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Nachricht vom 24.09.2016    

Gute Resonanz bei der Woche der Wiederbelebung

Der DRK Kreisverband Altenkirchen beteiligte sich in diesem Jahr an der Woche der Wiederbelegung mit einer Aktion auf dem Parkplatz des Edeka Marktes in Horhausen. Hier konnte jeder Basis-Wiederbelebung erlernen. Rund 40 Personen nutzten die Chance.

Rund 40 Personen nutzen die Chance, die richtigen Handgriffe zur Wiederbelebung zu erlernen. Foto: DRK

Horhausen. Über 40 Personen, die akiv die Wiederbelebung vor Ort übten, erhielten als Geschenk eine Beatmungsmaske. Durchgeführt wurde die Aktion von Rettungsassistent Holger Mies von der First-Respondergruppe Flammersfeld und dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. med. Peter Enders. Der Kreisvorsitzende Michael Lieber und der Vorsitzende des DRK Ortsvereins, Josef Zolk, unterstützten die Veranstaltung durch ihre Anwesenheit.

Die „Woche der Wiederbelebung“ – die 2016 bereits zum vierten Mal stattfindet – ist eine Initiative des Berufsverbands Deutscher Anästhesisten und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie.

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Europa. Alleine in Deutschland werden ca. 200 Menschen pro Tag reanimiert. 2014 wurden über 4000 Todesfälle nach Herz-Kreislaufstillstand registriert. Die Chance nach einem solchen Ereignis zu überleben hängt wesentlich davon ab, dass bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Laien Reanimationsmaßnahmen durchgeführt werden.




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Nachdem Deutschland Schlusslicht in Europa war, ist es durch viel Engagement in den letzten Jahren gelungen, die Laienreanimationsquote deutschlandweit von 17 Prozent auf 31 Prozent zu steigern. Ziel ist es bis 2020 eine Laienreanimationsquote in Deutschland von 50 Prozent zu erreichen.

„Dazu ist auch die Schülerausbildung in Wiederbelebung wichtig. Es ist notwendig die Schülerausbildung mit zwei Stunden pro Jahr ab der 7. Klasse in allen Bundesländern einzuführen, wie es in Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern bereits erfolgt“, so Peter Enders.



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