliederten Wirtschaftsförderungsinstitution der Verbandsgemeinde. Durch diese Lösung seien schnelle und effiziente Lösungen möglich gewesen. Bestes Beispiel für den Erfolg der Gesellschaft ist für Brato die Revitalisierung des ehemaligen Lampertzgelände in Wallmenroth. Die Industriebrache habe man komplett „umdrehen“ können. Die Ansiedlung und Förderung von Firmen hat für Brato auch in Zukunft höchste Priorität. Den Schwerpunkt will er auf Industriearbeitsplätze setzen. Sie seien gut bezahlt. Zudem zögen Unternehmen aus dieser Branche wiederum neue Firmen an, die Technologien vorantreiben. Bestes Beispiel sei hier der Anbieter von Rechenzentren, ProRZ, auf dem Wallmenrother Gewerbegebiet.

Auch in Anspielung darauf erklärte Bäumer, er wolle Gebhardshain nicht einfach das Betzdorfer Modell überstülpen. Sehr wohl erkennt der CDU-Kandidat dabei die Vorteile der Regionalen Entwicklungsgesellschaft an. Doch zeigte er auch vermeintliche Defizite auf. Beispielsweise habe die CDU schon lange gefordert, das Gewerbegebiet Dauersberg zu erschließen. Nun plane man endlich das erste Drittel. Grundsätzlich will Bäumer, dass Gewerbeflächen schneller erschlossen werden, damit Firmen sich neu ansiedeln oder zumindest nicht abwandern. Das Thema Wirtschaft ist auch eng verbunden mit den kommunalen Finanzen. Und da steht Betzdorf bekanntlich sehr schlecht da.

Brato machte hier deutlich, dass der Verbandsgemeinde-Haushalt umlagefinanziert sei. Letztlich sei die Kommunalpolitik abhängig von Entscheidungen höherer Ebenen. Man sei allenfalls „Empfänger dessen, was oben entschieden wird“. Auch bei diesem Thema versuchte der Betzdorfer Bürgermeister erneut mit der Regionalen Entwicklungsgesellschaft zu punkten. Bei der damaligen Entscheidung für deren Gründung und späteren Projekten habe man nämlich eben nicht auf die Zuschüsse gehofft. Den Breitbandausbau habe man zum Beispiel „selbst in die Hand genommen“ in Kooperation mit Netcologne. So habe man sich Entscheidungshoheit gesichert, schnelles Internet in der Verbandsgemeinde möglich gemacht und könne nach rund 13 Jahren mit Gewinnen rechnen. Gleichwohl: Hoffnung auf einen ausgeglichenen Haushalt wollte Brato definitiv nicht machen.

Gegen das Internetprojekt wollte sich auch Bäumer nicht positionieren. Er bezeichnete es als „wunderbar“ und als ersten guten Schritt. Trotzdem sieht er „Luft nach oben“ trotz der voraussichtlichen Gewinne hierdurch. Mit einem Bürgermeister Bäumer wären darüber hinaus keine Einsparungen bei Schwimmbad und Co. zu erwarten. Schulden, so der junge Kandidat, will er durch mehr „Aktivität“ senken. Konkret stellte er sich hier den Tourismus vor aus dem man Kapital schlagen könne. Brato zweifelte hier zwar nicht an, dass Gebhardshain besser aufgestellt sei. Aber: „Mit Tourismus können Sie kein Geld verdienen.“ Die Einnahmen seien relativ bescheiden. Er werde weiterhin auf Industriearbeitsplätze setzen. Alles andere sei „Träumerei“. Bäumer hielt dagegen. Er verspricht sich durch eine Stärkung des Tourismus zum Beispiel mehr Arbeitsplätze in der Gastronomie und mehr Besucher in Freizeiteinrichtungen – was wiederum auch zu mehr Einnahmen führe.

Auch bezüglich der Wirtschaftsentwicklung in Betzdorf war die Erschließung der Bahnbrachen mal eine große Hoffnung. Und die ist zumindest vorerst zerschlagen. Brato sieht hier kein Vorankommen dank der Deutschen Bahn. Bäumer hingegen fragte rhetorisch: „Was ist passiert von Seiten der Stadt, damit die Bahn so blockiert?“
Eine Frage von Bäumers Mutter aus dem Publikum erregte großen Unmut bei Brato. Es ging um fehlende Einkaufsmöglichkeiten und den Niedergang der Geschäftswelt in Betzdorf. „Es ist unverschämt, wie Sie hier die Stadt kaputt reden!“, erwiderte der Betzdorfer Bürgermeister. Handtaschen könne man beispielsweise im Burghaus kaufen, Pfannen bei Pagnia. Bäumer selbst bezog sich auf die Gefühlslage der Bürger bezüglich der Einkaufsmöglichkeiten. Diese käme nun mal nicht von ungefähr. Es müsse verstärkt erklärt werden, was es wo zu kaufen gibt, und dafür geworben werden, was man als lebenswerte Region zu bieten habe.



