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Nachricht vom 06.04.2017    

Dreier-Team führt die Amtsgeschäfte der Stadt Wissen

Die Stadt Wissen mit rund 9000 Einwohnern wird seit Anfang Dezember im Dreier-Team von den Beigeordneten Claus Behner, Horst Pinhammer und Wolf-Rüdiger Bieschke vertreten. Noch ist keine Bewerbung für das Amt Stadtbürgermeister oder -meisterin eingegangen. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Mai, 18 Uhr. Die Beigeordneten, die sich die Arbeit teilen, betonen die hervorragende Zusammenarbeit mit den Fraktionen des Stadtrates. Sie haben signalisiert, im Trio auch bis 2019 zu Kommunalwahl weiterzumachen.

Claus Behner, Horst Pinhammer und Wolf-Rüdiger Bieschke führen als Dreier-Team die Amtsgeschäfte der Stadt Wissen. Foto: Helga Wienand-Schmidt

Wissen. Noch ist kein Kandidat/in für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wissen in Sicht. Am 1. Mai, 18 Uhr endet die Bewerbungsfrist. Mit dem Rücktritt vom Ehrenamt zum 31. März von Michael Wagener, der seit 1999 in Personalunion die Amtsgeschäfte führte, ist der 1. Beigeordnete Claus Behner entsprechend der Gemeindeordnung im Amt.

Seit Anfang Dezember nehmen die Beigeordneten Claus Behner, Horst Pinhammer und Wolf-Rüdiger Bieschke im Dreier-Team die Aufgaben wahr. Im Pressegespräch unterrichteten die Beigeordneten die Öffentlichkeit, wie es jetzt weitergehen kann. Stichtag für die Bewerbung eines Kandidaten oder Kandidatin ist der 1. Mai, 18 Uhr. Die Parteien sind noch in der Findungsphase, bislang gibt es noch keinen Vorschlag. Bewerben kann sich jede Person, die im Stadtbiet wohnt, sie braucht 60 Unterschriften und muss entsprechend den Rechtsvorschriften wählbar sein. Wahltermin wäre dann der 18. Juni. Sollte es keine Bewerbung geben und somit keine Urwahl, dann muss der Stadtrat jemanden bestimmen. Das gilt dann bis zur Kommunalwahl im Jahr 2019.

Diese relativ kurze Zeitspanne ist nicht unbedingt attraktiv für Bewerber, zumal das Amt eines Stadtbürgermeisters als Ehrenamt ausgelegt ist und die Aufwandsentschädigung nicht üppig ausfällt. Dafür ist aber das Arbeitsaufkommen entsprechend groß, und es gibt derzeit kein Büro und auch keine Mitarbeiter. Termine und das wichtige Know-How stellt derzeit noch die Verwaltung. „Bis zur Wahl und weiteren Entscheidungen kann das Sekretariat weiter genutzt werden, bislang gibt es noch keine Planungen für Büroräume“, erläuterte Behner.

Die Arbeit sei nicht liegen geblieben, so gehe es mit den Planungen für die Rathausstraße zügig weiter. Hier habe man 80 Prozent der Zustimmungen der Grundstücksbesitzer erreicht. In dem Zusammenhang betonen die Beigeordneten die hervorragende Zusammenarbeit mit den Fraktionen im Stadtrat. Da habe sich eine intensive Zusammenarbeit mit den Parteien und Vorsitzenden der Fraktionen entwickelt, wie es sie nie zuvor gab.

„Wir haben dem Stadtrat das Angebot gemacht, als Dreier-Team bis 2019 weiterzumachen, sollte sich kein Bewerber/in finden“, erläuterte Bieschke. Derzeit gebe es eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen, die Arbeit auf dieser Basis mache sogar Spaß, meinte Bieschke. Pinhammer, der zugleich auch ehrenamtlich als Flüchtlingsbeauftragter viel im Einsatz ist, begrüßt ebenfalls das gute Arbeitsklima in den Gremien der Stadt.

Das Dreier-Team nimmt nicht nur in Absprache die wichtigen repräsentativen Aufgaben wahr, so ist jetzt in Kürze eine Bürgerversammlung im Baugebiet in Schönstein (Auf den Hüllen) geplant. Die Haushaltsberatungen sind aufgenommen, und das Thema Rathausstraße wird forciert vorangetrieben. „Wir müssen jetzt Schritte unternehmen, damit wir nicht aus den Förderprogrammen fallen“, sagte Behner. Für die Bürgerschaft sind die Beigeordneten Ansprechpartner und telefonisch über das Rathaus zu erreichen. (hws)


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Kommentare zu: Dreier-Team führt die Amtsgeschäfte der Stadt Wissen

1 Kommentar
Ich finde als Bürger der Stadt Wissen die Regelung mit unseren drei Beigeordneten hervorragend. Meiner Meinung spricht überhaupt nichts dagegen, dass, wenn sich kein(e) Bewerber(in)findet, dies bis 2019 Bestand hat. Über alle Parteigrenzen hinaus findet ein gemeinsamer Konsens statt, weiter so.
#1 von Burkhard Müller , am 06.04.2017 um 17:16 Uhr

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