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Nachricht vom 30.12.2016 - 20:51 Uhr    

Gute Wünsche und viele gute Vorsätze zum neuen Jahr

Silvester: Rückblick auf ein Jahr und meist Anlass gute Vorsätze für das neu beginnende Jahr zu fassen. So ist das häufig am letzten Tag oder dem ersten Tag eines neuen Jahres. Wir wünschen unseren Lesern und Kunden einen schönen Jahreswechsel mit vielen guten Ideen für den Start in ein aufregendes neues Jahr. Wir wünschen auch den Mut und die Kraft alle guten Vorsätze umzusetzen. Vor allem wünschen wir ein friedliches Fest und viel Zuversicht für 2017.

Foto: Helga Wienand-Schmidt

Region. „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“ Alle Jahre wieder die frohe Botschaft der unterschiedlichen Religionen und der Politik und nach einem weiteren Jahr die Erkenntnis: es hat sich nichts geändert.

Nach dem stressigen Weihnachtsfest sind einige der Wünsche an das Christkind in Erfüllung gegangen, andere bleiben auf der Wunschliste bestehen. Von den Geschenken, die nicht so ganz gefielen, kann man zum Glück auch wieder einige Artikel umtauschen. Die Geschäftsinhaber können von dieser Möglichkeit ein Lied singen… weil es nur dem Umsatz dient. Schließlich muss man den Möglichkeiten des konkurrierenden Internethandels gerecht werden.

Wie sieht es aus bei den „guten Wünschen“ für das neue Jahr? Zuerst einmal muss man die Vorsätze – im neuen Jahr etwas anders oder gar besser zu machen - in die persönliche Wunschliste und Überlegungen als Motto für das neue Jahr einfügen. Voraussetzung ist allerdings, dass man bei sich selbst anfängt und nicht nur die Fehler bei den anderen sucht und findet. Man stelle sich vor, bei dem Blick in den Spiegel das „Vier-Augen-Gespräch“ mit der Frage zu beginnen: "Habe ich alles richtig gemacht?" Damit sind nicht nur die großen Taten und die finanziellen Investitionen in eine bessere Zukunft gemeint. Kleine Gesten können schon dafür sorgen, dass das menschliche Miteinander im Alltag lebenswerter und besser wird. Ein Lächeln, ein freundliches Wort, mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr, statt auf die Hupe zu drücken. Das alles kann ein Beitrag für die guten Vorsätze im neuen Jahr sein.

Mehr Geduld, mehr Vorbild, mehr Rücksicht in vielen Bereichen des Lebens kann schon ein Beitrag zur Verbesserung unseres Lebensalltags sein. Das Schönste dabei, es kostet kein Geld, ist also für jedermann machbar und wird seine Wirkung garantiert nicht verfehlen. Einen Versuch sollte es allemal wert sein.

Die christlichen Religionen sollten sich nicht nur in Europa mehr um ein Miteinander des Verbindenden bemühen, anstatt sich auf das Trennende zu berufen, das der Einheit der Kirchen im Wege steht, zumal dann, wenn angeblich alle an den gleichen Gott glauben. In einer weltoffenen Gesellschaft, in der sich alles verändert hat, werden sich auch unsere Kirchenfürsten damit auseinander setzen müssen, dass andere Religionen existieren und Millionen Gläubige in anderen Religionen vereinen. Die Liebe Christi muss für den richtigen Weg überzeugender bleiben, als das glorifizierte Töten „Ungläubiger“ im Namen eines Propheten. Reden helfen dabei weniger als überzeugende Taten.

Die Kirchen und ihre Vertreter, aber auch jeder Einzelne, egal welcher Glaubensrichtung müssen glaubwürdiger werden und dafür sorgen, dass nicht nur der „Glanz aus purem Gold“ in den Tempeln, sondern die Strahlkraft der eigenen guten Taten auch in den armen Ländern das irdische Miteinander der Menschen und jeweiligen Religionen überstrahlen.

„Wir sind die Guten, das sind die Bösen“. So einfach lässt sich das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Gesellschaften und der Menschen nicht verallgemeinern. Es ist schon erschreckend, wenn man miterleben muss, wie viele hasserfüllte Menschen sich auch bei uns im Westerwald bei den „Demonstrationen für eine bessere Welt“ gegenüber stehen. Ist das ein gutes Zeichen oder ein Beweis dafür, dass sich viele Menschen von ihrer Kirche oder ihrer Partei allein gelassen fühlen? Auch die Gruppe der Nichtwähler sollte zum Nachdenken anregen. Wenn fast die Hälfte der Wahlberechtigten nicht zur Urne geht, dann hat das eher was mit Vertrauensverlust als mit Bequemlichkeit zu tun. Eine weitere Anregung für die Politiker, die sich für das neue Jahr bestimmt auch wieder etwas vorgenommen haben. (repa/hws)





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