Und selbstverständlich: Eine Diskussion zwischen zwei Betzdorfern kann nicht ablaufen ohne das Verkehrsproblem zu behandeln. Unter anderem ging es um die Umgehungstraße Alsdorf. Bäumer stichelte und erinnerte daran, dass Brato auf der damaligen Demonstration für die Umgehung pointiert eben diese einforderte. Nach Bäumer sei aber nichts passiert seitdem. Er vermisst den Elan, die Sache im Speziellen und allgemein „einen großen Wurf“ voranzutreiben. Grundsätzlich sieht der CDU-Kandidat beim Thema Verkehr neue Chancen, die durch die Fusion der beiden Verbandsgemeinden entstünden. Bäumer will sich nicht mit Staus abfinden. Brato hingegen verwies auf die Zwänge planerischer Gesetzesvorgaben und Umweltbestimmungen, auf die man als Kommunalpolitiker keinen direkten Einfluss ausüben könne: „Wir kriegen eine Straße nicht so schnell genehmigt und gebaut, wie wir wollen.“

Und mit Staus schlügen sich Autofahrer in der ganzen Republik rum. Auch Brato selbst. Wenn er um 9 Uhr morgens einen Termin in Mainz habe, wisse er, dass er eine dreiviertel Stunde früher losfahren müsse. „Komischerweise wissen das die Eltern, die ihre Kinder morgens zur Schule fahren durch Betzdorf, nicht.“ Und sicher: Beide Kandidaten hätten nichts gegen einen späteren Schulanfang, auch um das Verkehrsproblem in Betzdorf zu entschärfen.

Apropos Schulen: Bäumer machte deutlich, dass er gegen Schulzusammenlegungen innerhalb des neuen Verbandsgemeindegebiets sei. Die Realschulen plus sollen ihre Eigenständigkeiten beibehalten. Generell ist dem angehenden Lehrer eine größtmögliche Schulvielfalt wichtig. Brato erinnerte vor diesem Hintergrund daran, dass die Realschule plus in Gebhardshain dem Kreis in Folge der Fusion angeboten werden soll. Auch betonte er, dass momentan an einem Schulentwicklungsplan gearbeitet werde. Und der stelle nach aktuellem Stand fest: Innerhalb Betzdorf gebe es eine Realschule plus zu viel. Auch vor der Tatsache sinkender Schülerzahlen wollte Brato keine Prognose abgeben. Ihm jedenfalls sei es wichtig, Schulen nicht gegeneinander auszuspielen.

Entwicklungspotential erhofft sich Bäumer von der Erschließung neuer Wohngebiete, vor allem in Stadtnähe. Diese würden durchaus nachgefragt. Allerdings seien entsprechende Flächen im Nutzungsplan mit einem Sperrvermerk versehen. Die Außergemeinden und zum Beispiel Kirchen hätten es verstanden, Wohngebiete in der Vergangenheit zu erweitern. In Betzdorf funktioniere das nicht so gut. Brato griff hier das Beispiel Wallmenroth auf. Hier habe die Gemeinde trotz bester Lage noch rund 28 Grundstücke nicht an den Mann gebracht. Seiner Erfahrung nach gebe es zwar Zuzug in die Verbandsgemeinde. Allerdings würden dann oft bereits vorhandene Häuser gekauft.

