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Nachricht vom 13.03.2009    

Alle Wege führen nach Rom

"Auf alten und neuen Wegen von der Donau über die Alpen und die Apenninen nach Rom" - das ist das Thema eines Votrages von Dr. Alfred Beth und Franz Weiss am 25. März im Kreishaus.

Altenkirchen. Nach Santiago de Compostella im Jahr 2006 war ein Jahr später Rom Ziel einer rund 1400 Kilometer langen Radtour von Franz Weiss und Dr. Alfred Beth. "Auf alten und neuen Wegen von der Donau über die Alpen und Apenninen nach Rom", so heißt auch der Vortrag der beiden, den die Kreisvolkshochschule Altenkirchen am Mittwoch, den 25. März, um 19.30 Uhr in der Kreisverwaltung veranstalten wird. Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Beth und Weiss starteten in Donauwörth, dem Endpunkt einer römischen Heerstraße, die vom Po zur Donau führte. Entlang dieser "Via Claudia Augusta" ging der erste Teil der Reise über den Reschenpass und weiter über Bozen, Trient und Verona zum Po. Von dort führte der Weg weiter nach Ferrara und Bologna. Danach ging es über die Apenninen nach Florenz und weiter durch die östliche Toskana (Arezzo) und Umbrien (Perugia, Assisi). Nach 18 Tagesetappen war Rom, neben Santiago das zweite mittelalterliche Pilgerziel der Christenheit, erreicht. Der alte historische Pilgerweg „Via Francigena“ ist nur wenig bekannt. Auch gibt es auf diesen alten Wegen keine dem Camino vergleichbare Infrastruktur. Und so wird man in Italien als Rad- oder Fußwanderer vielfach als Exot betrachtet. Diese Unterschiede zum Jakobusweg bringen Herausforderungen mit sich, haben aber auch ihren eigenen Reiz, auf neuen Wegen nach Rom zu "pilgern". Die Kreisvolkshochschule lädt alle Interessierten zum Vortrag in den großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung ein, es wird kein Eintritt erhoben, jedoch eine Spende für das aktuelle Projekt des Wissener Jahrmarktes, den Bau von Werkstätten im Berufsbildungszentrum Kamuli in Uganda erbeten.
Nähere Informationen oder Anmeldungen bei der KSV Altenkirchen unter den Telefonnummern 02681/8122-11 oder -12 sowie unter kvhs@kreis-ak.de.


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