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Nachricht vom 29.07.2016    

Brand in Etzbach zerstörte Wohnung, Dachstuhl und Speicher

AKTUALISIERT Am Freitagmorgen, 29. Juli gegen 10.20 Uhr löste die Leitstelle Montabaur Alarm für die Feuerwehr Hamm aus. Gemeldet war ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Donnenstraße in Etzbach. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt, ein Bewohner musste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Das Haus wurde unbewohnbar, vorläufig geschätzter Sachschaden rund 100.000 Euro. Ermittlungen zur Brandursache übernahm die Kripo Betzdorf und die Polizei Altenkirchen.

Fotos: kkö

Etzbach. Am Freitagmorgen löste der Brand in Etzbach den Einsatz der Feuerwehren Hamm, Altenkirchen und Wissen aus. Die Meldung lautete Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Als der Einsatzleiter der Feuerwehr Hamm, stellv. Wehrleiter Christian Brenner, eintraf, schlugen bereits Flammen aus dem Dach und es zeigte sich erhebliche Rauchentwicklung. Aufgrund dieser Lage und der Ungewissheit, ob noch Personen im Gebäude waren, ließ er Alarm für den Löschzug Wissen auslösen. Vor allem weil klar war, dass ohne Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter) dieser Einsatz nicht bewältigt werden könnte.

Über die Drehleiter aus Wissen wurde die Dacheindeckung zunächst gekühlt. Atemschutzgeräteträger gingen in das Gebäude und durchsuchten dieses. Ein Wohnungsinhaber war nur durch gutes Zureden dazu zu bewegen die Wohnung zu verlassen. Der Mann, durch Vorerkrankungen bereits belastet, wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ein Feuerwehrmann aus Hamm der sich an der Hand verletzt hatte, wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Nachdem feststand das keine weiteren Personen im Haus waren wurde der Löschangriff intensiviert. Das Feuer war recht schnell gelöscht. Der Einsatzleiter erkundete das Dachgeschoss und stellte fest, das es sich um einen sogenannten Kriechboden handelt der bereits an mehreren Stellen durchgebrannt war. Die Brandwohnung sowie der Speicher sind ausgebrannt und nicht mehr nutzbar, eine weitere Wohnung ist durch die Verrauchung vorläufig nicht bewohnbar.

Da es nicht möglich war den Brand oder aber Glutnester von innen aus zu bekämpfen, wurde die Dacheindeckung, durch Trupps unter Atemschutz, über die Drehleiter aus Wissen sowie den Teleskopgelenkmast aus Altenkirchen geöffnet, um die verbliebenen Glutnester zu orten und zu löschen. Hierbei kam die Wärmebildkamera der Feuerwehr Hamm zum Einsatz. Gegen 13.30 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet und die Wehren rückten ein.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Hamm und Wissen sowie aus Altenkirchen mit rund 50 Kräften, der Rettungsdienst aus Wissen, mit Rettungswagen und Notarzt, sowie der DRK Ortsverein Altenkirchen-Hamm mit fünf Fahrzeugen und 10 Kräften. Die Polizei war mit drei Beamten an der Einsatzstelle. (kkö)

Aktuell teilte die Kripo Betzdorf mit, dass das gesamte Gebäude nach dem Brand und den Löschmaßnahmen nicht bewohnbar ist. Es dürfte ein Schaden von ca. 100.000 Euro entstanden sein. Die Hausbewohner sind bei Angehörigen oder Bekannten untergekommen. Für eine Person stellte die VG Hamm eine Ersatzwohnung zur Verfügung.

Die Polizei in Altenkirchen und die Kriminalpolizei von Betzdorf nahmen die Ermittlungen vor Ort auf. Die Brandursachenermittlungen dauern an. Aktuell ist noch völlig unklar, wie es zu dem Brand gekommen ist, schreibt die Kripo.


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