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Nachricht vom 17.03.2009    

Spannender Jugendfeuerwehrdienst

Spannend wird es alle 14 Tage für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Altenkirchen, wenn der Jugendfeuerwehr-Dienst ansteht. Die Nachwuchskräfte wissen nämlich vorher nicht, was auf dem Dienstplan steht.

Altenkirchen. Alle 14 Tage treffen sich die über 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Altenkirchen im Feuerwehrhaus der Kreisstadt zum Jugend-Feuerwehrdienst. Was genau auf dem Dienstplan steht, ist den jungen Männern nicht bekannt und so sehen sich die Ausbilder, die komplett aus den eigenen Reihen des aktiven Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr Altenkirchen kommen, immer einer fast vollständigen Mannschaft gegenüber. So stand auch Björn Stürz, Gruppenführer und Mitglied der Feuerwehr-Einsatzzentrale (FWZ) im großen Ausbildungsraum des Feuerwehrhauses in ersten Geschoss vor den Jugendfeuerwehrlern. Thema an diesem Spätnachmittag war die Funk- und Kartenkunde. Vorgestellt wurden die Arten von Karten und Plänen, Rettungskarten, topografische Karten, Hydrantenpläne, Zugwegekarten der Bahn sowie deren Verwendung. Anschließend folgte die Erläuterung zum Aufbau der Funkrufnamen, das Führen eines Funkgespräches. Die Regeln des Funkverkehrs im Zweimeter- und im Viermeterband-Bereich. Zur Schulung gehörten aber auch die Alarmierungsarten, so die seit einigen Monaten eingeführte Änderung durch die Rettungsleitstelle Montabaur im Rahmen des Funks. Abschließend durften die Nachwuchs-Feuerwehrmänner den Raum betreten, der für sie ansonsten Tabu ist. Sie besichtigten die FEZ-AK, Feuerwehr-Einsatzzentrale Altenkirchen. Damit der Abend nicht nur von trockener Theorie bestimmt wurde, führte Stürz mit seinen "Auszubildenden" noch eine Funkübung durch. (wwa)/ Foto: Wachow


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