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Nachricht vom 01.12.2016    

Start des Buslinien Konzeptes Altenkirchen-Wissen

Zur Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs hat der Landkreis Altenkirchen ein sogenanntes Linienbündelungskonzept beschlossen. Hierbei werden ertragreiche und ertragsarme Linien zusammengefasst. Die Planung basiert auf dem ÖPNV-Konzept Rheinland-Pfalz Nord. Das Linienbündel Altenkirchen-Wissen startet am 11. Dezember.

Das neue Buslinienkonzept Altenkirchen-Wissen gilt ab 11. Dezember. Foto: Archiv AK-Kurier

Altenkirchen/Wissen. Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 wird es im Kreisgebiet zur Umsetzung eines ersten Linienbündels kommen. Den Zuschlag erhielt das Verkehrsunternehmen, welches das qualitativ beste und wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte. Mit diesem Verfahren wollen die im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) organisierten Landkreise in den kommenden Jahren das Verkehrsangebot für die Fahrgäste trotz demografischem Wandel bezahlbar halten und gleichzeitig den steigenden Ansprüchen an Umweltstandards, Modernität und Komfort genügen.

Die planerischen Vorarbeiten wurden im Auftrag der Kreisverwaltung maßgeblich durch den VRM erbracht. Die Fa. Martin Becker, Altenkirchen, hat den Zuschlag für das Linienbündel erhalten. Die Laufzeit der durch den Landesbetrieb Mobilität erteilten Genehmigung beträgt 10 Jahre. Der Erste Kreisbeigeordnete Konrad Schwan begrüßt den Start des Linienbündels Altenkirchen-Wissen: „Durch das Linienbündelungskonzept haben wir eine längerfristige Planungssicherheit beim ÖPNV-Angebot in unserem Landkreis“.

Das Verkehrsangebot beinhaltet eine bessere Abstimmung zwischen Bus und Bahn an den Bahnhöfen Altenkirchen, Breitscheidt, Au und Wissen. Es wird zudem eine neue innerörtliche Verbindung in Wissen eingeführt, welche die Kernstadt im 60-Minuten-Takt erschließt. Eine absolute Neuheit beim öffentlichen Personennahverkehr im Kreisgebiet ist die Einführung von Anruf-Linien-Fahrten (kurz: ALF). Dies bedeutet, dass die Fahrgäste bestimmte Fahrten, beispielsweise am Wochenende oder in Tagesrandlagen, vorab telefonisch bestellen müssen. Dadurch wird vermieden, dass Busse ohne Fahrgäste auf den Linien unterwegs sind. In vielen Ortsgemeinden wird hierdurch das Angebot an Wochentagen in der Ferienzeit deutlich verbessert. Die ALF ermöglichen unter anderem, dass die Verbindung Wissen-Roth-Hamm-Au auch abends und sonntags im Zwei-Stunden-Takt genutzt werden kann.



Fast alle Linien im neuen Linienbündel erhalten auch neue Liniennummern, da der Zuschnitt der Linien größtenteils abgeändert wurde. Die Planungen befinden sich aktuell auf der „Zielgeraden“, so Erster Kreisbeigeordneter Konrad Schwan. Er ruft dazu auf, die neuen Angebote im Kreis rege zu nutzen. Für die neuen Linien werden Taschenfahrpläne erstellt, die in Kürze bei der Firma Martin Becker erhältlich sind.

Die Firma Martin Becker arbeitet zudem gemäß den Qualitätskriterien des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) mit Hochdruck daran, die Haltestellen mit neuer Beschilderung auszustatten, damit die Kunden sich besser orientieren können. Teilweise werden sogar zusätzliche Haltestellen realisiert, um den Zugang zum Buslinienverkehr für die Kunden zu verbessern.

Im Internetauftritt der Fa. Martin Becker wurden die neuen Fahrpläne bereits eingestellt und können dort schon jetzt unter http://www.mb-bus.de angeschaut werden. Ergänzend ist auch ein Liniennetzplan verfügbar, der alle Linien im Linienbündel Altenkirchen-Wissen beinhaltet. Die Firma Martin Becker hat eine Fahrgastinformation erstellt, die bedarfsweise erweitert werden soll. Für Fragen rund um das neue Angebot steht die Firma Martin Becker unter der Rufnummer (0 26 81) 95 17 0 gerne zur Verfügung.


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