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Nachricht vom 03.04.2017    

Ab in den April: Frühjahrskonzert des MV Brunken

Einen musikalisch abwechslungsreichen Abend mit Märschen, Opern- und Filmmusik bot der Musikverein Brunken rund 240 Besuchern in der kleinen Turnhalle der Westerwald Schule am Samstagabend. Dabei gaben sich die Aktiven alle Mühe, ihr Publikum stil- und kunstvoll in den April zu schicken.

Der MV Brunken lieferte einen abwechslungsreichen Abend. Foto: Privat

Gebhardshain. Zum Auftakt bot das große Orchester mit etwa 40 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Nadine Reuber den Taxis Marsch von Christian A. Kolb. Danach nutzte der erste Vorsitzende Patrick Bell die Gelegenheit, einige Gäste besonders zu begrüßen, darunter den ersten Kreisbeigeordneten Konrad Schwan, den Ortsbürgermeister Jürgen Giehl, den Beigeordneten Josef Georg Solbach und Rudi Rödder von der Kultur und Festgemeinschaft.

Bell versprach einen Konzertabend der besonderen Art, womit er nicht zuletzt seine Geschichten meinte, die er an diesem Abend, es war ja immerhin der erste April, den Besuchern auftischte. Als erstes kündigte er an, dass Gebhardshain demnächst die Stadtrechte erhalten werde und alle Gemeinden im Umkreis von 20 Kilometern eingegliedert würden. Dann wäre der MV Brunken wohl bald die Gebhardshainer Stadtkapelle aus Brunken.

Durch das musikalische Programm führte anschließend Franziska Brenner und gab die eine oder andere Erklärung zu den einzelnen Stücken ab. Weiter ging es mit dem L´Italiana in Algeri von G. Rossini und dem Marsch des Soldaten Robert Bruce im Arrangement von Guido Rennert, indem Vanessa Schäfer das Piccolo Solo spielte. Es folgte Lord Tullamore von Carl Wittrock und die Filmmusik The March from „1941“ von J. Williams.

Den großen Rahmen des Konzertes nutze der Verein auch immer gerne als Podium für Ehrungen, erklärte der erste Vorsitzende. Zu ehren gab es ein passives Mitglied, denn seit immerhin 60 Jahren unterstützt Horst Stausberg das Orchester mit seinem finanziellen Beitrag, außerdem packt er auch immer wieder tatkräftig zu, wenn es darum geht eine Veranstaltung durchzuziehen, für die helfende Hände benötigt werden. Dafür sprach Bell seinen besonders herzlichen Dank aus und überreichte eine Urkunde. Die Ehrung dreier Nachwuchsmusiker, die sich am Abend erstmals im neugegründeten Jugendorchester dem Publikum musizierend vorstellten, übernahm der zweite Vorsitzende des Kreismusikverbandes Altenkirchen Frank Weya. Er überreichte an Florian Heer, Carla Christian und Tim Mockenhaupt das Jugendabzeichen für fünf Jahre Zugehörigkeit zum Verein.




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Mit dem Stück Der Karneval von Venedig, arrangiert von Hans Angeler verabschiedete sich das Orchester in die Pause. Matthias Müller spielte auf seinem Tenorhorn das Solo und was für eine Leistung er bei der flotten Melodie erbrachte war ihm deutlich anzumerken. Nach der Pause kam dann der große Auftritt des kleinen Jugendorchesters, das vom neunjährigen Max Kraus vorgestellt wurde. Seit vergangenen November übt das Jugendorchester unter der Leitung von Robert Weya. Drei Stücke gab der Nachwuchs zum Besten. Zum einen „Syahamba“ eine afrikanische Volksweise, zum zweiten „Dos Muchachos“ mit einem Solo für Trompeten und das dritte war ein Konzert für Triangel und eher ein bisschen lustiger Klamauk. Tim Mockenhaupt übernahm den Part des Solisten und brachte seine Triangel mit Trolli auf die Bühne. Anschließend verpasste er stets aus einem anderen Grund seinen Einsatz, worüber sich das Publikum bestens amüsierte.

Danach gehörte die Bühne wieder dem großen Orchester und der Vorsitzende hatte eine weitere Story auf Lager. So berichtete er von der Rekonstruktion einer Ritterburg bei Fensdorf die am 32. Juli mit einem großen Fest eingeweiht werden soll, natürlich unter Beteiligung des MV Brunken. Musikalisch ging es weiter mit der „Fanfare for The Common Man“ von Aaron Copland, „Hindenburg“ von Michael Geisler, „The Highlights from Elisabeth“, einem Medley aus „Riverdance“ und zu guter Letzt dem „Marsch Konfetti“. Dabei wechselte das Orchester vom Marsch zur Filmmusik, zur Volksmusik, wieder zum Marsch und zur Unterhaltungsmusik. Stets ging es hin und her und die Dirigentin spielte die Verzweifelte. Die Darbietung endete in einer allseits bekannten Karnevalskomposition im Konfetti- und Luftschlangen Regen.

Das Publikum war total begeistert und natürlich wurde das Orchester nicht in die Nacht entlassen ohne auch noch einige Zugaben zu liefern. Als nächstes feiert der MV Brunken in Brunken sein Maifest, gemeinsam mit einem Fanfarenzug vom Bodensee und Gastmusikern aus Morsbach.


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