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Nachricht vom 24.07.2016    

Hartes Rennen mit Klassensieg glücklich beendet

Das 56. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen wurde für den Chef Oliver Schumacher von H & S Ralleysport aus Fluterschen und seinen Partner Ernst Berg, die zusammen den H&S-Peugeot RCZ in der Klasse SP2T an den Start brachten zu einem harten Stück Arbeit. Es gab mehrere "Feindberührungen".

Foto: byJogi

Fluterschen. Nürburgring. „Ich hatte das Gefühl, als wenn uns heute so ziemlich jeder ins Auto gefahren ist.“ Mit diesen Worten beschreibt Teamchef Oliver Schumacher seine ersten Eindrücke nach dem fünften Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am vergangenen Wochenende. Obwohl der H&S-Peugeot RCZ nach dem Rennen ein Fall für den Karosseriebauer war, feierte das Peugeot-Duo einen verdienten, wenn auch glücklichen Klassensieg.

Bereits im Training gab es ein „Missverständnis“ zwischen dem Prümer Routinier und einem BMW-Piloten, was dem französischen Löwen die ersten Kampfspuren, aber auch die Pole-Position in der Klasse einbrachten. Im Rennen, mit einer vierstündigen Distanz, auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife des Eifelkurses gab es dann bereits kurz nach dem Start den nächsten unverschuldeten Kontakt, als ein etwas übermütiger Porsche-Fahrer, den Peugeot von Ernst Berg aufs Korn nahm. Tür, Seitenteil, A-Säule, Schweller und der Heckflügel mussten nach dieser Aktion auf die Verlustliste gesetzt werden, aber nach einem Kontrollstopp konnte der Eifelaner die Fahrt, wenn auch mit riesigem Rückstand, fortsetzen. Bis zum routinemäßigen Boxenhalt in Runde elf konnte sich der Peugeot-Pilot aber wieder in Reichweite der Klassenkonkurrenz
kämpfen.

Nachdem der abgeknickte Heckflügel beim Stopp getauscht war und die defekte Fahrertür notdürftig repariert war, konnte Teamchef Oliver Schumacher der das Steuer übernommen hatte das Rennen fortsetzen, die Aufholjagd wurde jedoch bereits nach zwei Runden erneut unterbrochen. Beim Überrunden zeigte sich ein Mitstreiter etwas zu optimistisch und scherte im superschnellen Streckenabschnitt "Antoniusbuche" zu spät aus dem Windschatten aus und touchierte den Peugeot-RCZ im Heckbereich. Der anschließende Highspeed-Einschlag kostete ein weiteres Seitenteil und Teile der Radaufhängung, aber weiter keine Zeit. „Ich habe das Auto mal durchgeschüttelt und gehört ob irgendetwas klappert, aber außer der nun
krummen Radaufhängung mit einem sehr abenteuerlichen Fahrverhalten konnte ich keine weiteren Schäden feststellen“, so Oliver Schumacher.

Der Rückstand auf den Führenden der Klasse SP2T war jedoch weiter angewachsen. Ein weiterer kleinerer Ausrutscher ohne Folgen und ein zusätzlicher Boxenstopp kurz vor Rennende, um etwas Benzin nachzutanken, kosteten hingegen nur Zeit. Da aber auch die Klassenkonkurrenten drei Runden vor Rennende einen zusätzlichen Halt zum Fahrerwechsel einlegen musste konnten sich Schumacher und Berg sogar noch an die Spitze ihrer Klasse setzen und einen hart erkämpften, glücklichen aber verdienten, zweiten Saisonerfolg feiern.

„Wir haben immer versucht das Auto im Rennen zu halten, auch wenn das heute oft sehr schwer war und wir jede Menge Glück im Unglück hatten, Der Einschlag bei meinem Abschuss durch den GT3, war glücklicherweise in einem sehr flachen Winkel und es ist nichts großartiges passiert. Normalerweise sieht ein Auto nach einem Leitplankenkontakt bei diesem hohen Tempo anders aus. Das Fahrverhalten war danach sehr abenteuerlich, vor allen in Linkskurven. Deshalb war ich auch noch einmal im Grünen. Am Schluss hatten wir natürlich etwas Glück, dass die Renault-Mannschaft auch noch Probleme bekommen hat. Aber so ist nun einmal der Rennsport“, so Oliver Schumacher.

Die zweite Saisonhälfte der VLN-Langstreckenmeisterschaft beginnt mit 39. RCM
DMV Grenzlandrennen am 20. August. Auch hier beträgt die Distanz vier
Rennstunden. Nach dem Qualifying von 8:30 bis 10 Uhr, ist der Start für 12 Uhr
geplant. (Redaktionsbüro byJogi)



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