Größtenteils war es angesichts der Herkunft der beiden Kandidaten keine Überraschung, dass bei den meisten Themen vor allem die Verbandsgemeinde Betzdorf weite Teile der Diskussion einnahm. Gleichwohl drängten insbesondere Besucher auf Antworten zur zukünftigen gemeinsamen Verbandsgemeinde mit Gebhardshain. Sowohl Brato als auch Bäumer rückten vor allem die Vorteile der Fusion ins Licht. Unter anderem gehörten langfristig Einsparpotentiale in der Verwaltung dazu. Brato sagte außerdem: „Alle sitzen in der ersten Klasse.“ Niemand ginge als Verlierer aus dem Fusionsprozess heraus. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe habe man bereits bei der Erstellung des Vertragswerks geübt. Bäumer ergänzte, dass die beiden noch getrennten Verbandsgemeinden mit ihren unterschiedlichen Strukturen viel voneinander lernen könnten. Für ihn bedeute die neue Verbandsgemeinde auch einen Neuanfang und die Chance für neue Projekte – am besten mit einem jungen Bürgermeister, der die Entwicklung auch langfristig begleiten könne. Zusammen könne man mehr erreichen und gegenseitig von den jeweiligen Vorteilen profitieren. Und Brato rief dem Publikum zu: „Ich will, dass Gebhardshain genauso prosperiert wie Betzdorf!“ Mögliche Ängste, beispielsweise beim Thema Wassergebühren, konnten die beiden Betzdorfer entschärfen. Und was die Zukunft des Gebhardshainer Rathauses betrifft, betonten Brato und Bäumer, beide Häuser würden in Zukunft gebraucht. Hier und da werde nur mit Umbaumaßnahmen zu rechnen sein, sagte Brato. Er erklärte daneben, dass die Betzdorfer Servicequalität nach Gebhardshain übertragen werden solle.

Ängste nehmen, das wollten die beiden Kandidaten auch in Punkto Führung der zukünftig rund 260 Verwaltungsmitarbeiter. Bäumer unterstrich, dass er einen kommunikativen Führungsstil an den Tag legen würde. Und was seine naturgemäß mangelnde Verwaltungserfahrung angeht, zeigte er sich selbstbewusst: Auch Brato sei aus einem anderen Bereich gekommen. Und er selbst sah seinen fehlenden Rathaus-Stallgeruch sogar als Vorteil. So könne er Probleme ohne eine „Verwaltungsbrille“ lösen. Brato versteht die Verwaltung als Dienstleistungsunternehmen für die Bürger. Und so gehe er auch mit seinen Mitarbeitern um. Er legt Wert darauf, Selbstständigkeit zu fördern und Motivationsarbeit zu leisten. Moderator Axel Bittersohl stellte hier zusammenfassend fest: Offenbar brauche man keine Angst sowohl vor einem Bürgermeister Brato als auch vor einen Bürgermeister Bäumer haben. (ddp)


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Kommentare zu: Schweißtreibendes Duell zwischen Bäumer und Brato

