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Nachricht vom 07.03.2009    

Chor-AG beschreitet neue Wege

Die Gesangvereine der Altenkirchener Chor-AG wollen in Zukunft neue Wege beschreiten. Dies kündigte Vorsitzender Karl Wolff in der jüngsten Jahresversammlung an.

chor ag ak

Wölmersen. Neue Wege des Chorgesanges und des Chorlebens wollen die Gesangvereine der Altenkirchener Chor-Arbeitsgemeinschaft unter dem Vorsitz von Karl Wolff (Birnbach) begehen. In der Gaststätte Grafenwiese in Wölmersen trafen sich die Vereinsvorstände oder ihre Vertreter zur Jahresversammlung. Vorsitzender Wolff begrüßte die Vertreter der zehn Chöre und die drei Vertreter des Kreischorverbandes Altenkirchen, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Klaus Schmidt, den Schriftführer Manfred Hain und den Pressereferenten Wolfgang Wachow. Wolff selber trat in mehreren Funktionen auf - als Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Mitglied des Landesmusik-Ausschusses, stellvertretender Vorsitzender des Kreischorverbandes Altenkirchen, Vorsitzender des Gemischten Chores und des Jugendchores Birnbach. Erschienen waren die Vertreter des MGV Altenkirchen, des MGV Beul-Heupelzen, des GM Chores Birnbach, des MGV Eichelhardt, des MGV Fluterschen, des MGV Hilgenroth, des Frauenchores Neitersen und des GM Chores Willroth.
"Neue Wege" - das war das Thema der Versammlung. Wolff rief die Vereine auf, sich ohne wenn und aber um Ideen zur Belebung des Chorgesanges zu bemühen. So sei Zusammenarbeit mit einer der Zukunftswege. Auf die Dauer seien viele Chöre nicht mehr überlebensfähig und das aufgrund ihrer örtlichen Lage, Vereinsstruktur und auch mangelndem Nachwuchs. Nachwuchs, das betonte Wolff, heiße nicht nur unbedingt junge Leute, sondern auch die des mittleren Alters. Reaktivierung, Rückkehr von ehemaligen Sängern und Sängerinnen nannte er als Möglichkeit. Die Umstellung von altem, traditionellem Liedgut hin zum modernen Gesang ebenso. Das allerdings bedeute nicht, das Alte komplett über Bord zu werfen. Der Zuhörer müsse begeistert werden und das nicht nur zum gefälligen "Hinhören", sondern zum Anreiz, selber gerne singen zu wollen. Projekte könnten da eine Hilfe sein. Projekte wie Jazz und Gospel hätten deutlich den Trend und richtungweisenden Erfolg gezeigt. Wolff forderte die Chöre auf, ihm neue Ideen zu nennen und positiv in die Zukunft zu sehen. Einige Chöre hätten hier schon erfolgreich andere Wege beschritten und zustimmende Reaktionen verbucht. Er nannte hier das Gospel Projekt des Chorverbandes Rheinland unter dem Chorleiterehepaar Sauerwald. Die anfängliche Zahl von knapp 30 Mitgliedern, die aus der gesamten Region zu den monatlichen Proben nach Emmelshausen kämen, sei auf über 60 gestiegen.
Wolf ermutigte die Chöre sich am Festival der Chorstimmen von Donnerstag, 18., bis Sonntag, 20. September, in Bingen zu beteiligen. Weiterhin nannte er es einen Herzenswunsch, dass sich die Chöre des Kreischorverbandes Altenkirchen recht zahlreich an der Abschlussveranstaltung "60 Jahre Chorverband RLP" am Samstag, 5. Dezember, in Koblenz zu beteiligen. Den teilnehmenden Chören werde die Busfahrt bezahlt. Diese Veranstaltung sei eine Benefiz-Veranstaltung für "Herzenssache". Ebenso nannte er das Volkslieder-Leistungssingen am Samstag, 7. November, in Ahrweiler, sowie das Kinder- und Jugendchorfestival am Sonntag, 28. Juni, in Bad Neuenahr und das Meisterchorsingen am Sonntag, 8. November, in Ahrweiler. Nähere Informationen können die Vereine aus dem Internet oder im Büro des Chorverbandes RLP abrufen. Meldeschluss für das Meistersingen ist der 30. April. Wolff nannte es aber auch wichtig, dass die Chöre nicht nur erwarteten, dass ihre eigenen Veranstaltungen besucht werden, sondern auch sie selber die Angebote der Anderen annehmen. Am Samstag, 14. März, ist in Bad Kreuznach der Sängertag des Chorverbandes RPL und am 28. März ab 14 Uhr in Bitzen der Sängertag des Kreischorverbandes AK im St. Andreas Haus. Der Kreischorverband erwarte eine gute Beteiligung. Hier hätten die Chöre die Möglichkeit, Informationen zu erhalten und selber sich zu äußern. (wwa) Foto: Wachow



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