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Nachricht vom 23.02.2017    

St. Sebastianus Schützenbruderschaft informiert

Schützenfest und Kirmes in Gebhardshain sind ein traditionelles Fest mit einem hohem Besucheranteil aus zwei Landkreisen, da das Gebhardshainer Land Grenzland ist. Das Schützenfest der St. Sebstianus-Schützenbruderschaft mit Königin oder König gehört dazu. Die Bruderschaft wirbt um die Teilnahme am Schißen um Königswürde und räumt mit einigen Vorurteilen auf.

Gebhardshain. In der ersten Sitzung des Vorstandes der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gebhardshain im Jahr wurde unter anderem auch das Thema diesjähriges Schützenfest diskutiert. Wie können wir das Amt der/des Schützenkönig/-in attraktiver gestalten? In den letzten Jahren wurde es immer schwieriger, Mitglieder dafür zu begeistern. Der Vorstand war sich darüber einig, dass man zuerst mit etlichen Vorurteilen, die die Regentschaft betreffen, aufräumen müsse. Es wurde daher beschlossen, das Prozedere öffentlich zu machen.

Hier die Pressemitteilung der Bruderschaft:
Was kommt auf mich zu, wenn ich den Wettkampf um die Königswürde gewinne? Die Bruderschaft sowie die Kultur- und Festgemeinschaft Gebhardshain gewähren dem/der Schützenkönig(in) einen finanziellen Zuschuss, der sich zurzeit auf 1000 Euro beläuft. Es wird angestrebt, die Prämie zeitnah zu erhöhen. Wofür das Geld verwendet wird, bleibt dem König überlassen.
Das Schützenfestwochenende beginnt traditionell mit dem Schmücken beim König. Das bedeutet, dass der Wohnsitz des Königs entweder donnerstags oder freitags von der Schützenbruderschaft und/oder den Nachbarn für das Fest geschmückt wird. Anschließend findet ein kleiner Umtrunk zusammen mit dem Hofstaat, Freunden und Helfern statt.

Am Samstag wird der König mit Hofstaat zu Hause abgeholt und mit den Brunkenern „auf die Lay“ zur Eröffnung von Kirmes und Schützenfest begleitet. Eine "Anzugsordnung" wird von der Bruderschaft nicht vorgeschrieben. Den Abend genießt der Hof, beginnend mit der feierlichen Königskrönung, auf der Hofbühne im Zelt. Dabei bleibt es dem König überlassen, wie das finanziert wird. Etabliert hat sich eine gemeinsame Hof-Kasse, die vom gesamten Hofstaat gefüllt wird.

"Günstiger habe ich noch nie vier Tage Schützenfest gefeiert", so die Kern-Aussagen der Insider. Der Sonntag bildet mit dem Festzug den Höhepunkt. Auch hier ist keine Anzugs-ordnung vorgesehen. Allerdings erwartet der „Gebhardshainer“, dass es schon ein wenig festlich aussehen soll. Es müssen auch nicht unbedingt teure Kleider gekauft werden, günstige Varianten bis hin zum Verleih werden im Handel angeboten.



Am Montag wird traditionsgemäß der Frühschoppen gefeiert. Eine lockere Hofrunde findet sich morgens zur Messe ein und wird anschließend musikalisch zum Zelt begleitet. Ende
offen!

Im weiteren Regentschaftsjahr werden befreundete Bruderschaften/Vereine aus dem näheren Umkreis zu deren Schützenfesten besucht. Bereits eine Woche später geht die Reise nach Scheuerfeld. Herausgehoben ist der Festzug am Sitz der neuen Verbandsgemeinde in Betzdorf am zweiten Septemberwochenende. Das Jahr endet mit dem Schützenfest in Mudersbach. Danach findet eine kleine Winterpause statt. Im neuen Jahr stehen dann noch Schützenfeste in Niederfischbach, Steinebach, Weitefeld, Friesenhagen und Schönstein an. Dabei ist es logistisch erfahrungsgemäß nicht machbar, dass alle Personen an allen Terminen Zeit haben, teilzunehmen. Daher werden je nach Verfügbarkeit Abordnungen unserer Bruderschaft gebildet, die dann mittels Taxi unsere Nachbarn besuchen.

Der Vorstand erhofft sich mit dieser Pressemitteilung eine aufklärende Information der Bürgerinnen und Bürger, damit die diesjährige Suche nach einem Regenten erfolgreich wird und so ein großes Stück Heimatgeschichte erhalten bleiben kann.

Hinweis auf die nächsten Termine:
Sauschießen: Samstag, 4. März und Samstag, 11. März, jeweils ab 14 Uhr im Schützenhaus

Jahreshauptversammlung: Samstag, 25.März, 15 Uhr.


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