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Nachricht vom 15.10.2016    

Gute Performance des "Löwen" blieb leider unbelohnt

Beim neunten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wurde die gute Renn-Performance die das Duo Colin Lohmann und Oliver Schumacher mit ihrem „Löwen“, dem H&S-Peugeot RCZ in der Klasse SP2T boten, leider nicht belohnt. Nach einem Ausrutscher nebst Leitschienenkontakt, musste Oliver Schumacher den Renner in Runde vier vorzeitig abstellen.

Beim neunten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring Foto: Veranstalter

Fluterschen. Nach einer kleinen Sommerpause, in der der Motor des H&S-Peugeot RCZ des Westerwälder H&S-Rennteams von Oliver Schumacher überholt wurde, erwartete die 157 Teams die ihre Nennung für das „DMV 250 Meilen Rennen“ abgegeben hatten, typisches Eifelwetter mit Regen und Temperaturen im einstelligen Bereich. Entsprechend schwierig waren bereits im Qualifying am Samstagmorgen die Bedingungen auf der der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife des Eifelkurses. Auch zum Start des Rennens war die Strecke noch feucht, so dass sich eine Vielzahl der Fahrer, wie auch Oliver Schumacher, zum Start mit profilierten Regenreifen entschlossen.

Die zunächst sichere Variante auf dem extrem rutschigen Geläuf erwies sich aber bereits ab der zweiten Runde als zu langsam und so wurde an den Boxen fleißig Reifen gewechselt. Auch der H&S-Peugeot RCZ erhielt nach Runde drei von seiner Mannschaft profillose Slicks montiert und wurde wieder ins Rennen geschickt. „Das Auto war mit den Slicks richtig gut“, beschrieb Oliver Schumacher die ersten Kilometer. Der überholte Motor und die neuen Aerodynamikteile passen hervorragen zusammen und machen das Auto noch fahrbarer und schneller.



Das „Vergnügen“ mit dem perfekten Auto musste dann allerdings vorzeitig für beendet erklärt werden. Der Teamchef kam im Streckenabschnitt „Adenauer Forst“ auf eine, wohl doch noch nasse Stelle und verlor seinen „Löwen“. Der Einschlag in die Leitschienen war zwar nicht allzu heftig, aber die Hinterachse war nach dem Kontakt jedoch so stark ín Mitleidenschaft gezogen worden, dass eine Fortsetzung des Rennens nicht möglich war. „Schade“, so Oliver Schumacher, „aber so etwas passiert im Eifer des Gefechtes leider schon einmal. Zum Finale in 14 Tagen sind wir aber auf jeden Fall wieder dabei.“

Die Sommerpause brachte noch eine weitere Änderung. Der Firmenname des Westerwälder Teams änderte sich von H&S-Rallyesport in H&S-Racing. „Da wir in Zukunft neben den Rallyeaktivitäten vermehrt auf der Rundstrecke unterwegs sind, schien uns eine Umbenennung des Teams sinnvoll. Wir möchten in Zukunft beide Bereiche abdecken und firmieren zukünftig unter ‘H&S-Racing Renn und Rallyesport‘ so Teameigner Oliver Schumacher.



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