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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 07.09.2016 - 20:48 Uhr    

Mittelstand hat „Talentagentin“ zu Gast

Gute Mitarbeiter sind rar. Das bekommt besonders der Mittelstand verstärkt zu spüren. Talente sind es noch mehr. Das war der Grund für den regionalen Geschäftsführer des „Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft“ (BVMW), Rainer Jung, sich bei dem aktuellen „BVMW Meeting Mittelstand“ dieses Themas anzunehmen und mit Ferihan Steiner eine „Talentagentin“ für ein Referat zu engagieren.

v. l.: Christoph Lindenschmidt(Lindenschmidt), Ferihan Steiner (Referentin), Rainer Jung(BVMW) und Matthias Lindenschmidt (Lindenschmidt) Foto: Melanie Heider

Region. Zu der Veranstaltung mit dem Thema „Talente erkennen, Talente fördern – die Talentagentin sagt wie“, die bei der Umwelttechnik Lindenschmidt GmbH in Kreuztal-Krombach stattfand, begrüßte einer deren Geschäftsführer, Christoph Lindenschmidt, trotz tropischer Temperaturen eine beachtliche Anzahl Mittel-ständler, um ihnen zunächst die erfolgreiche Geschichte des Unternehmens über 3 Generationen und die dort betriebene High-Tech-Entsorgung mit sehr hohem Umweltstandards von Sonderabfällen in flüssiger und fester Form vorzustellen.

Ferihan Steiner machte in Ihrem Referat klar, dass sich der Unternehmenserfolg an Schlüsselpositionen entscheidet, Talentmanagement der zentrale Erfolgsfaktor für Unternehmen ist, um künftig innovativ und wettbewerbsfähig zu sein. Wegen der vielfältigen Herausforderungen im Mittelstand ist für sie das Talent-management ein Top -Thema. Dabei müssen sich, so die Referentin „Kompetenz, Potential, Motivation und Werte des Talentes mit den Kompetenzen und Anforderungen des Unternehmens decken.“

Vorteilhafter als der „teure Einkauf von Bachelor- oder Masterabsolventen“ ist es, hausinternes Wissen zu erkennen und zu fördern, um damit in Zukunft Wettbewerbsvorteile zu generieren. Talente, Kompetenzen und Potentiale von Mitarbeitern, so Steiner, sind im Unternehmen zu entdecken und zu fördern, sowie die „Stars“ an das Unternehmen zu binden. Im von ihr genannten „Junior-Talentmanagement“ ist eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Ausbildung und Weiterentwicklung notwendig, wobei im ersten Schritt zu eruieren ist, wer überhaupt ein Talent ist und im zweiten die Talente in Kompetenz und Potential zu identifizieren.

Um nachhaltigen Erfolg bei der Talentfindung zu gewährleisten, muss sich der Unternehmer über die Eigenarten von „Generation Y“ und „Generation Z“ im Klaren sein. Für sie die richtige „Ansprache“ zu finden muss er erfahren, was sie wünschen. So berichtete Steiner über eine Befragung, bei der die Generationen vorrangig erwarten, dass sie Aufgaben entsprechend ihrer Kompetenz und Neigung bekommen. Als zweites erwarten sie flexiblere Arbeitszeiten, erst an dritter und vierter Stelle folgen ihre Wünsche nach mehr Geld und ihrer Beförderung. Ferner sind nur 16 Prozent der Mitarbeiter mit der Arbeit des Führungspersonals zufrieden und wünschen sich Veränderungen in der Führungskultur. Die Chefs sind also gefragt, in die Abteilungen hineinzuhören.
Gefragt ist heute und noch mehr morgen: Individualität statt Konformität, Kreativität und Inspiration, Freigeist statt Angepasstheit. Bei aller strategischen Planung steht immer fest: Es geht um den Menschen.

Nach dem gemeinsamen Imbiss beim Get-together stand die interessante Besichtigung der hochmodernen Lindenschmidt-Entsorgungsanlagen auf dem Programm.



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