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Nachricht vom 08.03.2017    

Menschen, Tiere, Sensationen - Circus Belly-Wien kommt

Der Circus Belly-Wien gastiert von Donnerstag, 16. März bis Sonntag 19. März auf dem Festplatz Weyerdamm in Altenkirchen. Der Circus Belly-Wien gastiert nach mehrjährigen Auslandstourneen erstmals wieder in Deutschland und zum ersten Mal in der Kreisstadt. Ein reizvolles Programm erwartet das Publikum mit einzigartigen Darstellern.

Artisten zeigen ihr Können. Fotos: Circus Belly-Wien

Altenkirchen. Einer der schönsten Circusse Deutschlands kommt zum ersten Mal nach Altenkirchen und präsentiert sein internationales Spitzenprogramm: "Simply the Best". Die drei indischen Elefantendamen sind einer der Höhepunkte im Programm. Der Circus Belly-Wien gastiert nach mehrjährigen Auslandstourneen erstmals wieder in Deutschland.
Nach einer Kurztournee im Herbst letzten Jahres werden in diesem Jahr knapp 30 Städte in ganz Deutschland bespielt. Mitte März macht der Circus zum ersten Mal Station in Altenkirchen.

Das Unternehmen von Direktor Roman Zinnecker gehört zu den großen Circussen der Branche. Es reist mit großen, modernen Zeltanlagen. Das Chapiteau, wie das Circuszelt in der Fachsprache genannt wird, hat eine bequeme Sitzeinrichtung (Einzelsitze) für bis zu 900 Personen. Die Besucher erwartet ein Programm der Spitzenklasse mit Live Gesang, internationalen Artisten, wundervollen Tierdarbietungen und Clownerie. Begleitet wird das Programm von modernem Ton- und Lichtdesign. Besonders stolz ist Roman Zinnecker auf die Verpflichtung der russischen „Clowns Boutique“. Sie traten viele Jahre im russischen Staatscircus auf. Die russische Clownsfamilie führt als roter Faden durch das Programm, mit originellen Ideen und viel Talent sorgen Sie mit ihren liebevollen Auftritten
für zahlreiche Lachsalven beim Publikum.

Mit der Goldmedaille beim European Circus Festival in Lüttich sowie dem 1. Platz beim berühmten Circusfestival von Namur wurde der Junior des Hauses, Marlon Zinnecker ausgezeichnet. Er präsentiert eine der besten Freiheitsdressuren der Gegenwart. Seine acht schwarzen Friesenhengste zeigen zahlreiche Figuren wie Pirouetten, Gegenläufe, Fächer
und vieles mehr. Auch die drei indischen Elefantendamen Leika, Limara und Seila zeigen unter seiner Anleitung in der Manege ihr Können. Schnell und synchron meistern sie auch schwierigste Trickfolgen.

Natürlich dürfen die Artisten in einem großen und spektakulären Zirkusprogramm nicht fehlen. Pressesprecher Andreas Meyer schreibt: „Wir sind oft unterwegs und auf der Suche nach den besten Artisten, um unseren Besuchern immer neue und außergewöhnliche Nummern präsentieren zu können.“ Wenn der junge Daragh aus Irland seine Nummer zeigt, versteht man sofort was Meyer meint. Der einzigartige Extrem-Klischnigger zeigt Kontorsionistik, so wird das Verbiegen des Körpers in der Fachsprache genannt. Eine absolute Welt-Sensation und das Publikum fragt sich ob dieser Mann überhaupt Knochen hat.



Nikita Boutorine präsentiert eine atemberaubende, technisch äußerst anspruchsvolle akrobatische Darbietung an der freistehenden Leiter. Allein durch perfekte Beherrschung des Gleichgewichts gelingt es ihm, die Leiter zu halten und daran halsbrecherische Kunststücke zu vollführen. Nadja Scholl vollführt an seidenen Tüchern hoch unter der Zirkuskuppel ihre kräftezehrende, außergewöhnliche Darbietung. Höchstleistung kombiniert mit Temperament, Tempo und Risiko ergänzt sich zu einer Tücher-Darbietung der Extraklasse.
Und so geben sie jeden Tag alles, um ihr Publikum zu begeistern.

