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Nachricht vom 21.09.2016    

Westerwald Bank: 35.000 Euro für digitale Klassenzimmer

Jeweils 5.000 Euro für sieben heimische Gymnasien übergab die Westerwald Bank. Die Schulen werdend amit ihre digitale Ausstattung verbessern. Bereits im letzten Jahr hatte die Bank den Förderschwerpunkt auf das „Digitale Klassenzimmer“ gelegt und die Real- und Gesamtschulen der Region unterstützt.

Die Vertreter der heimischen Gymnasien erhielten insgesamt 35.000 Euro für die digitalen Klassenzimmer.

Hachenburg/Region. Es gibt sie noch, die Kreidetafel. Aber sie ist auf dem Rückzug. Interaktive Whiteboards erobern den Unterricht. Die Digitalisierung der Schulen ist in vollem Gang. Die Westerwald Bank unterstützt in diesem Jahr sieben heimische Gymnasien innerhalb ihres Geschäftsgebietes zielgerichtet bei der Erweiterung ihrer digitalen Infrastruktur und spendet dazu insgesamt 35.000 Euro unter dem Stichwort „Digitales Klassenzimmer“.

Aus dem Landkreis Neuwied erhielt das Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf 5.000 Euro, aus dem Westerwaldkreis das Private Gymnasium Marienstatt, das Evangelische Gymnasium Bad Marienberg und das Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg, aus dem Kreis Altenkirchen das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Betzdorf, das Westerwald-Gymnasium in Altenkirchen und das Kopernikus-Gymnasium Wissen.

„Die Didaktik muss sicher noch viel stärker als bisher auf die technischen Möglichkeiten ausrichten, die Schüler schon früh und verantwortungsvoll mit der so genannten vierten Kulturtechnik, der Mediennutzung, vertraut gemacht werden. Der Weg zu digitalen Lernwerkzeugen und Lernumgebungen ist vorgezeichnet“, sagte Vorstandssprecher Wilhelm Höser bei der Übergabe der Spenden in Hachenburg. Eine Zukunft von Bildungssystemen außerhalb der Welt der neuen Technologien sei weder vorstellbar noch verantwortbar.



Für Höser steht die Spende in der Tradition der genossenschaftlichen Historie: „Friedrich Wilhelm Raiffeisen als Begründer des Genossenschaftswesens lag die Bildung der Landbevölkerung am Herzen. Mit ihm verbinden wir unter anderem Schulgründungen seiner Zeit. Und in dieser Tradition wollen wir helfen, den Jugendlichen bei uns in der Region die bestmögliche Bildungsumgebung zu verschaffen, indem die Schulen digitale Werkzeuge zur Verfügung haben, um Lernziele zu erreichen“, so Höser. Bereits im letzten Jahr hatte die Bank den Förderschwerpunkt auf das „Digitale Klassenzimmer“ gelegt und die Real- und Gesamtschulen der Region unterstützt.

Die Schulen verwenden die Spenden durchaus unterschiedlich, beispielsweise zur Anschaffung von digitalen Tafeln, Tablet-PCs, neuen Beamern und LED-Bildschirmen oder zur Einrichtung eines gesicherten WLAN-Zugangs in den Unterrichtsgebäuden.


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