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Nachricht vom 20.01.2017    

Dieter Nuhr begeisterte mit neuem Programm in Hachenburg

Mit einer vielfältigen Palette an Themen, über die sich manch einer nicht traut zu sprechen, unterhielt der deutsche Kabarettist und Komiker Dieter Nuhr am Abend des 19. Januars die Besucher der Rundsporthalle in Hachenburg. Mit dem zweistündigen Programm „Nur Nuhr“ bewies er erneut, dass es sich lohnt, den Alltag mit einem Fünkchen Humor gegenüberzutreten.

Dieter Nuhr sorgte schon zum dritten Mal in Hachenburg für strapazierte Lachmuskeln. Fotos: Lara Jane Schumacher

Hachenburg. Bei seinem nun schon dritten Auftritt in Hachenburg, präsentiert und organisiert von der Hachenburger Kulturzeit, zeigte sich der 56-jährige mit einem gewohnt minimalistischem Bühnenbild, welches, ganz getreu des Programmtitels, lediglich aus einem Tablet, seinem Mikrofon, und ihm selbst bestand. Trotz eines verspäteten Beginns aufgrund der langen Wartezeiten beim Einlass, wo an diesem Abend probeweise Bändchen an die Zuschauer verteilt wurden, verstand sich Dieter Nuhr darin, schon nach wenigen Minuten die leicht angespannte Stimmung aufzulockern. Mit einem Scherz über die mögliche Kürzung seines Programms aufgrund des verspäteten Beginns, er wolle ja nicht, dass die Zuschauer länger bleiben müssten als geplant, hatte er die Lacher des Publikums bereits auf seiner Seite.

Dieter Nuhr, der dafür bekannt ist, auch unübliche Thematiken anzusprechen, gestaltete sein Bühnenprogramm rund um seine Ansicht, dass die Welt noch nie so friedlich war, wie zu der heutigen Zeit. Mit vielen Bezügen auf aktuelle wissenschaftliche und soziale Angelegenheiten wie Donald Trump, die Flüchtlingsproblematik, Vegetarier, Genderforschung, oder auch Ausländerfeindlichkeit, vermittelte Nuhr auf sarkastische und ironische Weise seine Gedankengänge.



Ein kleines Highlight des Abends war der gerappte „Disstrack“ Nuhrs, den er für den Rapper Bushido auf der Bühne zum Besten gab, um sich für dessen Zeilen zu revanchieren. Doch nicht nur die Lachmuskeln wurden am 19. Januar strapaziert, dank interessanten Fakten und vielen eingebrachten Statistiken nahm ein jeder Zuschauer etwas aus diesem Abend mit.

Mit einer kleinen Zugabe, in der er einen der vielen Radiobeiträge aus seinem aktuellen Buch „Nuhr auf Sendung“ vorlas, verabschiedete sich der gebürtige Weseler schlussendlich von der Bühne, um im Anschluss seine Bücher für alle Fans signieren zu können. Lara Jane Schumacher


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