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Nachricht vom 25.03.2009    

Mit dem Umweltkompass durch drei Kreise

Die Schönheit und Mannigfaltigkeit des Westerwaldes und wie man sie schützen und zugleich touristisch nutzen kann spiegelt sich im jetzt herausgegebenen Umweltkompass 2009 der drei Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis wider. Hier sind zahlreiche Initiativen zusammengefasst, die die Kulturlandschaft vorstellen und bewahren.

Region. "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?" Das Gute sind in diesem Fall Landschaft und Natur des Westerwaldes. Ihre Schönheit und Mannigfaltigkeit werden oft als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Umso mehr lohnt es sich, immer wieder vorzuführen, wie schön und attraktiv die Westerwälder Heimat ist. Dies haben sich die drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis in der Gemeinschafts-Initiative "Wir Westerwälder - Landschaft, Leistung, Leute" auf die Fahne geschrieben und den Worten mit dem Umweltkompass 2009 Taten folgen lassen.
Fledermäusche "belauschen", Sterne betrachten, mit dem Förster wandern, einfach Energie sparen und vieles andere mehr, für jeden an der Natur und der Kulturlandschaft Interessierten ist etwas dabei. Das breit gefächerte Angebot umfasst über 250 Aktionen und erstreckt sich über das ganze Jahr. Zu Land, bei Wanderungen mit dem Förster oder Wildkräuter-Spaziergängen, zu Wasser, bei Kajaktouren auf der Wied, oder in der Luft mit dem Heißluftballon über Baumwipfelnlassen sich die Schönheiten und die Kraft der Natur erleben und genießen.
Naturerlebnis pur wird bei einer großen Zahl von Veranstaltungen speziell den Kindern geboten. Sie können zum Beispiel ein Wochenende lang Indianer werden und sich vom "Großen Bär" und dem "Tapferen Wolf" zeigen lassen, wie man Fähten liest, sich tarnt und lautlos schleicht. Eingeladen sind sie auch zu einer Reise zu den Lebensräumen von Strudelwurm und Quellschnecke. Bei einem anderen Erlebnistag in der Natur können die Kinder in die Rolle von "Harry Potter" und seinen Gefährten schlüpfen. Spannung verspricht auch die Expedition zu den Nister-Piraten.
Natur und Umwelt gehören zu den wichtigsten Ressourcen den Region. Der Westerwald bietet in seiner Urwüchsigkeit und Naturnähe nicht nur für Abenteuer, naturkundliche Wanderungen oder botanische Intensivkurse die passende Kulisse, sondern neu auch für ein Kräuterprojekt in großem Stil. Intensive Recherchen haben im geografischen Westerwald eine beeindruckende Basis an Personen, Gruppen und Initiativen entdecken lassen, die sich diesem Thema verschrieben haben. Für die neue Art, das Grün des Westerwaldes zu erleben, wird am 24. Mai der Startschuss gegeben. An diesem Sonntag wird in Wissen die "Kräuter- und Gartenroute Westerwald" eröffnet. Neben den Freunden essbarer Kräuter und Heilkräuter werden bei verschiedenen Veranstaltungen auch die Pilzfreunde auf ihren Geschmack kommen.
Ein weiteres Naturprodukt ist bei den Obstbaumschnitt-Kursen im Spiel. Es geht darum, die Streuobstbestände im Westerwald zu nutzen, um Speisen oder Säfte herzustellen. Dabei kommt es auf richtigen Schnitt und Pflege an. Die Landräte Lieber, Altenkirchen, Kaul, Neuwied und Weinert, Westerwaldkreis, haben allen Partnern der Umweltbildung in ihren Kreisen gedankt, die hinter der Fülle von Angeboten und Aktivitäten stehen, besonders denen, die ehrenamtliche Sachkenntnis, Fantasie und nicht zuletzt Zeit in den Schutz der Natur und Umelt investieren.
Erhältlich ist der Umweltkompass bei den Kreisverwaltungen in Altenkirchen, Telefon 02681/812 652, Neuwied, Telefon 02631/803 650, und Montabaur, Telefon 02602/124 583. Auch liegt er in den Verbandsgemeinde-Verwaltungen sowie den Touristik-Informationen und den touristischen Einrichtungen in der Region zum Abholen bereit.


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