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Nachricht vom 27.11.2016 - 11:17 Uhr    

Gut ankommen im Ehrenamt

Ein gemeinsames Frühstück mit einem Vortrag von Klaus Gerhardus, Lebenshilfe des Landkreises, über Zufriedenheit im Ehrenamt führte zahlreiche Personen in den Kuppelsaal der VG Wissen. Ehrenamtlich tätige Personen haben unterschiedliche Intentionen innerhalb der Gesellschaft tätig zu werden.

Zum Frühstück und Vortrag trafen sich Ehrenamtler. Foto: pr

Wissen. Aromatischer Kaffeeduft empfing schon beim Eintritt in die Räumlichkeiten, und bei einem reichhaltigen Frühstück konnten sich die Teilnehmer bei angeregten Gesprächen in entspannter Atmosphäre für die nachfolgenden Informationen stärken.

Zu einem lebendigen und informativen Vortrag zum Thema „Gut ankommen im Ehrenamt“ konnte Angela Wagner, Ehrenamtskoordinatorin der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen, ehrenamtlich Engagierte und Interessierte sowie den Referenten Klaus Gerhardus im Rahmen des gut besuchten Informationsfrühstücks begrüßen. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten die Ehrenamtskoordinatorinnen der beiden Mehrgenerationenhäuser im Kreis, der Kreisverwaltung sowie der Lebenshilfe in den Kuppelsaal der Verbandsgemeinde in der Westerwald Bank in Wissen.

Klaus Gerhardus, Bereichsleiter der Hilfen für Erwachsene der Lebenshilfe, gab eine kurze begriffliche und geschichtliche Einführung in das „Ehrenamt“. Im Anschluss wurde in Kleingruppen nach den unterschiedlichen Motiven geforscht, die Menschen dazu bringen, sich unentgeltlich und trotzdem begeistert in den verschiedensten Bereichen zu engagieren.
Die Motive dafür, ein Ehrenamt auszuüben, sind sehr verschieden und reichen vom Wunsch, sich selbst zu verwirklichen und die Freizeit sinnvoll zu gestalten bis zur Hoffnung, Ideale gemeinsam mit anderen Menschen verwirklichen zu können, Werte zu vermitteln und die Gesellschaft positiv beeinflussen zu können. Zentraler Beweggrund vieler ehrenamtlicher Helfer ist das Verantwortungsgefühl für andere, der Wunsch, etwas zu tun für Menschen, die nicht privilegiert sind, die aus verschiedensten Gründen Mühe haben, am gesellschaftlichen Leben teil zu nehmen oder ausgegrenzt werden. In den Kleingruppen fielen Stichworte wie „Nächstenliebe, „Fairness“ und „Wertschätzung“.

Deutlich wurde in den Kleingruppen ebenso wie in der anschließenden Diskussion, dass viele freiwillig Tätige vor allem aus relativ neuen Betätigungsfeldern das Bedürfnis nach mehr Austausch über organisatorische Dinge haben, viele aber auch einfach die Geselligkeit und das Erleben von Gemeinschaft genießen.

Klaus Gerhardus führte souverän und mit einem Augenzwinkern durch den Morgen und bedankte sich zum Schluss bei den Teilnehmern für das Interesse und den regen Austausch. Da in Kürze das gemeinsame Treffen der Koordinationsstellen im Kreis zur Planung der Veranstaltungen für das kommende Jahr ansteht, gaben die Ehrenamtskoordinatorinnen allen den Wunsch mit auf den Weg, Themenvorschläge zu überlegen und diese bei ihnen abzugeben.
Ein Thema für 2017 steht schon fest: Im Frühjahr werden „Rechtsfragen im Ehrenamt“ behandelt.



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