Wie Mandy Zinnecker mit ihren waghalsigen Tricks, dynamisch und ungesichert an einem Netz hoch unter der Zirkuskuppel - Nervenkitzel pur. Zusätzlich präsentiert Sie dem Publikum eine außergewöhnliche und selten gezeigte Darbietung auf dem Drahtseil. In der Manege selbst überrascht der junge, dynamische Topjongleur Aron, er jongliert in hohem Tempo mit Feuerfackeln, Bällen und Kegeln und zieht so das Publikum in seinen Bann. Viele weitere, atemberaubende Darbietungen runden das Programm ab.

Die Vorstellung wird das Publikum für mehr als zwei Stunden verzaubern und in eine ganz andere Welt entführen. Der Circus Belly-Wien – eine faszinierende Welt, und für kurze Zeit eine eigene Stadt in der Stadt. Das Unternehmen gastiert von Donnerstag, 16. März bis Sonntag 19. März auf dem Festplatz Weyerdamm in Altenkirchen. Vorstellungen am Donnerstag um 19 Uhr, Freitag und Samstag um 16 Uhr und 19 Uhr, Sonntag um 14 Uhr. Am Freitag 17. März um 16 Uhr lädt der Circus Belly-Wien zur großen Familienvorstellung ein, dann kosten alle Plätze nur 10 Euro (Loge nur 15 Euro).

Tickets gibt’s im Internet-Ticket-Shop (print@home – Tickets zum Sofortausdruck) unter
www.bellywien.de, sowie bei allen bekannten RESERVIX-Vorverkaufsstellen oder unter der
Ticket-Hotline Tel. 0 163 - 3 47 39 17. Vorverkauf an der Circus-Kasse jeweils eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.


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Kommentare zu: Menschen, Tiere, Sensationen - Circus Belly-Wien kommt

2 Kommentare
Sehr richtig, Frau Wolf, nichts gegen einen Zirkus mit menschlichen Artisten, aber Wildtiere haben dort nichts zu suchen, schon gar nicht Großtiere wie Elefanten und Dromedare, wo einem ja schon der gesunde Menschenverstand sagen muss, dass die Haltung in einem Zirkus in keinster Weise artgerecht sein kann. In einigen anderen europäischen Ländern gibt es ein generelles Zirkuswildtierverbot,und Deutschland sind Städte wie z.B. Stuttgart, Düsseldorf u.a. dabei. Insbesondere lohnt sich auch eine Recherche speziell zu diesem Zirkus und seinem Verhalten gegenüber Tierschützern.
MfG
T.Boehmsdorff

#2 von Thomas Boehmsdorff, am 18.03.2017 um 10:52 Uhr
Sg Redaktion, ich bitte Sie höflich, einen gut recherchierten kritischen Artikel zu diesem Thema zu verfassen. Seit Jahren kämpfen Tierschützer dafür, die Wildtierhaltung in Zirkussen auch endlich in Deutschland zu verbieten. Der Bundesrat hat dies bereits in drei Initiativen gefordert, die Bundestierärztekammer fordert das gleiche. 18 europäische Länder sowie viele Staaten weltweit haben das Wildtierverbot in Zirkussen bereits umgesetzt. Wildtierhaltung und Zurschaustellung in Zirkussen ist übelste Tierquälerei, denn Zirkusse sind fast ständig unterwegs, was für die Tiere stundenlange Transporte in engen, dunklen Wagen, immensen Stress beim Verladen und artwidrige Lebensbedingungen bedeutet. Die Käfige sind viel zu klein und die Tiere vegetieren vor sich hin. Es kommt zu psychischen Störungen, welche sich in apathischem Verhalten, Kopfwackeln, Wiegen oder einem stereotypen Auf- und Ablaufen zeigen. Die Tiere werden gezwungen, unnatürliche und unsinnige Kunststücke vorführen, sie sitzen in kleinen Käfigen oder man sieht sie an Pfosten gekettet. Die Trainingsmethoden sind von Gewalt geprägt. Es kommen Peitschen, Stöcke, Elektroschocker etc. zum Einsatz, ebenso der sogenannte Elefantenhaken mit seiner metallenen Spitze, mit denen der Trainer den Tieren in ihre empfindliche Haut sticht. So wird der Wille der Tiere gebrochen. Viele verantwortungsvolle deutsche Städte erteilen derartigen Betrieben keine Standerlaubnis mehr auf öffentlichen Flächen. Mit gutem Grund. Mfg Sandra Wolf
#1 von Sandra Wolf, am 09.03.2017 um 16:52 Uhr

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