5 Kommentare
Erst einmal danke an den Verfasser des Artikels; gefällt mir.
Mit gerade einmal 27 Jahren bin ich Führungskraft in einem Kölner Unternehmen. Ich bin Vorgesetzte von gut 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Direkt nach dem Studium nahm man mich (eben wegen meines jungen Alters) in diese verantwortungsvolle Führungsaufgabe. Ich verstehe also nicht, weshalb man einem 26-jährigen Studenten anlastet, er sei nicht in der Lage, als Verwaltungschef zu fungieren. Wo sind wir denn? Der Herr Brato hat doch auch seine Verwaltungsaufgabe erst lernen müssen. Ob er das gut gemacht hat, möge der Bürger entscheiden. Angesichts dessen, was ich an dem Abend von ihm gehört habe, bin ich alles andere als zufrieden. Herr Schneider gehörte offenbar auch zu den aufmerksamen Beobachtern. Herr Brato hat sich wirklich unfair verhalten. Und die Art und Weise wie er aufbrausend wurde zeigt mir, dass er mit Kritik nicht umgehen kann. DAs ist ein Manko. Gar nicht auszudenken, wie er mit Mitarbeitern umzugehen in der Lage wäre. Mich hat aber vielmehr geschockt, wie die SPD-Freunde im Saal ohne zu überlegen mitgegrölt haben. Das war nicht gentlemen like. Das war eine Art einstudierter Wahlkampflärm. Ja, Simon Bäumer ist, wenn er so ruhig bleibt und sich nicht von äußeren Anfeindungen beeinflussen lässt, ein ernst zu nehmender Konkurrent. Ohne Hader gegen Herrn Brato zu führen wünsche ich mir einen Wechsel in der Verbandsgemeindeführungsetage.
#5 von Iris R., am 02.07.2016 um 07:27 Uhr
Nun, wasa hier so geschreiben steht... naja. Es ist erkennbar dass SPD-gesteuerte Meinung aber auch grüner Touch einfließt. Warum das Ganze? Ich fand beide Kandidaten mehr oder weniger gut. Ein junger Mann, der das Leben vor sich hat, ist durchaus eine Perspektive für das Amt als VGB. Jedenfalls kann man von einem solchen Kandidaten viel Energie und Leistungswillen erwarten. Herr Brato zieht sich einzig auf die lange Amtszeit zurück und fällt dem Mitbewerber sowohl ins Wort, als auch in den für Bäumer bestimmten Applaus. Das war unfein! Im Resümee ist das Gespräch, wenn man es denn als solches überhaupt bezeichnen kann, ein klares Remis. Brato muss, wenn er im Amt bleiben will damit aufhören seine Bürger, deren Meinung, egal wie sie lautet, Gehör finden muss, zu beschimpfen. Dabei hatte die Dame doch in gewisser Weise recht. Ich habe ich Betzdorf noch lange nicht das gefunden, was ich für meinen Haushalt brauchte. Die Auswahl wurde einfach nicht geboten. Ich stehe auf Qualität und kaufe deshalb meine Kochtöpfe, um bei diesem Beispiel zu bleiben, im Fachgeschäft in Siegen, Dillenburg oder Köln. Herr Brato aber gerät auf Hochtouren und beleidigt die Anwesende. Das ist kein guter Stil. Weder Herr Bäumer, noch Herr Brato haben wirklich in dem Maße überzeugt, wie ich es mir gewünscht hätte. Doch sehe ich nach diesem "heißen Abend" einen hauchdünnen Vorsprung für Herrn Bäumer.
#4 von Gotthard Schneider, am 01.07.2016 um 08:23 Uhr
Da toben seit Wochen fast täglich schwerste, bis dahin nie gekannte Unwetter mit Toten, Verletzten und Sachschäden in Milliardenhöhe über Deutschland, und weder Moderatoren und Publikum noch die beiden Bürgermeisterkandidaten verlieren ein Wort darüber, dass das alles vielleicht etwas mit dem menschengemachten Klimawandel zu tun haben könnte. Stattdessen versucht der eine Kandidat, beim Publikum durch Lächerlichmachen der Windenergie zu punkten, die seiner Meinung nach „durch die Grünen ideologisch vergiftet“ worden sei und „dass man es mit dem Zappelstrom nicht übertreiben dürfe“. Aber auch dem anderen Kandidaten fällt zum Thema Klimaschutz absolut nichts ein, obwohl man bei ihm aufgrund seines jugendlichen Alters doch mehr Problembewusstsein für die Herausforderungen der Zukunft hätte erwarten können. Seine Rezepte aus dem vorigen Jahrhundert: mehr Straßen, mehr Gewerbegebiete, mehr Baugebiete, also mehr Flächenversiegelungen, die doch einen wesentlichen Faktor bei den Überschwemmungen spielen. Schade, die Alternative einer zukunftsfähigen Politik etwa in der Verkehrspolitik stelle ich mir anders vor.

Horst Vetter, Betzdorf
#3 von Horst Vetter, am 27.06.2016 um 17:37 Uhr
Ich stimmer Herrn Brueck voll und ganz zu. Ich brauche keinen Berufspolitiker, der von der Schule in ein politisches Amt kommt, ohne jemals im Beruf gestanden zu haben und mir dann sagt, wie das Leben und die Verwaltung funktioniert.
Zum Zweiten wird bereits jetzt deutlich, dass die Ortsgemeinden im Gebhardshainer Land das fünfte Rad am Wagen der neuen Verbandsgemeinde sein werden. Es war zu befürchten, dass dies keine Fusion auf Augenhöhe werden wird. Und es wird noch schlimmer kommen.
#2 von Volker Kaduk, am 26.06.2016 um 10:19 Uhr
Nachdem ich den Bericht über die Kandidaten als Verbandbürgermeister der fusionierden VG Betzdorf und Gebardshain gelesen habe und mir die sehr verschiedenen Vorstellungen der Bewerber gelesen habe bin ich doch der Meinung das nach einer Zusammenlegung der `VG Betzdorf und Gebhardshain doch ein erfahrener Kommunalpolitiker wie Herr Brato die bessere Lösung wäre.Herr Bäumer sollte erst einmal sein Studium erfolgreich beenden und in der Oppusituon als Kommunalpolitiker erst einmal Erfahrungen zu sammeln.Für diese riesengrosse Aufgabe als neuer VG Verbandansbürgermeister kann es nur heissen das dies nur ein erfahrener Kommunalpolitiker wie Herr Brato leisten kann.Ich wohne in der VG Wissen und seit 25 Jahren in der Kommunalpolitik tätig und ich weiss sehr wohl wovon ich rede.Ich wünsche den beiden VG` Betzdorf und Gebhardshain ein gutes gelingen.
#1 von Hans-Georg Brueck, am 25.06.2016 um 18:09 Uhr

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